Honigseife

Kurz vor Weihnachten hatte ich die wahnwitzige Idee mir mal selbst Seife zu machen. Hintergrund: die Seife bei meinem Arbeitgeber trocknet meine Hände so aus, dass ich offene Stellen davon bekomme. Ganz gleich wie viel ich hinterher creme oder öle. Also habe ich mir bei einem großen Online-Bastelversand das nötige Equipment gekauft. Öko-Glycerinseife als Basis sowie etwas Seifenfarbe, Hautschutzmittel und Formen.

Heute bin ich mal dazu gekommen es auszuprobieren. Und ich bin tatsächlich begeistert.

Ich habe 250g der opaken Seifenbasis genommen und mit 20g Honig versetzt. Die Seifenbasis habe ich im Wasserbad bei ca. 60° – 70° geschmolzen, dann etwas abkühlen lassen (etwa 50°C), dann den Honig rasch untergemischt.

b8rVLa7CQ5utvH9d3cOMFw

Die flüssige Masse habe ich dann auf ein kleines Backblech mit Backpapier gegossen und glatt gestrichen (man muss rasch arbeiten). Danach habe ich sie etwa 2 Stunden aushärten lassen. Wenn die Masse fest ist, kann man sie mit dem Backpapier stürzen.

2aXJCM24STCOu8sE+TR3aA

Im Anschluss habe ich mit kleinen Keksausstechern verschiedene Formen ausgestochen (und da sieht man auf dem Foto auch schon, wer die Seife noch nötig hat 😉 Mein Assistent war fleißig).

ZFUBjaJDQt2diQY+pW5uvQ

Um die Stücke mit ins Büro zu nehmen, habe ich sie in eine kleine Dose verpackt.

Das war es auch schon. Minimaler Aufwand, ein wunderbares Gefühl an den Händen nach dem Waschen und portionsweise Seife. Das war mir wichtig. Ich will kein pappiges Seifenstück mit mir herumtragen. Und so, hat man immer ein frisches Stück, das für einmal Händewaschen reicht. Auch ideal für unterwegs wenn man kleine Entdecker dabei hat. Mit etwas Wasser aus einer Flasche und einem Stückchen der Seife, werden selbst die schlimmsten Kinderhände im Nu wieder sauber.

Viel Spaß beim Nachmachen! Bleibt sauber 😉