Archiv für den Monat Januar 2017

Veijari ja iloinen kirahvi

Gekocht wird diese Woche französisch, beim Nähen bleibe ich den Finnen treu! Genäht habe ich zwei Schnitte aus der Ottobre 6/2012: Cordjeans Veijari und Jerseyhemd Iloinen kirahvi, auf deutsch „Schelm und Glückliche Giraffe“. Lustig, oder?

Die Cordjeans fällt in Gr. 98 sehr reichlich aus. Diese werde ich beim nächsten Mal definitiv eine oder zwei Nummern kleiner nähen.

Das Schnittmuster des Jerseyhemdes geht nur bis Gr. 92, deshalb habe ich es selbst vergrößert. Zum Knöpfen habe ich Kamsnaps T5 verwendet, was dank doppelter Stofflage und Vlieseline sehr gut funktioniert. Das Hemd lässt sich gut nähen und fällt größengerecht aus. 

img_0367-copy

Verlinkung zu: Creadienstag, Kiddikram, Madeforboys.

Werbeanzeigen

Quiche aux épinards – Eröffnung der Frankreichwoche

Um Abwechslung auf den Tisch zu bringen, werde ich diese Woche jeden Tag etwas kochen, was ich vorher noch nie zubereitet habe. Französische Küche, oder auch cuisine française, ist angesagt. Ich freue mich auf die Herausforderung.

Den Auftakt meiner Frankreichwoche machte heute eine Spinatquiche, pardon une quiche aux épinards! Die Rezeptgrundlage stammt aus der Thermomix Rezeptwelt von der Autorin lady larina. Daraus habe ich eine gluten- und milchfreie Version kreiert.

img_0592_1

Zutaten: 175g glutenfreies Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 1 Ei, 1 TL Salz, 100g Alsan bio, 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Alsan bio, 450g gehackter Tiefkühlspinat, 4 EL Hafer, 10 EL Wasser, 3 Eier, Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

  1. Aus Mehl, Backpulver, Salz, einem Ei und 100g Alsan einen Mürbeteig herstellen. Im Thermomix bedeutet dies, alle Zutaten in den Mixtopf geben, 3 Minuten Teigstufe kneten.Teig 30 Minuten lang kalt stellen.
  2. Hafer und 10 EL Wasser zu einer dicken „Hafercuisine“ mixen. Im Thermomix dauert dies bei Stufe 9 ca. 2 Minuten. Die Hafermasse dient als Ersatz für Schmand, kann aber auch ersatzlos weggelassen werden.
  3. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
  4. 28er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
  5. Teig in der Form ausrollen und einen Rand formen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Mürbeteig 10 Minuten bei 200°C backen.
  6. Zwiebeln und Knoblauch zerkleinern und mit 1 EL Alsan anrösten. Thermomix: Im sauber gespülten Mixtopf zunächst 15 Sekunden bei Stufe 5 zerkleinern, dann 2 Minuten, Stufe 1, 100°C rösten.
  7. Aufgetauten Spinat , „Hafercuisine“ und Gewürze dazugeben. Kurz erhitzen und verrühren. Im Thermomix 3 Minuten, Stufe 1, 100°C
  8. Die 3 Eier ohne weitere Hitzezufuhr unterrühren. Thermomix: 2 Minuten, Stufe 3.
  9. Spinatmasse auf dem vorgebackenen Mürbeteig  verteilen und weitere 15-20 Minuten backen.

img_0595_2

Tipp: Die Quiche kann mit 175g  Weizenmehl T45 oder 405 gebacken,  und der Spinatmasse 100g Schmand anstelle der Hafercuisine hinzufügt werden. 

img_0604_2

Kind: Was gibt es zu essen?

Ich: Spinatkuchen.

Kind: Was ist das denn?

Ich: Französische Quiche.

Kind: Ach so, französische Küche!

Der Start in die kulinarische Themenwoche ist gelungen, die Quiche war sehr lecker. Übriggeblieben ist nichts! Was kocht ihr diese Woche? 

Käsetorte

Sonntag ist ja Kuchentag:

Zutaten für den Teig (28er Springform):

150 g Mehl

40 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

100 g weiche Butter

Zutaten für die Käsemasse:

250 g weiche Butter

200 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

7 Eigelb

Abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

3 EL Zitronensaft

1 kg Magerquark

7 Eiweiß

Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen!

