Johannisbeersaft – konservierter Sommer!

Im Juli sind die Johannisbeeren reif und wollen verarbeitet werden. Wer viele Beeren hat, kann sie entsaften. Johannisbeersaft bringt eine tolle Farbe ins Glas. Mit Wasser verdünnt – am besten mit Eiswürfeln gekühlt – ist der Saft eine herrliche Erfrischung an heissen Tagen!

Zum Heiß-Entsaften braucht man einen Entsafter-Topf. Dieser besteht aus drei Etagen. In der untersten kocht Wasser, in der mittleren sammelt sich der Saft, in der oberen liegen die Beeren im Wasserdampf.

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Entsafter

Um die Saftausbeute zu erhöhen, zuckert man die Beeren vor dem Entsaften. Mir reichen 80 g Zucker für 1,5 kg Johannisbeeren. Am besten lässt man den Zucker ein paar Stunden einwirken.

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Gezuckerte Johannisbeeren

Im unteren Topf bringt man Wasser zum Kochen. Sobald das Wasser kocht, gibt man  die Früchte in die oberste Etage des Topfes und reduziert die Hitze zu einem leisen Köcheln. Es ist wichtig, dass über die gesamte Dauer des Entsaftens Dampf aufsteigt. Johannisbeeren zu entsaften dauert eine Stunde. Nach dieser Zeit lässt man den Saft durch den Schlauch in sterilisierte Flaschen laufen, die man sofort verschliesst.

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Johannisbeersaft

Tipp: Aus dem gewonnenen Johannisbeersaft kann man nach dem Abkühlen Johannisbeergelee kochen.   

12 Gedanken zu „Johannisbeersaft – konservierter Sommer!

  1. Pingback: Auf dem Weg zum eigenen Quittengelee: Quitten entsaften | Feines-und-Kleines

  2. Sandra Autor

    Es funktioniert mit einem sehr großen Topf, in den man im Wasserbad einen kleinen Topf (zum Saftauffangen) stellt und auf den kleinen Topf ein Sieb mit den Früchten stellt. LG Sandra

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  3. Sandra Autor

    Es funktioniert auch mit anderen Süßungsmitteln. Bedenken sollte man nur, dass die Süßkraft und der konservierende Effekt anders ausfallen als beim herkömmlichen Zucker. Letztes Jahr habe ich ohne Zuckerzugabe entsaftet. Ohne Zucker hergestellter Saft (heißentsaftet!) ist „nur“ 6 Monate haltbar. Mit Zucker mindestens 1 Jahr. Vielleicht wäre die Variante ohne Zucker am besten, so kann die Beschenkte den Saft nach Bedarf süssen. LG Sandra

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  4. Sandra Autor

    Johannisbeersirup ist bestimmt eine feine Sache. Wenn nach dem Geleekochen noch Saft übrig ist, mache ich noch eine Flasche Sirup. Danke für den Tipp. LG Sandra

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  5. Miri & Papa

    Jaaa, genau so wird bei uns aus Johannisbeeren Sirup gekocht -wir haben viel zu viel Beeren jedes Mal und mögen dabei gar nicht sooooo gerne die sauren Dingerchen 🙂 Aber als Sirup gibt es kaum was besseres! Muss dringend mal daheim nachfragen, wie es mit meiner diesjährigen Ration aussieht.
    Lg, Miriam

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  6. frauvonflummiball

    Ja, vielleicht ernte ich es zu nächster Woche. Vielleicht eine dumme Frage, aber hast du das schon mal mir braunen Zucker/ Honig oder Kokosblütenzucker versucht? Würde es dann wenn, auch gerne zum verschenken machen und sie isst keinen Haushaltszuckere. Liebe Grüße, Angela 🙂

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