Lavendelzucker

Es ist wieder soweit: der Lavendel blüht!

Vielleicht erinnert ihr euch an die Lavendelduftkissen, die ich im  letzten Jahr genäht habe, um den herrlichen Lavendelduft zu konservieren? Dieses Jahr konserviere ich neben dem Duft auch den Geschmack der Lavendelblüten. Wie das geht? Ganz einfach: Mit Kristallzucker!

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Lavendelzucker

Zutaten: frisch geschnittene Lavendelblüten, Zucker

Zubereitung: Zucker und Lavendelblüten abwechselnd in ein verschliessbares Gefäß geben. Die unterste und die oberste Schicht Zucker! Eine Woche durchziehen lassen. Einmal täglich durchschütteln, damit sich das Aroma gleichmässig verteilt. Die Blüten können am Ende herausgesiebt werden, oder im Zucker belassen und mitverarbeitet werden. Sollte der Zucker feucht geworden sein, kann er vor dem Abfüllen auf einem Backblech ausgebreitet bei 50°C im Backofen getrocknet werden.

Tipp: Backt doch mal Lavendelmuffins!

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Blick ins Gewächshaus im Mai

Nach der Ernte von Kohlrabi und Salat konnten  meine Paprika- und Tomatenpflanzen  letzte Woche endlich ins Gewächshaus einziehen. Bevor sich ein wildes Durcheinander von Gemüsepflanzen und Blumen einstellt, gewähre ich euch einen kleinen Einblick.

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Links stehen zwei veredelte Salatgurken (Sorte Phönix) in Mischkultur mit Dill, Phacilia, und Tagetes. Dahinter stehen Paprikapflanzen der Sorten Yolo Wonder, Pantos und Radja gelb. Die rechte Seite ist mit den Tomatensorten Black Cherry, Party, Stabtomate F1, Quadro, Berner Rose und Hellfrucht in Mischkultur mit Sellerie, Salat, Basilikum und Petersilie bepflanzt. In den Pflanzkisten hinter dem Gewächshaus könnt ihr meine Freilandtomaten erkennen. Hier habe ich mich für die Sorten Rote Murmel, Cerise gelb, Bonners Beste, De Berao, Borghese, und Rotkäppchen entschieden. Im Mittelgang des Gewächshauses stehen meine überzähligen Tomaten-, Paprika- und Chilipflanzen, für die ich noch Abnehmer oder einen Platz im Garten finden muss.

 

Chili, Paprika und Gewächshaus

Es ist Frühling. Auf der Fensterbank wachsen die ersten Gemüsepflänzchen, während im  Gewächshaus aufgeräumt wird, damit ich bald die erste Aussaat wagen kann.

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Die Aufräumarbeiten im Gewächshaus überlasse ich den Hennen

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Die Chilipflanzen sind gekeimt

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Die Paprika lässt auf sich warten. In der untersten Reihe, im dritten Topf von links, ist die erste Pflanze gekeimt

Topinambursuppe

Auf meiner Fensterbank sprießen die ersten Paprika- und Physalispflanzen, im Garten blühen die Krokusse. Kulinarisch bleibe ich aber noch bei den Wintergemüsen  und zeige euch heute eine cremige Topinambursuppe. Die Erdartischocke, wie Topinambur auch gennant wird, schmeckt leicht nussig und süßlich. Sie enthält besonders viel Kalium, Eisen und Ballaststoffe, dabei aber nur wenig Kalorien. Klingt gut, oder?

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise

  • 500g Topinambur
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl oder Butter
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Honig oder andere Süße
  • 750 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, Petersilie

Zubereitung

Öl oder Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch grob hacken, Topinambur in fingerdicke Stücke schneiden. Gemüse kurz andünsten, dann mit Wasser aufgiessen. Essig dazugeben.  Mit Salz und Pfeffer würzen. 15 Minuten mit geschlossenem Deckel kochen. Honig hinzufügen und die Suppe fein pürieren. Mit Petersilie bestreuen und servieren.

