Archiv des Autors: Sandra

Indisches Zucchini-Curry

Die unglaubliche, alljährlich wiederkehrende, Zucchinischwemme ist der Anlass für meinen ersten Beitrag anno 2021. Ich verrate euch mein Rezept für gigantisch leckeres indisches Zucchini-Curry. Da es vegan zubereitet wird können alle mitessen. Außerdem eignet es sich zum Einkochen für den Vorrat, falls ihr euch bereits an Zucchini satt gegessen haben solltet. Als Beilage passen Reis, Kartoffeln oder Naanbrot sehr gut zum indischen Curry.

Zutaten:

1 riesengrosse Zucchini, oder 2 kleinere Exemplare

1 grosse Zwiebel

2 Paprika

2 Karotten

2 Knoblauchzehen

2 Dosen Kokosmilch

2 Esslöffel rote Currypaste

1 Teelöffel Kreuzkümmel

2 Teelöffel Currypulver

1-2 Teelöffel Salz

1 Teelöffel Pfeffer

1 -2 Teelöffel Kurkumapulver

1/2 Teelöffel Chilipulver

Öl

Zubereitung:

Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in Öl anbraten. Alles in einen grossen Topf geben. Gewürze dazu geben. Erhitzen. Mit Kokosmilch ablöschen, aufkochen und für 8-10 Minuten kochen lassen.

Direkt geniessen, oder in Gläser füllen und im Einkochautomat 30 Minuten bei 90 Grad einkochen.

Stutenkerle zum 3. Advent

An den Adventssonntagen finden wir uns zum Spielen mit  Tee und Gebäck zusammen. Heute haben die Kinder sich Monopoly ausgesucht und die kleine Tochter hat Stutenkerle, beziehungsweise Stiefel und Gänse 😉 gebacken. Ich wünsche euch allen einen schönen dritten Advent!

Stutenkerle

  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 60 g Margarine
  • 1 Ei

Zubereitung

Milch erwärmen, Hefe und Margarine hinzugeben. Wenn die Margarine geschmolzen ist, die restlichen Zutaten dazu geben und zu einem Teig kneten. Eine Stunde abgedeckt ruhen lassen. Danach ausrollen, in Form bringen, oder ausstechen. Nochmals 15 Minuten gehen lassen. Mit Wasser besprühen. Bei 200°C Heißluft 15 Minuten backen.

Johannisbeerwein

In der letzten Zeit habe ich mich mit der Herstellung von Fruchtwein beschäftigt. Auf die Theorie folgte die Praxis, sodass ich euch nun meinen ersten Fruchtwein zeigen kann. Es ist ein Johannisbeerwein aus 50% schwarzen und 50% roten Johannisbeeren.

Zutaten für einen 5 L Gärballon

  • 3 kg Johannisbeeren
  • Antigel
  • 1,8 kg Zucker
  • 4,2 L Wasser
  • 3 g Hefenährsalz
  • 1 Packung Universalhefe (trocken)

Zubereitung

Hefe mit Wasser und Zucker laut Herstellerangaben ansetzen und abgedeckt beiseite stellen. Beeren stampfen (Stiele können dranbleiben), Antigel zugeben und 1-2 Tage stehen lassen. Beeren mit einem Baumwolltuch auspressen. Johannisbeersaft, Hefelösung (die leicht blubbern sollte), Hefenährsalz und Zucker in den Gärballon einfüllen. Mit Wasser auffüllen. Der Gärballon sollte zu 3/4 gefüllt sein. Mit einem Gärspund verschließen. Während der Gärung kann der Ballon einmal täglich geschwenkt werden. Sobald die Gärung nachlässt, probiert man den Wein. Ist er süß genug, braucht man nicht nachsüßen, ist er zu sauer, süßt man mit 100 g  Zucker nach.  Diesen Schritt wiederholt man, bis die gewünschte Restsüße erreicht ist. Anschließend wird der Wein gefiltert und bei Bedarf geschwefelt. Danach im sauberen Ballon kühl gestellt, bis er sich geklärt hat. Zum Schlußwird der Wein in saubere Flaschen oder einen sauberen Ballon abgefüllt.

Tipp: Zum Nachsüßen kann Honig verwendet werden. 

 

Kindergewandung für den Mittelaltermarkt

Rechtzeitig zum Mittelaltermarkt am Wochenende ist die Gewandung fürs Kind fertig geworden. Genäht habe ich den Schnitt 9473 von burda mit ein paar Abwandlungen, die der Hitze geschuldet sind. Ich habe die Ärmel und die Godets weggelassen, sodass das Kleid nun lange Seitenschlitze hat. Diese luftige Version eignet sich bestimmt auch gut für Jungs, falls jemand nach einem jungentauglichen Mittelalterschnitt sucht. Ärmel und Godets werde ich im Herbst nachträglich annähen, damit das Kleid auch bei kühleren Temperaturen tragbar ist.

