Archiv für den Monat März 2017

Radieschen-Challenge

Meine liebe Schwägerin und ich haben uns zu einem Wettkampf entschieden: dieses Jahr machen wir eine Radieschen-Challenge.

Ausgangsprodukt ist der gleiche Samen, den ihr oben auf dem Bild seht. Gleiches Kaufdatum, gleiche Charge. Entschieden haben wir uns für  Erfurter Gemüsesamen: Ganzjahresradieschen „Rudi“. Diese Radieschensorte gilt als anspruchslos, bringt kugelrunde Knollen hervor, und ist platz- und pelzfest. (Quelle: Verpackungsrückseite)

Ich lebe im sogenannten Speckgürtel von Frankfurt a.M. und habe dort auch meinen (von Hasen und Wühlmäusen verseuchten) Garten. Wegen der ungeliebten Gäste passiert bei uns viel in Hochbeeten – so soll es auch mit den Radieschen sein. Das Hochbeet ist ein Jahr alt und bekam vor zwei Wochen eine frische Packung Blumenerde. Ansonsten gibt es nichts besonderes darüber zu sagen. Unser Garten liegt von Früh bis Spät in der Sonne.

Ausgesät habe ich drei Reihen am letzten Dienstag – 28.03.2017. Auf dem Bild seht ihr noch Reste der Gründüngung (Feldsalat), die im Winter den Kampf gegen das Unkraut für uns übernimmt

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Melanis Saatbeet 28.03.2017

Mal sehen wo es zügiger vorangeht. In der guten Taunusluft oder im milden Weinbauklima. Womit wir wieder bei der lieben Schwägerin wären, die ab hier weiterschreibt.

Meine Radieschen gehen in der rheinhessischen Toscana an den Start. Das mediterran anmutende Klima und zwei Schippen gut abgelagerter Kompost, den ich vor der Aussaat im dafür vorgesehenen Maurerkübel verteilt habe, werden meine um einen Tag verzögerte Aussaat wettmachen.

Ins liebevoll vorbereitete Beet habe ich zwei Reihen „Rudi“ gesät. Damit die Samen schnell keimen, habe ich die Reihen mit Wasser angegossen.

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Sandras Saatbeet 29.03.2017

Nun ist regelmäßiges Gießen, Hacken und Pflegen angesagt, bis irgendwann das erste Radieschen mit einem Mindestgewicht von 10g geerntet werden kann. Ihr dürft gespannt sein, wer die Nase vorne haben wird. Melani im Frankfurter Speckgürtel, oder Sandra in der rheinhessischen Toscana? Schreibt euren Tipp in die Kommentare! 

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Bärlauchpesto mit Mandeln und Weißbrot

Frühling ist Bärlauchzeit! Ich habe das beliebte Wildgemüse zu einem feinen Pesto mit Mandeln verarbeitet. Dieses Rezept ist schnell gemixt, die Mandeln brauchen nicht geschält zu werden. Zum Bärlauch-Mandel-Pesto passt ein frisch gebackenes knuspriges Weißbrot. Das Brot wird mit einem schnellen Vorteig gebacken. Dadurch wird es besonders knsuprig und bleibt innen saftig.

Bärlauchpesto mit Mandeln

Zutaten

  • 100g Mandeln
  • 100g Bärlauch
  • 100 ml Öl
  • 1 TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung

Mandeln über Nacht in Wasser einweichen. Das Wasser am nächsten Tag abgießen. Bärlauch, Mandeln, Salz, Pfeffer und Zitronensaft mixen. Zum Schluß das Öl in kleinen Portionen zügig untermixen. In ein heiß ausgepültes Glas abfüllen und die Oberfläche des Bärlauch-Mandel-Pestos mit Öl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3-4 Tagen aufbrauchen. Tipp: Funktioniert auch ohne Einweichen der Mandeln!

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Bärlauch-Mandel-Pesto

Weißbrot

Zutaten

  • 1 kg Mehl Typ 55
  • 600 ml Wasser
  • 20g frische Hefe
  • 18g Salz
  • 10g Zucker

Zubereitung

  1. Die Hefe im Wasser auflösen. Zucker und Salz einrühren. 250g des Mehls mit einem Schneebesen klumpenfrei einrühren. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Restliches Mehl zum Vorteig geben. In der Küchenmaschine 6 Minuten lang kneten lassen.
  3. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, falten und rundwirken. Mit der schönen Seite nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  4. Teig auf ein Backblech stürzen. Die Oberfläche des Brotes mehrmals einschneiden und mit Wasser einsprühen.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 250° Heißluft 35 Minuten backen. Nach 15 Minuten Backofentür kurz öffnen, um den Wasserdampf entweichen zu lassen, und die Hitze des Backofens auf 190°C reduzieren.

