Archiv für den Monat

Veijari ja iloinen kirahvi

Gekocht wird diese Woche französisch, beim Nähen bleibe ich den Finnen treu! Genäht habe ich zwei Schnitte aus der Ottobre 6/2012: Cordjeans Veijari und Jerseyhemd Iloinen kirahvi, auf deutsch „Schelm und Glückliche Giraffe“. Lustig, oder?

Die Cordjeans fällt in Gr. 98 sehr reichlich aus. Diese werde ich beim nächsten Mal definitiv eine oder zwei Nummern kleiner nähen.

Das Schnittmuster des Jerseyhemdes geht nur bis Gr. 92, deshalb habe ich es selbst vergrößert. Zum Knöpfen habe ich Kamsnaps T5 verwendet, was dank doppelter Stofflage und Vlieseline sehr gut funktioniert. Das Hemd lässt sich gut nähen und fällt größengerecht aus. 

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Verlinkung zu: Creadienstag, Kiddikram, Madeforboys.

Quiche aux épinards – Eröffnung der Frankreichwoche

Um Abwechslung auf den Tisch zu bringen, werde ich diese Woche jeden Tag etwas kochen, was ich vorher noch nie zubereitet habe. Französische Küche, oder auch cuisine française, ist angesagt. Ich freue mich auf die Herausforderung.

Den Auftakt meiner Frankreichwoche machte heute eine Spinatquiche, pardon une quiche aux épinards! Die Rezeptgrundlage stammt aus der Thermomix Rezeptwelt von der Autorin lady larina. Daraus habe ich eine gluten- und milchfreie Version kreiert.

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Zutaten: 175g glutenfreies Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 1 Ei, 1 TL Salz, 100g Alsan bio, 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Alsan bio, 450g gehackter Tiefkühlspinat, 4 EL Hafer, 10 EL Wasser, 3 Eier, Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

  1. Aus Mehl, Backpulver, Salz, einem Ei und 100g Alsan einen Mürbeteig herstellen. Im Thermomix bedeutet dies, alle Zutaten in den Mixtopf geben, 3 Minuten Teigstufe kneten.Teig 30 Minuten lang kalt stellen.
  2. Hafer und 10 EL Wasser zu einer dicken „Hafercuisine“ mixen. Im Thermomix dauert dies bei Stufe 9 ca. 2 Minuten. Die Hafermasse dient als Ersatz für Schmand, kann aber auch ersatzlos weggelassen werden.
  3. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
  4. 28er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
  5. Teig in der Form ausrollen und einen Rand formen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Mürbeteig 10 Minuten bei 200°C backen.
  6. Zwiebeln und Knoblauch zerkleinern und mit 1 EL Alsan anrösten. Thermomix: Im sauber gespülten Mixtopf zunächst 15 Sekunden bei Stufe 5 zerkleinern, dann 2 Minuten, Stufe 1, 100°C rösten.
  7. Aufgetauten Spinat , „Hafercuisine“ und Gewürze dazugeben. Kurz erhitzen und verrühren. Im Thermomix 3 Minuten, Stufe 1, 100°C
  8. Die 3 Eier ohne weitere Hitzezufuhr unterrühren. Thermomix: 2 Minuten, Stufe 3.
  9. Spinatmasse auf dem vorgebackenen Mürbeteig  verteilen und weitere 15-20 Minuten backen.

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Tipp: Die Quiche kann mit 175g  Weizenmehl T45 oder 405 gebacken,  und der Spinatmasse 100g Schmand anstelle der Hafercuisine hinzufügt werden. 

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Kind: Was gibt es zu essen?

Ich: Spinatkuchen.

Kind: Was ist das denn?

Ich: Französische Quiche.

Kind: Ach so, französische Küche!

Der Start in die kulinarische Themenwoche ist gelungen, die Quiche war sehr lecker. Übriggeblieben ist nichts! Was kocht ihr diese Woche? 

