Hefe-Nuss-Rolle {glutenfrei}

Heute war Brotbacktag. Mein Rezept für Kastenweißbrot kennt ihr ja bereits – und wenn der Ofen sowieso aufgeheizt ist, liegt es nahe, nach dem Brot noch etwas Anderes  zu backen. So gab es heute, mitten in der Woche, eine äusserst leckere Hefe-Nuss-Rolle. Damit alle mitessen können, habe ich Reismilch und glutenfreies Mehl* benutzt. Wenn ihr nicht auf Gluten achten müsst, könnt ihr das Rezept mit der gleichen Menge Weizenmehl nachbacken.

Hefe-Nuss-Rolle

Zutaten für den Hefeteig: 125 ml (Reis-)Milch, 40g Honig,  20g Hefe, 50g geschmolzene Butter oder Margarine, 1 zerstoßene Kapsel Kardamom, 1 Ei, 350g Mehl*, 1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung: 190g Honig, 250g gehackte Nüsse, 1 Prise Zimt

Zum Bestreichen: 1 Eigelb

Zum Dekorieren: Hagelzucker

(* Schär Mix B für helles Brot) 

Zubereitung:

1.Die Hefe und den Honig  in der Milch auflösen. Geschmolzene Butter, Ei, Kardamom, Salz und Mehl dazugeben. 5 Minuten mit der Küchenmaschine kneten. Den Teig abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

2.Die gehackten Nüsse ohne Fett in der Pfanne anrösten. Honig in einem kleinen Topf erwärmen, Zimt und Nüsse unterrühren. Abkühlen lassen.

3. Teig nach der Ruhezeit erneut durchkneten, dann zu einem Rechteck ausrollen, das etwas kleiner als euer Backblech ist. Die Füllung auf dem  Teig  verteilen und den Teig dann aufrollen.Ecken nach unten umschlagen. Die Teigoberfläche mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

4. Bei 160° Umluft 30 Minuten backen.

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Hefe-Nuss-Rolle

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Kastenweißbrot

Link zur Rezepte Link-Party von Gusta!

Gefülltes Schweinefilet im Zucchinimantel mit Paprika-Bulgur und griechischem Joghurt

Heute habe ich ein Rezept für den Thermomix für euch. Es ist aus einem der letzten „Essen und Trinken Thermomix“-Hefte. Es gefiel mir auf Anhieb sehr gut, weil es schnell gemacht ist und nicht viele Kalorien hat. Natürlich kann man das Rezept auch auf dem normalen Herd machen, dann sollte man aber über einen großen Dünsttopf verfügen, schließlich müssen zwei Lendchen nebeneinander und der Länge nach hineinpassen. Die Zeit dürfte auch etwas abweichen, darauf sollte man ein Auge haben. 

Man braucht (für 4 Personen): 

2 Schweinefilets (je ca. 300g)

10g Petersilie

100g grüne Oliven ohne Stein

1 Knoblauchzehe

Salz

Harissa Paste

2 Zucchini (ja ca. 220g)

8 Stängel Thymian

Für den Bulgur:

1.200g Wasser

180g Bulgur

10g Olivenöl

1 TL Salz

270g Paprikaschoten 

150g griechischer Joghurt (10% Fett)

Zunächst müssen die Petersilie, die grünen Oliven sowie die Knoblauchzehe miteinander zerkleinert werden, so dass daraus eine grobe Paste wird. Ich habe das nicht mit dem Thermomix gemacht, sondern im normalen Multizerkleinerer. Ich habe auch, wie ihr es schon von mir kennt, wieder die TK Petersilie benutzt. 

Hat man eine schöne Paste, sie riecht übrigens fantastisch, schnappt man sich seine Schweinefilets und schneidet in den dicken Mittelteil eine tiefe Tasche. Passt gut auf, dass ihr es nicht durchschneidet. Bei mir sah es dann so aus:


In diese Tasche füllt ihr dann die Olivenpaste. 


Danach wird das Fleisch wieder zugeklappt und mit der Harissapaste eingerieben. Jetzt schneidet ihr mit einem Sparschäler der Länge nach dünne Scheiben von der Zucchini herunter. Die legt ihr am Besten direkt vor das Lendchen. Die Streifen sollten sich überlappen, und etwa so viele sein, dass die Zucchiniplatte so breit wird, wie das Lendchen lang ist. Auf die Zucchiniplatte dann noch etwas Salz und die abgezupften Thymianblättchen geben. Dann rollt ihr einfach euer Lendchen auf die Zucchini und wickelt es so in den Zucchinischeiben ein.  


Euro beiden Filets legt ihr dann zusammen in den Varoma-Einlegeboden (oder eben in den Dünsteinsatz eures Topfes). Im besten Fall mit der Zucchini-Nahtstelle nach unten.

In den Topf jetzt ca. 1.200g Wasser geben und einen TL Salz. Den Bulgur in den Gareinsatz geben und einhängen. 10g Olivenöl dazugeben und den Topf verschließen. 