 

 

Ausschnittblende arbeiten

Fertig

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Schnitt: burda style 9473, Größe: 152, Stoff: Baumwolle

Kirsch-Rhabarber-Sirup

Heiß, heißer, am heißesten! Wie wäre es zur Abkühlung mit einem Glas eiskaltem Mineralwasser mit einem Schuß Kirsch-Rhabarber-Sirup?

Zutaten

  • 1,5 kg Rhabarber
  • 1 kg  Süßkirschen
  • 1 Zitrone
  • 500 g Zucker

Zubereitung

Kirschen und Rhabarber heißentsaften. Zitrone auspressen. Zitronensaft und Zucker zum Kirsch-Rhabarber-Saft hinzugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den fertigen Sirup in sterilisierte Flaschen abfüllen. Selbst genießen oder verschenken!

Tipp: Verschlossen ist der Sirup ca. ein Jahr haltbar. Angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren und rasch aufbrauchen. Schmeckt erfrischend in Mineralwasser oder Sekt, oder zum Eis oder Pudding.

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Lavendelzucker

Es ist wieder soweit: der Lavendel blüht!

Vielleicht erinnert ihr euch an die Lavendelduftkissen, die ich im  letzten Jahr genäht habe, um den herrlichen Lavendelduft zu konservieren? Dieses Jahr konserviere ich neben dem Duft auch den Geschmack der Lavendelblüten. Wie das geht? Ganz einfach: Mit Kristallzucker!

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Lavendelzucker

Zutaten: frisch geschnittene Lavendelblüten, Zucker

Zubereitung: Zucker und Lavendelblüten abwechselnd in ein verschliessbares Gefäß geben. Die unterste und die oberste Schicht Zucker! Eine Woche durchziehen lassen. Einmal täglich durchschütteln, damit sich das Aroma gleichmässig verteilt. Die Blüten können am Ende herausgesiebt werden, oder im Zucker belassen und mitverarbeitet werden. Sollte der Zucker feucht geworden sein, kann er vor dem Abfüllen auf einem Backblech ausgebreitet bei 50°C im Backofen getrocknet werden.

Tipp: Backt doch mal Lavendelmuffins!

Blick ins Gewächshaus im Mai

Nach der Ernte von Kohlrabi und Salat konnten  meine Paprika- und Tomatenpflanzen  letzte Woche endlich ins Gewächshaus einziehen. Bevor sich ein wildes Durcheinander von Gemüsepflanzen und Blumen einstellt, gewähre ich euch einen kleinen Einblick.

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Links stehen zwei veredelte Salatgurken (Sorte Phönix) in Mischkultur mit Dill, Phacilia, und Tagetes. Dahinter stehen Paprikapflanzen der Sorten Yolo Wonder, Pantos und Radja gelb. Die rechte Seite ist mit den Tomatensorten Black Cherry, Party, Stabtomate F1, Quadro, Berner Rose und Hellfrucht in Mischkultur mit Sellerie, Salat, Basilikum und Petersilie bepflanzt. In den Pflanzkisten hinter dem Gewächshaus könnt ihr meine Freilandtomaten erkennen. Hier habe ich mich für die Sorten Rote Murmel, Cerise gelb, Bonners Beste, De Berao, Borghese, und Rotkäppchen entschieden. Im Mittelgang des Gewächshauses stehen meine überzähligen Tomaten-, Paprika- und Chilipflanzen, für die ich noch Abnehmer oder einen Platz im Garten finden muss.

 

Chili, Paprika und Gewächshaus

Es ist Frühling. Auf der Fensterbank wachsen die ersten Gemüsepflänzchen, während im  Gewächshaus aufgeräumt wird, damit ich bald die erste Aussaat wagen kann.

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Die Aufräumarbeiten im Gewächshaus überlasse ich den Hennen

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Die Chilipflanzen sind gekeimt

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Die Paprika lässt auf sich warten. In der untersten Reihe, im dritten Topf von links, ist die erste Pflanze gekeimt

Topinambursuppe

Auf meiner Fensterbank sprießen die ersten Paprika- und Physalispflanzen, im Garten blühen die Krokusse. Kulinarisch bleibe ich aber noch bei den Wintergemüsen  und zeige euch heute eine cremige Topinambursuppe. Die Erdartischocke, wie Topinambur auch gennant wird, schmeckt leicht nussig und süßlich. Sie enthält besonders viel Kalium, Eisen und Ballaststoffe, dabei aber nur wenig Kalorien. Klingt gut, oder?

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise

  • 500g Topinambur
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl oder Butter
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Honig oder andere Süße
  • 750 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, Petersilie

Zubereitung

Öl oder Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch grob hacken, Topinambur in fingerdicke Stücke schneiden. Gemüse kurz andünsten, dann mit Wasser aufgiessen. Essig dazugeben.  Mit Salz und Pfeffer würzen. 15 Minuten mit geschlossenem Deckel kochen. Honig hinzufügen und die Suppe fein pürieren. Mit Petersilie bestreuen und servieren.

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Tipp: Topinambur muss nicht geschält werden.