Käsetorte

Sonntag ist ja Kuchentag:

Zutaten für den Teig (28er Springform):

150 g Mehl

40 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

100 g weiche Butter

Zutaten für die Käsemasse:

250 g weiche Butter

200 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

7 Eigelb

Abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

3 EL Zitronensaft

1 kg Magerquark

7 Eiweiß

Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen!

Zuerst fette ich die Springform und bedecke deren Boden mit Backpapier. Dann gebe ich die Zutaten für den Teig in eine Schüssel und verknete sie mit Küchenmaschine oder von Hand zu einem Teig. Sollte er klebrig sein, kann man ihn für 30-45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, dann lässt er sich besser ausrollen. Sobald das machbar ist, gibt man ihn auf den Boden der Springform und rollt ihn dort aus.

Ich fange mit der Käsemasse immer an, indem ich das Eiweiß sehr steif schlage und es dann kurz kalt stelle. Für die Käsemasse ist das A und O zu rühren. Je mehr, desto besser. Zuerst also 250 g Butter schön geschmeidig rühren und dann jeweils Esslöffelweise 200 g Zucker, Vanillinzucker hineinstreuen. Stück für Stück die Eigelb dazu (jedes ca. 30 Sekunden einrühren), dann den Zitronensaft und ebenfalls Esslöffelweise den Quark unterrühren. Ganz zuletzt hebt man die steif geschlagenen Eiweiß unter die Masse.

Die Käsemasse kommt jetzt in die Springform und dann sofort bei 150°C in den Backofen. Dort bleibt das gute Stück und verströmt 70-80 Minuten betörenden Duft in eurer Wohnung. Nach 70-80 Minuten den Backofen ausschalten und ganz vorsichtig ein kleines Stück öffnen. Es wäre gut, wenn es in euerer Küche auch schön warm ist, sonst fällt der Kuchen schnell in sich zusammen. Bei leicht geöffneter Backofentür (Kochlöffel oder Handtuch in die Tür stecken, wirklich nur einen kleinen Schlitz weit öffnen) noch ca. 30-45 Minuten ruhen lassen. Erst dann aus dem Backofen nehmen und in der Form vollständig erkalten lassen.

Bis der Kuchen richtig durchgekühlt ist und fest genug ist um angeschnitten zu werden vergeht einige Zeit. Es ist also ratsam ihn am Vortag vorzubereiten. Sonst muss man Löffel dazu servieren.

Guten Appetit!

Weizenmischbrot

Während der Linseneintopf langsam und gemächlich auf dem Herd vor sich hin kochte, habe ich ein feines Weizenmischbrot zubereitet. Das Verhältnis von Weizen und Roggen beträgt bei diesem Brot ungefähr 60 zu 40. Es ist ein mildes Sauerteigbrot, das wir gerne mögen.

Zutaten:

  • 150g Sauerteig
  • 300g Weizen, frisch gemahlen
  • 130g Roggenmehl Typ 1150
  • 270g Wasser
  • 15g Hefe, frisch
  • 12g Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Backmalz

Zubereitung:

  1. Die Hefe zusammen mit dem Zucker in Wasser auflösen. 10 Minuten ruhen lassen, bis kleine Bläschen sichtbar werden.
  2. Restliche Zutaten dazugeben und in der Küchenmaschine mit Knethaken solange kneten bis sich eine Kugel formt. Bei mir dauerte dies 6 Minuten.
  3. Den Teig 30 – 45  Minuten lang abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und mehrmals vom Rand zur Mitte hin übereinander falten.
  5. Die entstandene Teigkugel mit der schönen Seite nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Abgedeckt an einem warmen Ort 45 – 60 Minuten gehen lassen.
  6. Den Backofen rechtzeitig auf 230°C Ober- Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit aufheizen.
  7. Teig vorsichtig aus dem Gärkörbchen auf das heiße Backblech (bemehlt oder mit Backpapier ausgelegt) stürzen, Oberfläche einschneiden, in den Ofen schieben und eine halbe Tasse Wasser auf den Boden des Backofens gießen.
  8. Backtemperatur nach 10 Minuten auf 190°C reduzieren. Die Backofentür einmal kurz öffnen, um den Wasserdampf entweichen zu lassen.
  9. Brot in weiteren 35 Minuten fertig backen. Nach dem Backen mit Wasser besprühen.

