Archiv für den Monat Februar 2017

Mango-Kokos-Creme

Ein schnelles Dessert aus drei Zutaten. Schmeckt cremig, fruchtig und ist nicht zu süß.

Zutaten: 1 Mango, 200g Kokosmilch, 1 TL Kokosblütenzucker

Zubereitung: Mango schälen und entkernen. Fruchtfleisch mit der Kokosmilch pürieren. Mit Kokosblütenzucker abschmecken.

Tipp: Lässt sich gut für Gäste vorbereiten. Die angegebene Menge reicht für drei Dessertgläser mit 220 ml Inhalt.

Freutag: Es werde Licht!

Die Zeit der nervigen Minifunzel ist gezählt,  ich habe meiner Overlock eine LED-Birne spendiert. Man nehme eine LED-Birne, einen Schraubendreher, 3 Minuten Zeit … und es wird plötzlich hell im Nähbereich rund um die Nadeln. Genial und ein echter Grund zur Freude!

 

Vergleich vorher – nachher:

 

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Verlinkung zum Freutag!

Tarte au citron – Tag 7 der Frankreichwoche +outtakes

Zum Abschluss der Frankreichwoche gibt es eine Zitronentarte. Da die Herstellung etwas aufwändiger ist, habe ich mir dieses Rezept bis zum Schluß aufgehoben. Ich habe eine glutenfreie Version gemacht, damit alle mitessen können. Das vollständige Rezept findet ihr bei La Pâticesse, hier nur das Rezept für den glutenfreien Tarteteig. Die Tarte schmeckt herrlich frisch nach Zitronen, süß und sauer zugleich. Die farblich passende Dekoration hat meine Tochter gemacht. Vielen Dank dafür!

Glutenfreie Version des Tarteteiges

65 g Butter
45 g Puderzucker
15 g blanchierte und sehr fein gemahlenen Mandeln
25 g Vollei (1/2 Ei) oder 1 Eigelb (L) von 25 g
100g glutenfreies Mehl Mix C von Schär
1 Prise Salz
1/4 ausgekratzte Vanilleschote

Wir haben das Ende der Frankreichwoche erreicht. Ich hoffe ihr hattet Freude, mich bei diesem Küchenexperiment zu begleiten. Es war eine echte Herausforderung, jeden Tag ein bislang unbekanntes, dabei aber alltagstaugliches Rezept nachzukochen oder -backen. Die kleinen Katastrophen, die sich während des Kochens und Backens ereignet haben, möchte ich euch nicht vorenthalten.

Misslungene Vichysoisse – ein kleines Stückchen Porreegrün zeigt seine vernichtende Wirkung in der berühmten französischen Kartoffel-Lauchsuppe, die bekanntlich möglichst weiß sein sollte.

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Glutenfreien Mürbeteig ohne Backpapier blind backen – eine schlechte Idee!

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Millassou – Tag 6 der Frankreichwoche

Ich habe mir vorgenommen, während meiner Frankreichwoche jeden Tag etwas zu kochen oder zu backen, was ich noch nie zuvor zubereitet habe. Jeden Tag eine Premiere in meiner Küche! Am sechsten Tag der Frankreichwoche gab es sogar zwei Premieren: Premiere Nummer eins: Mit Kürbis habe ich noch nie gebacken. Premiere Nummer zwei: Einen Kuchen ohne Backpulver habe ich noch nie gebacken – zumindest nicht mit Absicht. Entstanden  ist eine leckere Kürbis-Tarte, die in Frankreich unter dem Namen Millassou bekannt ist. Geschmack, Konsistenz und Farbe sind aussergewöhnlich!

Zutaten

1-2 Tassen Kürbispüree*

4 Eier

250g Maismehl

150g Butter

200g Zucker

1/2 Päckchen Vanillezucker

1/2 Fläschchen Rumaroma oder 50 ml Rum

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200°C Heißluft vorheizen.
  2. Butter, Zucker, Vanillezucker, Eier, Rumaroma (oder Rum) schaumig rühren.
  3. Maismehl hinzugeben und unterrühren.
  4. Abgekühltes Kürbispüree dazugeben und alles zu einem homogenen flüssigen Teig verrühren. Ich habe 1,5 Tassen Kürbispüree genommen.
  5. Den Teig in eine gefettete Springform (28 cm) füllen. Die Springform sollte fest schliessen, damit der flüssige Teig nicht ausläuft. Ich habe  den Boden mit einem Backpapier ausgelegt und nur den Rand eingefettet.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C 30 Minuten backen.