Saatgut vom Discounter – Teil I

Neulich gab es bei ALDI Saatgut. Trotz schlechter Erfahrungen mit Discountersaatgut habe ich es gewagt, ein Päckchen Kräuter-Saatscheiben mitzunehmen. Saatscheiben und Saatbänder sind so eine Sache für sich: hat noch nie funktioniert!

In dieser Gartensaison möchte ich es schaffen, gesunde und starke Pflanzen aus diesem Saatgut zu ziehen. Dass es in Form von Saatscheiben daherkommt, stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Ich liebe Herausforderungen!

Weil mir das Gelingen dieses Unterfangens am Herzen liegt, habe ich für beste Startbedingungen gesorgt. Ich habe brandneue Tontöpfe, Untersetzer für selbige und Anzuchterde besorgt. Die Saatscheiben wurden nach den Vorgaben auf der Packung in die Erde gelegt, angegossen, mit 1 cm Erde bedeckt und an einen sonnigen Platz auf meinem Kräutertisch gestellt. In 7 bis 30 Tagen soll die Keimung erfolgen, später soll bei Bedarf gedüngt werden. Werde ich tun – ich schwöre!

Am Start sind Oregano, Estragon, Liebstock und Pfefferminze. Auf die ebenfalls enthaltene Zitronenmelisse habe ich verzichtet, die wuchert sowieso überall in meinem Garten. Ich werde regelmäßig über die weitere Entwicklung berichten. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinbekäme!

 

Die Aussaaten der letzten Wochen sehen übrigens mittlerweile so aus: 

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Zum ersten Mal an der frischen Luft zum Abhärten

Die Gurken (Hausgurke) haben das gemischte Jungpflanzenensemble leider verlassen. Nach der Keimung haben sie sich nicht weiterentwickelt. Wie läuft es bei euch mit dem Vorziehen der Gemüsepflanzen? Habt ihr auch Ausfälle zu beklagen? 

Hefe-Nuss-Rolle {glutenfrei}

Heute war Brotbacktag. Mein Rezept für Kastenweißbrot kennt ihr ja bereits – und wenn der Ofen sowieso aufgeheizt ist, liegt es nahe, nach dem Brot noch etwas Anderes  zu backen. So gab es heute, mitten in der Woche, eine äusserst leckere Hefe-Nuss-Rolle. Damit alle mitessen können, habe ich Reismilch und glutenfreies Mehl* benutzt. Wenn ihr nicht auf Gluten achten müsst, könnt ihr das Rezept mit der gleichen Menge Weizenmehl nachbacken.

Hefe-Nuss-Rolle

Zutaten für den Hefeteig: 125 ml (Reis-)Milch, 40g Honig,  20g Hefe, 50g geschmolzene Butter oder Margarine, 1 zerstoßene Kapsel Kardamom, 1 Ei, 350g Mehl*, 1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung: 190g Honig, 250g gehackte Nüsse, 1 Prise Zimt

Zum Bestreichen: 1 Eigelb

Zum Dekorieren: Hagelzucker

(* Schär Mix B für helles Brot) 

Zubereitung:

1.Die Hefe und den Honig  in der Milch auflösen. Geschmolzene Butter, Ei, Kardamom, Salz und Mehl dazugeben. 5 Minuten mit der Küchenmaschine kneten. Den Teig abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

2.Die gehackten Nüsse ohne Fett in der Pfanne anrösten. Honig in einem kleinen Topf erwärmen, Zimt und Nüsse unterrühren. Abkühlen lassen.

3. Teig nach der Ruhezeit erneut durchkneten, dann zu einem Rechteck ausrollen, das etwas kleiner als euer Backblech ist. Die Füllung auf dem  Teig  verteilen und den Teig dann aufrollen.Ecken nach unten umschlagen. Die Teigoberfläche mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

4. Bei 160° Umluft 30 Minuten backen.

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Hefe-Nuss-Rolle

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Kastenweißbrot

Link zur Rezepte Link-Party von Gusta!