Tipp: Wer mag kann etwas gemahlenes Brotgewürz unter das Mehl mischen. 

Linseneintopf

Wie wäre es mit einem wärmenden Eintopf? An diesem kalten Wintertag teile ich unser Lieblingsfamilienrezept mit euch.

Zutaten: 250g braune Tellerlinsen, Wasser,  4 Kartoffeln, 1 Zwiebel, 1 Karotte, 1 fingerdicke Scheibe Sellerie, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Olivenöl, 1 EL Tomatenmark, 2 EL Gemüsebrühepulver, 1 TL Kurkuma, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1 EL getrockneter Liebstöckel,  1 TL Salz

Zubereitung:

  1. Linsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Tag Wasser abgießen, Linsen in einen großen Topf geben und mit frischem Wasser aufgießen.
  3. Kartoffeln, Zwiebel, Karotte, Knoblauch und Sellerie schälen, kleinschneiden und zu den Linsen geben.
  4. Kurkuma, Paprika, Pfeffer, Öl  und Liebstöckel hinzufügen. Das Gemüse sollte jetzt 3 bis 4 cm hoch mit Wasser bedeckt sein.
  5. 45 Minuten lang kochen, zwischendurch eventuell etwas Wasser nachgießen. Das Gemüse sollte immer mit Wasser bedeckt sein.
  6. Den Herd ausschalten. Brühepulver, Salz und Tomatenmark unterrühren.
  7. Den Eintopf noch 5- 10 Minuten auf der warmen Herdplatte ziehen lassen.

Bei uns gab es kleine Brotstückchen dazu.

Tipp: Hülsenfrüchte erst nach dem Kochen salzen, dann werden sie schön weich.

Apfel-Quark-Pfannkuchen

Was Schnelles für kleine (und junggebliebene) Genießer:

Zutaten für 2 Pfannkuchen:

100 g Magerquark

2 Eier

50 g Weizenmehl

5 EL Milch

2 TL Zucker

Salz

1 großer säuerlicher Apfel

2 TL Öl

150 g Vanille-Joghurt

Quark, Eier, Mehl, Milch, Zucker und eine Prise Salz glatt rühren. Den Teig dann 10 Minuten quellen lassen. 


Den Apfel schälen und vom Kerngehäuse befreien, dann in dünne Scheiben schneiden. Ich mache das mit einem Hobel, so werden die Scheiben schön dünn, so dass sie nach dem Braten schön weich sind. 


Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte des Teigs sowie ein paar Apfelscheiben hineingeben. 


Bei mittlerer Hitze den Pfannkuchen von beiden Seiten ca. 3-4 Minuten backen. Den fertigen Pfannkuchen warm stellen (z.B. Im Backofen bei ca. 100°C) und dann den zweiten Pfannkuchen genauso zubereiten. 


Die fertigen Pfannkuchen zusammen mit dem Vanille-Joghurt auf Tellern anrichten und servieren. 


Guten Appetit. 

Tipp: Wer dickere Apfelscheiben hat, bekommt unter Umständen Schwierigkeiten beim wenden. Echte Profis, würden den Pfannkuchen sowieso nicht wenden, sondern die Oberseite im Backofen garen. Dazu den Backofen mit Oberhitze auf 160°C vorheizen und den einseitig gebackenen Pfannkuchen im Backofen fertig garen. Die Dauer ist ein wenig abhängig vom Ofen und der Dicke des Pfannkuchens. Daher am besten dabeibleiben und dann rausnehmen, wenn die Oberseite eine schöne Farbe bekommen hat. Wäre er in der Pfanne müsstet ihr auch rumstehen und zusehen 😉