 

*Einen Kürbis von mindestens 800g schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und mit wenig Wasser im Topf 15 minuten garen. Wasser abgiessen. Kürbis pürieren. Ich habe einen Butternuskürbis verwendet. 

Brioche – Tag 5 der Frankreichwoche

Am fünften Tag habe ich eine Brioche gebacken. Die Kunst bei der Zubereitung des fetthaltigen Teiges besteht darin, die Butter möglichst kalt in den Teig einzuarbeiten, damit sie nicht schmilzt und der Teig nicht an Volumen verliert. Ist dies gelungen, wird man mit einer butterzarten, herrlich fluffigen Brioche belohnt, die man mit Butter und Marmelade bestrichen, oder einfach pur essen kann.

Zutaten

  • 500g Mehl Type 55
  • 60g Zucker
  • 60g Butter
  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 20g frische Hefe
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung

Die Hefe gemeinsam mit dem Zucker in der lauwarmen Milch auflösen.

1 Ei, 1 Prise Salz, 500g Mehl und die in kleine Stücke geschnittene kalte(!) Butter dazugeben und solange in der Küchenmaschine kneten, bis der Teig beginnt sich vom Schüsselrand zu lösen und eine Kugel bildet. Dies dauert ungefähr 20 Minuten.

Den Teig abgedeckt 1 Stunde gehen lassen, dann nochmals 3 Minuten mit der Maschine kneten.

Den Teig in eine gefettete Backform geben und mit verquierltem Eigelb einpinseln. 30 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Ofen bei  160°C Heißluft 40 – 45 Minuten backen.

Tipp: Wer mag kann die Brioche mit Hagelzucker bestreuen.

One-Pot-Pasta mit Champignons

Heute mal was ganz schnelles.

Zutaten für 2 Portionen:

300 g Champignons

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

160 g Nudeln

300 ml Wasser

1 TL Gemüsebrühe instant

100 ml Sahne

1 EL Öl

Salz und Pfeffer

Wie immer zuerst das Gemüse putzen, Öl, Wasser, Gemüsebrühe bereitstellen.

Zunächst Zwiebel und Knoblauch im Öl glasig dünsten. Dann Pilze, Wasser, Brühe dazu und 10 Min kochen. Dann die Nudeln dazu und entsprechend der Packungsangaben kochen lassen (am besten Hörnchennudeln nehmen, die brauchen 8-9 Minuten). Bitte dabei bleiben und öfter mal umrühren.

Nach dem Ende der Garzeit ist nur wenig sähmige Flüssigkeit übrig. Sollte es wider Erwarten uu flüssig sein kann mit etwas Stärke gebunden werden.

Zuletzt kommt die Sahne dazu. Nicht mehr kochen lassen, sonst gerinnt es. Schön umrühren und: guten Appetit.

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Baguettes – Tag 4 der Frankreichwoche

Am vierten Tag meiner Frankreichwoche habe ich mich an Baguettes gewagt. Abgesehen von der ewig langen Gehzeit war die Zubereitung gar nicht aufwändig. Beim nächsten mal würde ich die geformten Baguettes noch ein bisschen länger gehen lassen, an diesem Punkt war ich etwas zu ungeduldig. Ausserdem könnten die Baguettes noch etwas mehr Farbe vertragen. Etwas mehr Hitze sollte hier Abhilfe schaffen. Trotz kleiner Schönheitsfehler waren meine ersten selbst gebackenen Baguettes ratzfatz aufgegessen.

Die Entdeckung meiner Frankreichwoche ist das Mehl Type 65, auch als T65 bezeichnet. Dieses nimmt mehr Wasser auf als 550er Mehl, der Teig wird elastisch und geht sehr gut auf. Damit gebackene Brote schmecken kerniger als reine Weißmehlbrote.

Baguettes Parisienne

Zutaten: 360g Mehl T65*, 240g Wasser, 5g frische Hefe, 8g Salz 10g Zucker

Zubereitung

  1. Hefe und Zucker im Wasser auflösen. Ruhen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.
  2. Mehl und Salz hinzufügen. Solange in der Küchenmaschine kneten, bis der Teig beginnt sich vom Schüsselrand zu lösen und eine Kugel zu bilden.
  3. Teig abgedeckt 12 Stunden im Kühlschrank, oder an einem kühlen Ort (8-20°C) gehen lassen.
  4. Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und dritteln.
  5. Mit bemehlten Händen 3 Baguettes formen, die Enden dabei nach unten umschlagen.
  6. Baguettes auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.
  7. Backofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  8. Baguetteoberfläche einschneiden und mit Wasser besprühen.
  9. 8 Minuten lang bei 230°C backen, die Hitze dann auf 200°C reduzieren und Baguettes 15 Minuten lang fertigbacken.
  10. Nach dem Backen sofort mit Wasser besprühen.
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Vor dem Backen

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Nach dem Backen

Tipp: Besonders einfach lassen sich gedrehte Baguettes formen. Dazu formt man Teigrollen in der Länge des Backbleches, verdreht diese von beiden Enden ausgehend gegengleich und klappt die Enden nach unten unter das Baguette. 

