Auf dem Weg zum eigenen Quittengelee: Quitten entsaften

Heute zeige ich euch den ersten Schritt auf meinem Weg zum selbstgekochten Quittengelee, nämlich das Entsaften der Früchte.

  1. Früchte mit einem Tuch abreiben, waschen und abtrocknen.
  2. In Achtel schneiden. Die Schnittflächen zum Schutz vor Oxidation mit Zitronensaft bestreichen.
  3. Quittenstücke in den Heißentsafter legen, mit etwas  Zucker bestreuen – das erhöht die Saftausbeute wegen des osmotischen Effekts. Meinen Heißentsafter habe ich euch schon mal im Beitrag Johannisbeersaft gezeigt.
  4. Früchte 60 – 75 Minuten heißentsaften.
  5. Saft in ein geeignetes Gefäß ablaufen lassen. IMG_5120 (Copy)
  6. Fertig: Nun kann  leckerer Quittensaft genoßen  oder zu Gelee weiterverarbeitet werden – oder beides! Die entsafteten Früchte sollte man nicht wegwerfen, daraus lässt sich Quittenmarmelade oder Quittenbrot herstellen.

Tipp: Wer den gewonnen Saft nicht sofort zu Gelee kochen will, kann den Saft heiß  in sterilisierte Weck- oder Twist-off-Gläser füllen und später weiterverarbeiten.  

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Enchiladas mit Rinderhackfleisch und roten Bohnen

Auf die Idee dieses Gericht zuzubereiten hat mich der Beitrag bei „Schlemm dich fit“ gebracht. Dort findet ihr auch die ursprüngliche Anleitung. Weil ich mich immer nicht zusammen nehmen kann, habe ich das Rezept minimal verändert. 

Zutaten:

1 kleine Dose Mais

1 mittlere Dose Kidney Bohnen (240 g abgetropft)

150 g Saure Sahne

100 g Feldsalat

3 Frühlingszwiebeln

500 g Rinderhackfleisch

4 EL Tomatenmark

150-200 ml Wasser (unten mehr dazu)

1 TL Chiliflocken

1/2 TL gemahlener Koriander

1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel

1/2 TL Paprika edelsüß

1 rote Zwiebel

2-3 Knoblauchzehen

100 g Bergkäse (gerieben)

3 Weizentortilla

Pfeffer

Salz

Etwas Öl zum braten

3 Zahnstocher

Salatdressing nach Wahl

Zubereitung:

Die rote Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und klein würfeln. Die Bohnen abtropfen lassen. Tomatenmark, Wasser und Gewürze bereitstellen. 

Backofen auf 160°C vorheizen. 

Das Hackfleisch scharf anbraten, wenn es krümelig ist kommen die Zwiebeln und der Knoblauch dazu. Bei mittlerer Hitze braten, bis die Zwiebel glasig ist. Dann die Bohnen, Tomatenmark und Gewürze zugeben. 

Bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis soviel Flüssigkeit verdampft ist, dass eine gebundene Masse entstanden ist. 

Auf einem Backblech die Tortillafladen mit der Hackfleischmasse füllen. Den Überschlag mit einem Zahnstocher fixieren. Mit dem Bergkäse bestreuen und für etwa 10 Minuten in den Ofen schieben. 

Zwischenzeitlich die Saure Sahne glattrühren. Die Frühlingszwiebelb putzen und schräg in Ringe schneiden. Zwei der Zwiebeln unter die Saure Sahne rühren. Eine beiseite legen. 

Den Salat putzen und waschen, den Mais abtropfen lassen. Mit dem Dressing vermischen und auf zwei Tellern anrichten. 

Die Enchiladas zum Salat auf den Teller geben, Saure Sahne über die Fladen geben, mit den Frühlingszwiebelringen bestreuen. 

Als weiteres Topping hatte ich ein Tomato-Jalapeño-Relish. 


Guten Appetit und DANKE für das tolle Rezept. 

Ingelheimer Riesenquitte

Glänzend goldgelb und charakteristisch duftend präsentierten sie sich an einem [sic!] Marktstand: Die Ingelheimer Riesenquitten! Die Quittenernte ist in diesem Jahr – genau wie die Walnussernte – extrem mager ausgefallen, umso erfreuter bin ich über die unverhoffte Entdeckung auf dem Kreuznacher Wochenmarkt. Nun steht der Produktion von Quittengelee nichts mehr im Weg! Freitag ist Freutag!

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Ingelheimer Riesenquitte  – besonders groß, roh verzehrbar!

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Morgens gehts für den Kleinen in die Krippe

Dort gibts viele Spielmöglichkeiten. Aber der Sohnemann kuschelt lieber noch mit Mama bis sie gehen muss.


Auf dem Rückweg zum Auto genießt Mama ein bisschen die morgendliche Herbstidylle.


Und weil die Sonne schien und es trocken war, hatte ich nochmal Gelegenheit ein bisschen offen zu fahren.


Zuerst gabs mal einen doppelten Espresso.


Dann wurde ein bisschen gehäkelt.


Katze schmusen nicht vergessen!!!


Mittags wird das Kind wieder abgeholt. Auf dem Heimweg schläft er ein und schläft etwa 2 Stunden.


Nach dem Schlafen wird gespielt und vorgelesen.


Abends nach dem Essen machen wir immer noch einen Spaziergang.


Genießen die frische Frankfurter Luft und spektakuläre Himmel.


Und gut ausgeleuchtete Gräser.