Bohnen-Reis-Bowl mit Avocado {nachgekocht}

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Nach dem obligatorischen Einkauf am Montagvormittag musste ein schnelles Mittagessen her. Da kam mir die Bohnen-Reis-Bowl mit Avocado in den Sinn, die ich vor kurzem auf dem Blog von littlenecklessmonster  bewundert habe. Ich hoffe das kleine halslose Monster hat nichts gegen eine Verlinkung. Reis und Soße wurden getrennt gekocht, weil ich keinen übrig gebliebenen Reis da hatte. Außerdem hat sich beim Dekorieren ein kleines Stückchen Banane dazu geschummelt. Die Süße der Banane passt wunderbar zur Säure der Tomatensoße. Es hat sehr gut geschmeckt!

Sonntagskuchen {glutenfrei}

Sonntag ist Kuchentag. Eine gute Gelegenheit um meine neue Backform auszuprobieren! Im Baumarkt habe ich neulich eine Sonnenblumenbackform entdeckt, die mir wegen der Einzelportionen, die zusammen eine Sonnenblume ergeben, sehr gut gefallen hat. Der Backform liegt ein Rezept für eine Apfel-Cranberry-Blüte bei, dieses Rezept habe ich ein wenig abgewandelt, damit alle mitessen können. Die Menge der Apfelstücke habe ich reduziert und nur die Hälfte der Einzelportionen damit gefüllt. Weizenmehl habe ich durch glutenfreies Mehl ersetzt.

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Apfel-Cranberry-Blüte – Rezept für die Dr. Oetker  Flexxi Sonnenblume

Zutaten

  • 60g Apfel in kleine Stücke geschnitten
  • 50g getrocknet Cranberrys, gehackt
  • 125g Margarine
  • 125g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 175g glutenfreie Mehlmischung*
  • 1TL Reisgrieß
  • 1 gehäufter TL Weinsteinbackpulver

*Ich habe Schär Mix C für Kuchen und Kekse benutzt.

Zubereitung

Backofen auf 180°C Ober- Unterhitze vorheizen. Margarine schaumig schlagen. Zucker, Vanillezucker hinzugeben und 5 Min. weiter rühren. Eier nacheinander dazugeben und mit hoher Geschwindigkeit unterrühren. Mehl mit Backpulver und Reisgrieß mischen und mit mittlerer Geschwindigkeit unterrühren. Apfel- und Cranberrystücke unterheben. Teig in die Backform geben und ca. 30 Minuten lang backen. Nach dem Backen zehn Minuten in der Form abkühlen lassen, erst dann den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen. Wie man auf dem Foto sieht, hat das Herauslösen aus der Form nicht gut funktioniert. Beim nächsten Mal klappt es hoffentlich besser. Um die kleinen Schadstellen zu kaschieren, habe ich etwas Puderzucker drübergestreut. Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag, mit oder ohne Kuchen.

Habt ihr heute auch Kuchen gebacken?

Link zu Rezepte-Linkparty.

Pizza Parma

Und jetzt eine saftige Pizza…

Zutaten für den Teig:

450 g Mehl (Vollkorn- und Typ 450 zu gleichen Teilen)

300 ml Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

25 g Olivenöl

1 TL Salz

1 Prise Zucker

Ich habe den etwas robusteren Vollkornteig sehr gerne. Es macht die Pizza geschmacklich etwas kerniger. Wer das nicht mag nimmt 450 g weißes Mehl und 200 – 250 ml Wasser. Der Teig sollte sehr geschmeidig sein aber nicht kleben. Man vermischt alle Zutaten und rollt den Teig direkt für ein Blech aus. Erst dann lässt man ihn ca. 30 Minuten ruhen. Die Menge ergibt üppig Teig. Wir mögen eher die fluffig, „amerikanische“ Pizzavariante. 