Zuerst fette ich die Springform und bedecke deren Boden mit Backpapier. Dann gebe ich die Zutaten für den Teig in eine Schüssel und verknete sie mit Küchenmaschine oder von Hand zu einem Teig. Sollte er klebrig sein, kann man ihn für 30-45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, dann lässt er sich besser ausrollen. Sobald das machbar ist, gibt man ihn auf den Boden der Springform und rollt ihn dort aus.

Ich fange mit der Käsemasse immer an, indem ich das Eiweiß sehr steif schlage und es dann kurz kalt stelle. Für die Käsemasse ist das A und O zu rühren. Je mehr, desto besser. Zuerst also 250 g Butter schön geschmeidig rühren und dann jeweils Esslöffelweise 200 g Zucker, Vanillinzucker hineinstreuen. Stück für Stück die Eigelb dazu (jedes ca. 30 Sekunden einrühren), dann den Zitronensaft und ebenfalls Esslöffelweise den Quark unterrühren. Ganz zuletzt hebt man die steif geschlagenen Eiweiß unter die Masse.

Die Käsemasse kommt jetzt in die Springform und dann sofort bei 150°C in den Backofen. Dort bleibt das gute Stück und verströmt 70-80 Minuten betörenden Duft in eurer Wohnung. Nach 70-80 Minuten den Backofen ausschalten und ganz vorsichtig ein kleines Stück öffnen. Es wäre gut, wenn es in euerer Küche auch schön warm ist, sonst fällt der Kuchen schnell in sich zusammen. Bei leicht geöffneter Backofentür (Kochlöffel oder Handtuch in die Tür stecken, wirklich nur einen kleinen Schlitz weit öffnen) noch ca. 30-45 Minuten ruhen lassen. Erst dann aus dem Backofen nehmen und in der Form vollständig erkalten lassen.

Bis der Kuchen richtig durchgekühlt ist und fest genug ist um angeschnitten zu werden vergeht einige Zeit. Es ist also ratsam ihn am Vortag vorzubereiten. Sonst muss man Löffel dazu servieren.

Guten Appetit!

Weizenmischbrot

Während der Linseneintopf langsam und gemächlich auf dem Herd vor sich hin kochte, habe ich ein feines Weizenmischbrot zubereitet. Das Verhältnis von Weizen und Roggen beträgt bei diesem Brot ungefähr 60 zu 40. Es ist ein mildes Sauerteigbrot, das wir gerne mögen.

Zutaten:

  • 150g Sauerteig
  • 300g Weizen, frisch gemahlen
  • 130g Roggenmehl Typ 1150
  • 270g Wasser
  • 15g Hefe, frisch
  • 12g Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Backmalz

Zubereitung:

  1. Die Hefe zusammen mit dem Zucker in Wasser auflösen. 10 Minuten ruhen lassen, bis kleine Bläschen sichtbar werden.
  2. Restliche Zutaten dazugeben und in der Küchenmaschine mit Knethaken solange kneten bis sich eine Kugel formt. Bei mir dauerte dies 6 Minuten.
  3. Den Teig 30 – 45  Minuten lang abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und mehrmals vom Rand zur Mitte hin übereinander falten.
  5. Die entstandene Teigkugel mit der schönen Seite nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Abgedeckt an einem warmen Ort 45 – 60 Minuten gehen lassen.
  6. Den Backofen rechtzeitig auf 230°C Ober- Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit aufheizen.
  7. Teig vorsichtig aus dem Gärkörbchen auf das heiße Backblech (bemehlt oder mit Backpapier ausgelegt) stürzen, Oberfläche einschneiden, in den Ofen schieben und eine halbe Tasse Wasser auf den Boden des Backofens gießen.
  8. Backtemperatur nach 10 Minuten auf 190°C reduzieren. Die Backofentür einmal kurz öffnen, um den Wasserdampf entweichen zu lassen.
  9. Brot in weiteren 35 Minuten fertig backen. Nach dem Backen mit Wasser besprühen.

Tipp: Wer mag kann etwas gemahlenes Brotgewürz unter das Mehl mischen. 

