Archiv für den Monat Dezember 2017

Ein glückliches neues Jahr

Ihr Lieben: vielen Dank für 365 tolle Tage und netten Austausch, die/den wir mit euch haben durften. Wir hatten viel Freude und sind gespannt, was uns in den kommenden 365 Tagen erwartet.

Falls ihr heute arbeiten müsst, ob als Feuerwehrleute, Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Koch, Servicekräfte, Polizisten oder was auch immer:

DANKE! DANKE, dass ihr auf uns aufpasst, für uns da seid wenn es am wichtigsten ist und dafür sorgt, dass wir uns wohl fühlen. Ohne euch, wäre unsere Gesellschaft nicht überlebensfähig.

Kommt alle gut ins neue Jahr. Bleibt bitte alle gesund und euch treu. Viel Erfolg, Spaß, Harmonie und gute Laune. Lasst es euch auch mal gut gehen und genießt jeden Tag.

Alles erdenklich Gute für euch!

Sandra und Melani

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Fingergolatschen / Engelsaugen

Ich wünsche euch allen einen schönen dritten Advent und für den unwahrscheinlichen Fall, dass eure Plätzchenteller noch nicht überladen sind, teile ich mein Rezept für schnell gemachte Fingergolatschen, die auch unter dem etwas vornehmeren Namen „Engelsaugen“ bekannt sind, mit euch!

Zutaten: 1 Ei, 100g Zucker, 1 TL Vanilleextrakt, 125 g Butter (oder Alsan), 100g gemahlene Mandeln, 200 g Mehl (Schär Universalmehl funktioniert prima als glutenfreie Variante!), etwas Puderzucker, Marmelade

Zubereitung: Alle Zutaten zu einem Mürbeteig zusammenkneten. Kugeln formen. Kleine Mulden in die Kugeln drücken und mit Marmelade füllen. Bei 175 °C Umluft 12 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Marzipan-Orangen-Plätzchen

In der Zeit vor Weihnachten werden Plätzchen gebacken. Ich habe mir die Rezeptsammlung meiner Mutter vorgenommen, um die Lieblingsplätzchen aus meiner Kindheit nachzubacken. Diese zarten Marzipan-Orangen-Plätzchen zergehen auf der Zunge! Um den Geschmack des Marzipans hervorzuheben, habe ich dem Rezept einen Teelöffel Rosenwasser hinzugefügt.

Zutaten für ca. 90 kleine Marzipan-Orangen-Plätzchen

  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 4 Eigelb
  • 80 g Puderzucker
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 1 TL Rosenwasser (optional)
  • 1 Päckchen Orangeschale
  • 200 g Mehl
  • Zartbitter-Kuvertüre

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Zubereitung

Marzipan, Eigelb, Puderzucker, Margarine, Rosenwasser und Orangenschale mit dem Rührbesen schaumig rühren. Mehl nach und nach unterrühren. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, oder mit dem Spritzbeutel aufspritzen. Bei 175°C Umluft ca. 9 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Kuvertüre verzieren.

Tipp: Aus dem übriggebliebenen Eiweiß könnt ihr Kokosmakronen backen!

Elisenlebkuchen 2.0

Dieses Jahr haben wir unsere Elisenlebkuchen mit Honig statt Zucker gebacken. In Folge dieser Änderung war es nötig, die Nussmenge zu erhöhen. Ausserdem waren wir beim Würzen der Lebkuchen etwas mutiger als im Vorjahr, und haben eine Prise frisch zerstossenen Kardamom und etwas Orangenschale hinzugefügt. Gerne teilen wir unser neues Rezept für lecker-würzige Elisenlebkuchen mit euch.

Zutaten für ca. 16 Stück

3 Eier
100 g Honig, cremig nicht flüssig!
1 TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz                                                                                                                1/2 Kapsel Kardamom, frisch zerstossen
1 Prise Salz
175g Mandeln, gemahlen
175g Haselnüsse, gemahlen
50g Orangeat, im Mixer zerkleinert
50g Zitronat, im Mixer zerkleinert                                                                                                     1 TL gemahlene Orangenschale                                                                                       Oblaten,70 mm Durchmesser
Kuvertüre

Zubereitung

Eier und Honig schaumig schlagen.IMG_5490 (Copy)

Restliche Zutaten unterheben.

Teig flach auf die Oblaten streichen.

Über Nacht auf dem Blech trocknen lassen. Am nächsten Tag bei 160°C 20 Minuten backen. Nach dem Erkalten mit Kuvertüre überziehen.

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Tipp: Wenn es schnell gehen soll, dem Teig 1 TL Backpulver zugeben und die Lebkuchen sofort backen! 

Habt ihr auch schon Kekse oder Lebkuchen gebacken? Welche Gewürze verwendet ihr am liebsten in der Weihnachtsbäckerei?

Wir wünschen Euch einen schönen ersten Advent 🙂

Quittenbrot

Wie versprochen zeige ich euch, was man neben Saft und Gelee noch Feines aus der Quitte herstellen kann. Die Zubereitung von Quittenbrot ist eine schmackhafte  Möglichkeit, den beim Heißentsaften entstandenen Fruchtbrei zu verwerten. Quittenbrot ist dank des Vitamin-C-Gehalts die perfekte Wintersüßigkeit!

Zutaten

  • 1 kg Quitten-Fruchtbrei
  • 600g Honig
  • 1/2 Msp. Ingwerpulver
  • 1/2 Msp. gemahlener Zimt

Zubereitung

Quitten von ihrer Schale befreien und zusammen mit den restlichen Zutaten fein pürieren.

Quittenpüree ca. 30 Minuten lang bei milder Hitze einkochen.

Trocknen ohne Dörrgerät: Quittenmus dünn auf mit Backpapier belegten Bleche streichen. 24 Stunden trocknen lassen. Danach vom Backpapier abziehen. Die Platten wenden und erneut 24 Stunden trocknen lassen.

Trocknen im Dörrgerät: Quittenmus im Dörrgerät ca. 16 Stunden bei 40°C trocknen.

 

Das Quittenbrot in mundgerechte Stücke schneiden, diese anschliessend in Kristallzucker wenden, um Zusammenkleben zu verhindern.

Tipp: Luftdicht verpackt hält Quittenbrot ca. 6 Monate. Traditionell ist es jedoch spätestens am heiligen Abend aufgegessen 😉