 Zutaten für den Belag: 

500 g stückige Tomaten mit Basilikum

1/2 TL Salz

1 TL Pfeffer

1 TL Oregano 

1 Knoblauchzehe

250 g Mozzarella

100 g Gouda

100 g Parmesan am Stück

6-8 Scheiben Parmaschinken 

200 g frische Tomaten in Scheiben

60-80 g Rucola

Wenn der Teig seine Ruhezeit hinter sich hat, verteile ich zunächst die Dosentomaten auf dem Teig. Dann kommen Salz, Pfeffer, Oregano drüber. Da ich Salz und Pfeffer in der Mühle habe, gehe ich damit großzügig drüber. Mit Salz sollte man etwas vorsichtig sein, der Schinken hat je nach Reifegrad ordentlich Salz und gibt das auch während des Backens ab. Manchmal verzichte ich komplett auf das Salz und würze lieber am Tisch nach. Wenn es versalzen ist, ist leider nichts mehr zu retten. 

Den Mozzarella verfrachte ich immer zusammen mit der Knoblauchzehe in den Multizerkleinerer, so verteilt sich der Knoblauch optimal. Den Mozzarella verteile ich dann gleichmäßig und verteile den Schinken darauf. Auf den Schinken kommen die frischen Tomatenscheiben. Und darauf dann den geriebenen Gouda, sowie etwa die Hälfte gehobelten Parmesan (vom Parmesanstück kann man mit einem Spar-/Pendelschäler einfach Stücke abhobeln. Da braucht man kein Spezialwerkzeug). 


Die Pizza kommt dann für ca. 15-18 Minuten bei 180° – 200° in den Ofen. Direkt nach dem backen wird die Pizza mit dem Rucola und dem restlichen gehobelten Parmesan belegt und serviert. Wer mag, kann dann noch einen guten Balsamico über den Rucola geben. 
Fertig! Guten Appetit. 


 

Roggenmischbrot

Hier duftet es herrlich nach frisch gebackenem Brot. Anfang der Woche habe ich Sauerteig angesetzt, den ich heute einweihen und das erste Mal damit backen konnte. Gebacken habe ich ein leckeres Roggenmischbrot mit 40% Weizenanteil.

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Zutaten

50g Roggensauerteig, 1/4 Würfel Hefe, 1 EL Backmalz,1 EL Honig, 580g Roggenmehl 1150, 650g Wasser, 400g Weizenmehl, 20g Salz

Zubereitung

Am Vorabend Roggensauerteig mit 180g Roggenmehl und 100g Wasser verrühren. Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 12 -15 Stunden ruhen lassen.

Am nächsten Tag Hefe zusammen mit Honig in 550g Wasser auflösen. Den vorbereiteten Roggensauerteig, Backmalz, 400g Roggenmehl und 400g Weizenmehl , sowie das Salz dazugeben und in einer Küchenmaschine mit Knethaken 5 Minuten lang kneten lassen. Teig 15 Minuten lang abgedeckt ruhen lassen. Danach auf einer bemehlten Fläche mit den Händen kurz durchkneten und einen Laib formen. Diesen mit der schönen Seite nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen legen, abdecken und 45 Minuten lang gehen lassen.

Das Brot vor dem Backen aus dem Gärkörbchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und die Oberfläche mehrmals einschneiden.

Im vorgeheizten Backofen bei 230°C 15 Minuten lang backen. Um ordentlich Wasserdampf zu erzeugen, kippe ich eine halbe Tasse Wasser in die Mitte des Backofenbodens, sobald das Brot im Ofen ist, und schließe die Backofentür sofort wieder. Nach 15 Minuten öffne ich die Tür kurz, um den Dampf entweichen zu lassen. Die Backtemperatur reduziere ich dann auf 200°C und lasse das Brot weitere 40 Minuten backen.

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Aussen knusprig, innen feinporig.

Tipp: Wer einen guten Sauerteig sein Eigen nennt, kann die Hefemenge reduzieren. Meiner ist noch jung und benötigt Unterstützung durch die Hefe.