Linseneintopf

Wie wäre es mit einem wärmenden Eintopf? An diesem kalten Wintertag teile ich unser Lieblingsfamilienrezept mit euch.

Zutaten: 250g braune Tellerlinsen, Wasser,  4 Kartoffeln, 1 Zwiebel, 1 Karotte, 1 fingerdicke Scheibe Sellerie, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Olivenöl, 1 EL Tomatenmark, 2 EL Gemüsebrühepulver, 1 TL Kurkuma, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1 EL getrockneter Liebstöckel,  1 TL Salz

Zubereitung:

  1. Linsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Tag Wasser abgießen, Linsen in einen großen Topf geben und mit frischem Wasser aufgießen.
  3. Kartoffeln, Zwiebel, Karotte, Knoblauch und Sellerie schälen, kleinschneiden und zu den Linsen geben.
  4. Kurkuma, Paprika, Pfeffer, Öl  und Liebstöckel hinzufügen. Das Gemüse sollte jetzt 3 bis 4 cm hoch mit Wasser bedeckt sein.
  5. 45 Minuten lang kochen, zwischendurch eventuell etwas Wasser nachgießen. Das Gemüse sollte immer mit Wasser bedeckt sein.
  6. Den Herd ausschalten. Brühepulver, Salz und Tomatenmark unterrühren.
  7. Den Eintopf noch 5- 10 Minuten auf der warmen Herdplatte ziehen lassen.

Bei uns gab es kleine Brotstückchen dazu.

Tipp: Hülsenfrüchte erst nach dem Kochen salzen, dann werden sie schön weich.

Apfel-Quark-Pfannkuchen

Was Schnelles für kleine (und junggebliebene) Genießer:

Zutaten für 2 Pfannkuchen:

100 g Magerquark

2 Eier

50 g Weizenmehl

5 EL Milch

2 TL Zucker

Salz

1 großer säuerlicher Apfel

2 TL Öl

150 g Vanille-Joghurt

Quark, Eier, Mehl, Milch, Zucker und eine Prise Salz glatt rühren. Den Teig dann 10 Minuten quellen lassen. 


Den Apfel schälen und vom Kerngehäuse befreien, dann in dünne Scheiben schneiden. Ich mache das mit einem Hobel, so werden die Scheiben schön dünn, so dass sie nach dem Braten schön weich sind. 


Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte des Teigs sowie ein paar Apfelscheiben hineingeben. 


Bei mittlerer Hitze den Pfannkuchen von beiden Seiten ca. 3-4 Minuten backen. Den fertigen Pfannkuchen warm stellen (z.B. Im Backofen bei ca. 100°C) und dann den zweiten Pfannkuchen genauso zubereiten. 


Die fertigen Pfannkuchen zusammen mit dem Vanille-Joghurt auf Tellern anrichten und servieren. 


Guten Appetit. 

Tipp: Wer dickere Apfelscheiben hat, bekommt unter Umständen Schwierigkeiten beim wenden. Echte Profis, würden den Pfannkuchen sowieso nicht wenden, sondern die Oberseite im Backofen garen. Dazu den Backofen mit Oberhitze auf 160°C vorheizen und den einseitig gebackenen Pfannkuchen im Backofen fertig garen. Die Dauer ist ein wenig abhängig vom Ofen und der Dicke des Pfannkuchens. Daher am besten dabeibleiben und dann rausnehmen, wenn die Oberseite eine schöne Farbe bekommen hat. Wäre er in der Pfanne müsstet ihr auch rumstehen und zusehen 😉

Bohnen-Reis-Bowl mit Avocado {nachgekocht}

img_0365

Nach dem obligatorischen Einkauf am Montagvormittag musste ein schnelles Mittagessen her. Da kam mir die Bohnen-Reis-Bowl mit Avocado in den Sinn, die ich vor kurzem auf dem Blog von littlenecklessmonster  bewundert habe. Ich hoffe das kleine halslose Monster hat nichts gegen eine Verlinkung. Reis und Soße wurden getrennt gekocht, weil ich keinen übrig gebliebenen Reis da hatte. Außerdem hat sich beim Dekorieren ein kleines Stückchen Banane dazu geschummelt. Die Süße der Banane passt wunderbar zur Säure der Tomatensoße. Es hat sehr gut geschmeckt!