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Tipp: Topinambur muss nicht geschält werden. 

Chinakohlsuppe

„Ich lebe von guter Suppe und nicht von guter Rede“ (Moliére)

Für diese Suppe habe ich den Rest des Chinakohls, der bei der Zubereitung meiner leckeren Chinakohl-Reis-Pfanne übrig geblieben ist, aufgebraucht.  Die Suppe schmeckt nicht weniger lecker! Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie euch dieses Rezept gefällt.

Zutaten

  • 300 g Chinakohl
  • 2 Pastinaken
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 rote Paprika
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • je 1/2 TL Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Chilipulver
  • 2 TL Majoran
  • 1 Lorbeerblatt
  • ein paar Basilikumblätter

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden. Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Karotten, Pastinaken und Paprika kleinschneiden, oder im Thermomix kleinhacken, und dazugeben. Tomatenmark und Gewürze untermischen. Mit Brühe aufgießen. 20 Minuten bei mittlere Hitze kochen. Den Chinakohl in Streifen schneiden, in die Suppe geben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Lorbeerblatt herausnehmen. Suppe mit Basilikum anrichten und heiß servieren.

Tipp: Als Suppeneinlage eignen sich gebratene Tofuwürfel oder gebratenes Hackfleich.

Lippenpflegestift – selbstgemacht

Nachdem ich neulich ein Rezept für Honig-Lippenbalsam vorgestellt habe, zeige ich heute mein Rezept für einen Lippenpflegestift. Neben der pflegenden Wirkung bietet dieser Lippenpflegestift durch die enthaltene Sheabutter einen sehr guten Kälteschutz. Wer keine leeren Lippenstifthülsen kaufen möchte, kann die Lippenpflege in kleine Dosen abfüllen.

Lippenpflege – Menge reicht für 6 leere Lippenstifthülsen

Zutaten

  • 10 g Mandelöl
  • 6 g Bienenwachs
  • 10 g Sheabutter
  • 5 g Kakaobutter
  • 1-2 Tropfen Duftöl (optional)

Zubereitung

  1. Mandelöl und Bienenwachs in einem Glas, bei mittlerer Hitze, im Wasserbad schmelzen.
  2. Kakaobutter dazugeben, ebenfalls schmelzen.
  3. Gefäß von der Hitze nehmen und die Sheabutter unterrühren.
  4. Duftöl zugeben.
  5. Masse in leere Lippenstifthülsen abfüllen, solange sie noch flüssig ist.
  6. Zum Abkühlen bei Raumtemperatur stehen lassen, oder wenn es schnell gehen soll für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Tipp: Am besten lassen sich die leeren Hülsen befüllen, wenn man sie aufrecht in eine flache Tasse stellt und den Leeraum mit einem Küchenpapiertuch ausstopft. So können die Hülsen nicht umfallen. 

 

Saatgutorganisation

Ende nächster Woche werden  zweistellige Temperaturen erwartet. Für die Hobbygärtner unter uns beginnt dann die heiße Phase des Aussäens. Ein gut sortierter und organisierter Saatgutvorrat erleichtert diese Arbeit ungemein. Ich nutze zur Aufbewahrung und Organisation meines Saatguts zwei kleine Kommoden vom Möbelschweden. Die Aufteilung ist eher grob gewählt: Gemüse, Tomaten, Bohnen/Erbsen, Radieschen/Salat, Kürbis/Melone, Spinat/Feldsalt, Kräuter, Bienenweide, Gründüngung, Blumen.

Meinen Tomatensamen habe ich eine eigene Schublade spendiert, weil ich es liebe, viele verschiedene Tomatensorten zu kultivieren. Dazu wird noch ein eigener Beitrag folgen!

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Wie bewahrt ihr eure Saatgutschätze auf?