Das war so grob mein Tag. Wenn ihr auch Interesse habt mal mitzumachen, gibts hier weitere Informationen 😊:

Gulasch mit Lauch-Kohlrabi-Gemüse

Und das gab es heute zu Mittag 😊

Zutaten für das Gulasch:

500 g Rindergulasch

350 ml Rotwein

1 Zitrone

500 g rote Paprika

500 g Tomaten

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

1 EL Paprikapulver edelsüß

1 EL Gulaschgewürz

40 g Ayvar

Salz

Pfeffer

Zucker

500 ml Wasser 

Öl

Rinderbrühe für 500 ml Flüssigkeit

Zutaten für das Lauch-Kohlrabi-Gemüse:

1 kleiner Kohlrabi

1 Stange Lauch

150 g Crème fraîche

30 g Butter

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

Zucker

Zubereitung:

Am Vorabend das Fleisch in 150 ml Rotwein und dem Saft einer Zitrone einlegen. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. 

Wie immer habe ich zuerst alles Gemüse geputzt. Zwiebel und Knoblauch in grobe Stücke geschnitten, Paprika in Rechtecke, Tomaten entkernt und ebenfalls in grobe Stücke geschnitten. Weil ich die Soße am Ende passiere ist es nicht so wichtig wie es aussieht. 

Da Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und die Brühe abgießen. Weil mir der Zitronengeschmack in der Soße zu intensiv wird, verwende ich die Flüssigkeit nicht. Aber ihr könnt es natürlich probieren. Das Fleisch ein bisschen trocken tupfen. 

Kohlrabi putzen und in Stäbchen schneiden, Lauchstange halbieren (an der Wurzel zusammenlassen, dann schneidet es sich besser) und in halbe Ringe schneiden. 


Angefangen wird natürlich mit dem Fleisch. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Wenn es schön gebräunt ist, wird es herausgenommen und kurz beiseite gestellt. Jetzt die Zwiebeln und den Knoblauch in der gleichen Pfanne glasig dünsten. Dann die Tomaten zugeben und solange braten, bis alle Flüssigkeit verdunstet ist. Dann die Paprika, das Ayvar und die Gewürze hinzu geben. Alles etwa 4-5 Minuten braten, dann 200 ml Rotwein und das Wasser angießen. Fleisch in die Soße geben und für etwa 1 Stunde bei niedriger Hitze köcheln lassen. 

Derweil kann man in einem Topf  Salzwasser zum kochen bringen und zuerst die Kohlrabi darin blanchieren (so bissfest oder weich, wie sie am Ende auf den Tisch soll), dann den Lauch hineingeben und ebenfalls wunschgemäß blanchieren. 

Das Gemüse beiseite stellen, das Wasser weggießen. Jetzt bei niedriger Hitze die Butter zerlassen, dann das Gemüse und das Crème fraîche zugeben, mit Salz, Zucker, Muskatnuss abschmecken und bei ganz kleiner Hitze warmhalten.  Das Gemüse soll jetzt nicht mehr kochen, sonst gerinnt die Soße, was sehr ärgerlich ist. 

So. Nach etwa einer Stunde die Soße durch ein Sieb gießen und auffangen. Das Fleisch aus dem Gemüse lesen und in die passierte Soße geben. Mit Soßenbinder oder Stärke wunschgemäß binden und nochmal kräftig abschmecken. 

Fertig! Bei uns gab es Kartoffelpüree dazu. Guten Appetit. 

One-Pot-Pasta Paprika

Ich hatte euch ja schon mal ein One-Pot-Pasta Gericht vorgestellt. Heute also eine andere Geschmacksrichtung. 

Zutaten:

500 g Vollkornnudeln

500 g rote Paprika

100 g Champignons

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

750 g Wasser

350 g Milch

175 g Crème légère

75 g Ayvar scharf

25 g Tomatenmark

Gemüsebrühe für 1L Flüssigkeit

1 TL Salz

1,5 TL Paprika Rosen scharf

Schwarzer Pfeffer

Etwas Öl

50 g Parmesan

Zubereitung:

Wie immer wird zuerst das Gemüse geputzt. Knoblauch und Zwiebel fein würfeln, Paprika in kleine Rechtecke  schneiden, Pilze in halbe Scheiben schnippeln. Den Parmesan in Stücke schneiden und im Multizerkleinerer kleinhäckseln (oder halt von Hand reiben/hobeln – wie ihr es am liebsten mögt). 

Dann wiege ich alle andern Zutaten ab und stellen sie bereit. Das ist bei diesem Gewicht ziemlich wichtig, weil es am Herd nachher recht flott gehen muss. 


Jetzt wird – wie immer – zunächst die Zwiebel und die Knoblauchzehe glasig gedünstet. Dann gibt man Paprika und Champignons dazu sowie das Ayvar und das Tomatenmark. Alles etwa 4-5 Minuten anbraten. 


Jetzt alle anderen Zutaten beigeben, natürlich auch die Nudeln, und solange kochen und gelegentlich umrühren bis die Nudeln gar sind. (Da es erstmal kochen muss, dauert das etwas länger als die übliche Kochzeit. In 15-20 Minuten sollte aber alles fertig sei.) Den Topf dabei bitte nicht ganz verschließen, es muss Kochdampf entweichen können. 


Wenn die Nudeln gar sind, nochmal abschmecken und mit dem geriebenen Parmesan bestreut servieren. 


Guten Appetit.