Jetzt noch die Paprika in grobe Stücke schneiden und in den Varoma Behälter geben, ein paar Brisen Salz darüber geben. Den Varoma komplett zusammensetzen und auf den Mixtopf stellen. Jetzt ca. 30 Minuten auf Varomastufe und Rührstufe 1 garen (sind eure Filets so dünn wie meine reichen 25 Minuten locker). 

Nach der Garzeit den Varoma absetzen. Paprika und Bulgur mischen. Schweinefilets in dicke Scheiben schneiden und auf dem Paprika-Bulgur anrichten. Den griechischen Joghurt glattrühren und dazu servieren. 


Fertig! Guten Appetit 😊

Samen ohne Namen – Hilfe!

Bei der Durchsicht meines gigantischen Bestandes an Gemüse,- Kräuter- und Blumensamen bin ich auf ein herrenloses, unbeschriftetes Samentütchen gestossen. Was mag das wohl sein? Eine Keimprobe zur Identifikation läuft, aber das dauert!

Habt ihr eine Idee?

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P.S.: Mein liebster DPD-Bote war da – ich bin dann mal im Garten!

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Eye See You

Hier ist wieder eine Mütze entstanden. Dieses Mal habe ich das Schnittmuster Eye See You aus der Ottobre 4/2014 verwendet. Dieser Mützenschnitt kommt ohne Bündchen und ohne Wendeöffnung aus. Stattdessen werden Futter- und Aussenmütze links auf links gelegt, die etwas länger geschnittene Aussenstoffunterkante wird umgeschlagen und mit einem Flatlockstich festgenäht. Der Stoff ist ein Baumwolljersey mit Elasthan von Buttinette. Dem lieben kleinen Menschen, der die Mütze tragen wird, wünsche ich stets warme Ohren im Frühlingswind!

Link zu MadeForBoys.

 

 

Erste Ernte + Rezept für Leinöl-Honig-Dressing

Heute war es soweit: Ich habe den ersten Feldsalat aus meinem Gewächshaus geerntet. Wir haben uns den Salat ganz frisch mit einem Leinöl-Honig-Dressing schmecken lassen. Lecker, lecker, lecker!

Leinöl-Honig-Dressing

Zutaten: 1 EL Leinöl, 1 EL Öl eurer Wahl*, 1 EL Essig, 1/2 TL Salz, 1/2 TL Honig, getrocknete Salatkräuter, etwas Pfeffer, 50 ml Sprudel mit viel Kohlensäure

Zubereitung: Alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren.

*bei mir heute: Mohnöl

 

 

Pink Drops

Eine neue Mütze braucht das Kind. Dringend, denn plötzlich ist Hello Kitty out – puh, das wurde ja auch mal Zeit – und auf der alten Mütze prangt die erwähnte Katze. Das Kind entschied sich nach kurzer Durchsicht der vorhandenen Schnittmuster für die „Pink Drops“ Beanie aus der Ottobre 4/2015. Der Sternenjersey stammt von Buttinette, die Reflektor Fledermaus ist ein Mitbringsel von der Kreativ Welt 2016. Tochter ist dann ab morgen Hello-Kitty-frei unterwegs!

Links zum Creadienstag und zu Made4Girls.

Hafermuffins mit Karotte, Ingwer und Kurkuma

Inspiriert durch linzersmileys Blogbeitrag „Fleischlos durch die Fastenzeit“ habe ich herzhafte Hafermuffins mit Karotte, Ingwer und Kurkuma gebacken. Weil es schnell gehen sollte habe ich darauf verzichtet, die Getreideflocken in Milch aufzukochen und habe alle Zutaten im Thermomix gehackt und gemischt. Die Kombination von Ingwer, Karotte und Kurkuma ist sehr stimmig. Die Muffins waren ratzfatz aufgegessen!

Zutaten für 12 Stück:  200g Haferflocken, 150g Sojamilch, 1 Zwiebel, 2 Karotten, 1 Ei, 30g Sellerieknolle, 2 Zweige frisches Basilikum, 10g Ingwer, 10g Kurkuma, 1 TL Salz,  etwas Pfeffer, 1 EL getrockneter Majoran,  1 TL Paprikapulver, 1 TL Guarkernmehl

Zubereitung im Thermomix:

  1. Ofen auf 200°C Ober- Unterhitze vorheizen.
  2. Karotten, Zwiebel, Selleriekonolle, Ingwer und Kurkuma in groben Stücken in den Mixtopf geben. Zwei- bis dreimal für 2 Sekunden Stufe Turbo hacken.
  3. Haferflocken, Sojamilch,Basilikum, Ei und Gewürze und Guarkernmehl dazugeben.
  4. 30 Sekunden Stufe 3 vermischen.
  5. 12 Silikonmuffinförmchen mit Öl auspinseln.
  6. Teig in die Förmchen füllen.
  7. Teigoberfläche mit Öl einpinseln.
  8. 30-35 Minuten backen.

Tipp: Diese Muffins eignen sich gut als Beilage zu Salat und Kartoffeln. Oder ihr esst sie zwischendurch als herzhaften Snack.