Gefülltes Schweinefilet im Zucchinimantel mit Paprika-Bulgur und griechischem Joghurt

Heute habe ich ein Rezept für den Thermomix für euch. Es ist aus einem der letzten „Essen und Trinken Thermomix“-Hefte. Es gefiel mir auf Anhieb sehr gut, weil es schnell gemacht ist und nicht viele Kalorien hat. Natürlich kann man das Rezept auch auf dem normalen Herd machen, dann sollte man aber über einen großen Dünsttopf verfügen, schließlich müssen zwei Lendchen nebeneinander und der Länge nach hineinpassen. Die Zeit dürfte auch etwas abweichen, darauf sollte man ein Auge haben. 

Man braucht (für 4 Personen): 

2 Schweinefilets (je ca. 300g)

10g Petersilie

100g grüne Oliven ohne Stein

1 Knoblauchzehe

Salz

Harissa Paste

2 Zucchini (ja ca. 220g)

8 Stängel Thymian

Für den Bulgur:

1.200g Wasser

180g Bulgur

10g Olivenöl

1 TL Salz

270g Paprikaschoten 

150g griechischer Joghurt (10% Fett)

Zunächst müssen die Petersilie, die grünen Oliven sowie die Knoblauchzehe miteinander zerkleinert werden, so dass daraus eine grobe Paste wird. Ich habe das nicht mit dem Thermomix gemacht, sondern im normalen Multizerkleinerer. Ich habe auch, wie ihr es schon von mir kennt, wieder die TK Petersilie benutzt. 

Hat man eine schöne Paste, sie riecht übrigens fantastisch, schnappt man sich seine Schweinefilets und schneidet in den dicken Mittelteil eine tiefe Tasche. Passt gut auf, dass ihr es nicht durchschneidet. Bei mir sah es dann so aus:


In diese Tasche füllt ihr dann die Olivenpaste. 


Danach wird das Fleisch wieder zugeklappt und mit der Harissapaste eingerieben. Jetzt schneidet ihr mit einem Sparschäler der Länge nach dünne Scheiben von der Zucchini herunter. Die legt ihr am Besten direkt vor das Lendchen. Die Streifen sollten sich überlappen, und etwa so viele sein, dass die Zucchiniplatte so breit wird, wie das Lendchen lang ist. Auf die Zucchiniplatte dann noch etwas Salz und die abgezupften Thymianblättchen geben. Dann rollt ihr einfach euer Lendchen auf die Zucchini und wickelt es so in den Zucchinischeiben ein.  


Euro beiden Filets legt ihr dann zusammen in den Varoma-Einlegeboden (oder eben in den Dünsteinsatz eures Topfes). Im besten Fall mit der Zucchini-Nahtstelle nach unten.

In den Topf jetzt ca. 1.200g Wasser geben und einen TL Salz. Den Bulgur in den Gareinsatz geben und einhängen. 10g Olivenöl dazugeben und den Topf verschließen. 

Jetzt noch die Paprika in grobe Stücke schneiden und in den Varoma Behälter geben, ein paar Brisen Salz darüber geben. Den Varoma komplett zusammensetzen und auf den Mixtopf stellen. Jetzt ca. 30 Minuten auf Varomastufe und Rührstufe 1 garen (sind eure Filets so dünn wie meine reichen 25 Minuten locker). 

Nach der Garzeit den Varoma absetzen. Paprika und Bulgur mischen. Schweinefilets in dicke Scheiben schneiden und auf dem Paprika-Bulgur anrichten. Den griechischen Joghurt glattrühren und dazu servieren. 


Fertig! Guten Appetit 😊

Samen ohne Namen – Hilfe!

Bei der Durchsicht meines gigantischen Bestandes an Gemüse,- Kräuter- und Blumensamen bin ich auf ein herrenloses, unbeschriftetes Samentütchen gestossen. Was mag das wohl sein? Eine Keimprobe zur Identifikation läuft, aber das dauert!

Habt ihr eine Idee?

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P.S.: Mein liebster DPD-Bote war da – ich bin dann mal im Garten!

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Eye See You

Hier ist wieder eine Mütze entstanden. Dieses Mal habe ich das Schnittmuster Eye See You aus der Ottobre 4/2014 verwendet. Dieser Mützenschnitt kommt ohne Bündchen und ohne Wendeöffnung aus. Stattdessen werden Futter- und Aussenmütze links auf links gelegt, die etwas länger geschnittene Aussenstoffunterkante wird umgeschlagen und mit einem Flatlockstich festgenäht. Der Stoff ist ein Baumwolljersey mit Elasthan von Buttinette. Dem lieben kleinen Menschen, der die Mütze tragen wird, wünsche ich stets warme Ohren im Frühlingswind!

Link zu MadeForBoys.