*Mehltyp 65 bezeichnet ein französisches Halbweißmehl, es wird zur Herstellung kerniger Baguettes empfohlen.

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Dieses Mehl Type 65 habe ich benutzt.

Crêpes – Tag 3 der Frankreichwoche

Ich kenne jemanden, der bei einem französichen Metzger einkauft. Von der Ehefrau besagten Metzgers stammt das folgende original französische Familienrezept für perfekte Crêpes, das ich hier freundlicher Weise veröffentlichen darf.

Zutaten für ca. 20 Crêpes

250 g farine fluide*
4 Eier
50 g Butter, geschmolzen aber nicht mehr heiß
500 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz
1 Schuß Orangenlikör oder Monin Sirup nach Geschmack

Zubereitung

Das Mehl mit Vanillezucker, Salz, Butter und den Eiern verrühren. Milch langsam hinzufügen, bis ein glatter flüssiger Teig entsteht. Zum Schluss, wenn gewünscht mit Likör oder Sirup aromatisieren. Den Teig portionsweise dünn in eine Pfanne geben. Die Crêpes auf  einer (!) Seite goldbraun backen. Ich habe einen Crêpemaker benutzt.

Den gebackenen Crêpe mit Zucker bestreuen, oder mit Konfitüre oder Nuß-Nougat-Creme bestreichen und zusammenrollen oder zu Vierteln, die der Franzose quarts de plaisir nennt, zusammenlegen und warm servieren.

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Crêpe mit Zartbitter-Schokocreme gefüllt – ein Genuss!

*Farine fluide ist ein französisches Mehl zur Herstellung flüssiger Teige. Es ist besonders fein ausgesiebt und klumpt nicht. Für die Zubereitung meiner Crêpes habe ich ein französisches Mehl mit der Bezeichnung Type 45 verwendet.  

Diese Crêpes sind der bisherige Höhepunkt unserer Frankreichwoche. Ich weiß gar nicht, weshalb ich sie vorher noch nie gemacht habe, so einfach wie die Zubereitung von der Hand ging. Von diesem Rezept sind die Kinder sehr begeistert! Mögt ihr auch so gerne Crêpes?

Link zu Gusta: facile et beau

Kindermode nähen mit Plan Teil 3: Schnittmuster kopieren/ Größe anpassen / Stoff zuschneiden

In Teil 3 seht ihr, wie ich das Schnittmuster für den Sandman Schlafoverall kopiere, dabei die Weite anpasse und die Schnittteile aus Stoff zuschneide.

Kopieren und Anpassen

Ich lege durchsichitige Malerfolie (extra stark) aus dem Baumarkt auf den Schnittmusterbogen und zeichne die Schnittteile nach. In der Länge folge ich den Linien der Gr. 146, in der Weite den Linien der Gr. 140.

Diese Methode eignet sich für schmale Kinder ohne nennenswerte Kurven, die in der Weite eine Kleidergröße geringer als in der Länge benötigen.

Nahtzugabe anzeichnen und zuschneiden

Nachdem ich alle Teile kopiert habe, lege ich den Folienschnitt auf meinen Stoff auf. Rundherum zeichne ich 1 cm Nahtzugabe und 2-3 cm Saumzugabe ein. Dann werden alle Teile ausgeschnitten. Für den Sandman braucht man ein linkes und ein rechtes vorderes Hosenbein, ein  linkes und ein rechtes hinteres Hosenbein, ein Rückenteil, 1 linkes und ein rechtes Vorderteil, ein linkes und ein rechtes Armbündchen, ein linkes und ein rechtes Beinbündchen, sowie einen Einfassstreifen für den Halsauschnitt. Da ich einen Reißverschluss einnähe, habe ich zusätzlich einen kleinen Kreis als Kinnschutz zugeschnitten.

In Teil 4 der Reihe Kindermode nähen mit Plan werde ich die Fertigstellung des Overalls zeigen: die Schnittteile zusammennähen, den Reißverschluss einsetzen und den Kinnschutz anbringen.

Schaut unbedingt bei Teil 1 und Teil 2 vorbei!

 Schnittmuster: Sandman, Ottobre 6/2015 – Stoffe: Trigema

Link zu fansdeottobre