Archiv der Kategorie: Aussaat

Saatgutorganisation

Ende nächster Woche werden  zweistellige Temperaturen erwartet. Für die Hobbygärtner unter uns beginnt dann die heiße Phase des Aussäens. Ein gut sortierter und organisierter Saatgutvorrat erleichtert diese Arbeit ungemein. Ich nutze zur Aufbewahrung und Organisation meines Saatguts zwei kleine Kommoden vom Möbelschweden. Die Aufteilung ist eher grob gewählt: Gemüse, Tomaten, Bohnen/Erbsen, Radieschen/Salat, Kürbis/Melone, Spinat/Feldsalt, Kräuter, Bienenweide, Gründüngung, Blumen.

Meinen Tomatensamen habe ich eine eigene Schublade spendiert, weil ich es liebe, viele verschiedene Tomatensorten zu kultivieren. Dazu wird noch ein eigener Beitrag folgen!

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Wie bewahrt ihr eure Saatgutschätze auf?

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Samen ohne Namen – Die Auflösung

Im Garten geht es rund! Dank zweistelliger Temperaturen, und üppigen Regens, gedeihen die Pflanzen draussen, sowie im Gewächshaus, prächtig. Nun ist eindeutig zu erkennen, was aus den Samen ohne Namen geworden ist.

Herzlichen Glückwunsch an Sabine alias SonoBionda, du lagst mit deinem Tipp richtig!

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*** SCHNITTLAUCH ***

2. Update „Samen ohne Namen“ und Discountersaatgut

Mein Samen ohne Namen steht kurz vor dem Outing: Erstes Grün ist zu sehen! Meine anfängliche Vermutung, es könne sich um Kohl handeln, scheint sich nicht zu bestätigen. Die Jungpflanzen streben eindeutig eine längliche Form an, die man von Zwiebeln und Porree kennt. Vielleicht behält screamingcoloursblog Recht und es handelt sich tatsächlich um Porree? Was meint ihr, was wollen die kleinen grünen Stängelchen einmal werden?

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Ach wie gut, dass niemand weiß, daß ich … heiß!

Vom Discountersaatgut gibt es ebenfalls Positives zu berichten. Auch hier spriesst das erste Grün. Estragon und Liebstock sind am Start, Oregano und Pfefferminze lassen weiterhin auf sich warten. Ich bin sehr gespannt, ob die Pfefferminze jemals keimen wird. Als ausgesprochener Lichtkeimer hat sie in der mit Erde bedeckten Saatscheibe besonders schwierige Ausgangsbedingungen.

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Tag 20 nach der Aussaat: 50% Erfolg

Update: Samen ohne Namen und Discountersaatgut

Seit der Aussaat der Kräutersaatscheiben vom Discounter ist eine Woche vergangen. Zeit für ein Update, um den aktuellen Entwicklungsstand zu zeigen. Gerne würde ich von kräftig aus der dunklen Erde drängenden grünen Triebspitzen berichten. Wie man auf dem Foto sieht, gibt es jedoch noch nichts Grünes zu entdecken.

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Kräutersaatscheiben am 01.04.2017

Gut, dann komme ich ohne Umschweife zum nächsten Thema, den Samen ohne Namen. Auch hier ist es Zeit für eine Aktualisierung. Die Keimprobe auf feuchtem Küchenpapier brachte keinen Erfolg. Nach einer Woche war der Samen noch immer nicht gekeimt. Daraus schließe ich, dass es sich nicht um einen Lichtkeimer handelt. Der nächste Versuch sieht so aus:

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Unbekannte Samen – in Erde

Rechts im Bild sind Tomatenjungpflanzen zu sehen, links Kohl. Bei den aktuellen Temperaturen gedeihen die Jungpflanzen prächtig.

Radieschen-Challenge

Meine liebe Schwägerin und ich haben uns zu einem Wettkampf entschieden: dieses Jahr machen wir eine Radieschen-Challenge.

Ausgangsprodukt ist der gleiche Samen, den ihr oben auf dem Bild seht. Gleiches Kaufdatum, gleiche Charge. Entschieden haben wir uns für  Erfurter Gemüsesamen: Ganzjahresradieschen „Rudi“. Diese Radieschensorte gilt als anspruchslos, bringt kugelrunde Knollen hervor, und ist platz- und pelzfest. (Quelle: Verpackungsrückseite)

Ich lebe im sogenannten Speckgürtel von Frankfurt a.M. und habe dort auch meinen (von Hasen und Wühlmäusen verseuchten) Garten. Wegen der ungeliebten Gäste passiert bei uns viel in Hochbeeten – so soll es auch mit den Radieschen sein. Das Hochbeet ist ein Jahr alt und bekam vor zwei Wochen eine frische Packung Blumenerde. Ansonsten gibt es nichts besonderes darüber zu sagen. Unser Garten liegt von Früh bis Spät in der Sonne.

Ausgesät habe ich drei Reihen am letzten Dienstag – 28.03.2017. Auf dem Bild seht ihr noch Reste der Gründüngung (Feldsalat), die im Winter den Kampf gegen das Unkraut für uns übernimmt

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Melanis Saatbeet 28.03.2017

Mal sehen wo es zügiger vorangeht. In der guten Taunusluft oder im milden Weinbauklima. Womit wir wieder bei der lieben Schwägerin wären, die ab hier weiterschreibt.

Meine Radieschen gehen in der rheinhessischen Toscana an den Start. Das mediterran anmutende Klima und zwei Schippen gut abgelagerter Kompost, den ich vor der Aussaat im dafür vorgesehenen Maurerkübel verteilt habe, werden meine um einen Tag verzögerte Aussaat wettmachen.

Ins liebevoll vorbereitete Beet habe ich zwei Reihen „Rudi“ gesät. Damit die Samen schnell keimen, habe ich die Reihen mit Wasser angegossen.

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Sandras Saatbeet 29.03.2017

Nun ist regelmäßiges Gießen, Hacken und Pflegen angesagt, bis irgendwann das erste Radieschen mit einem Mindestgewicht von 10g geerntet werden kann. Ihr dürft gespannt sein, wer die Nase vorne haben wird. Melani im Frankfurter Speckgürtel, oder Sandra in der rheinhessischen Toscana? Schreibt euren Tipp in die Kommentare! 

Saatgut vom Discounter – Teil I

Neulich gab es bei ALDI Saatgut. Trotz schlechter Erfahrungen mit Discountersaatgut habe ich es gewagt, ein Päckchen Kräuter-Saatscheiben mitzunehmen. Saatscheiben und Saatbänder sind so eine Sache für sich: hat noch nie funktioniert!

In dieser Gartensaison möchte ich es schaffen, gesunde und starke Pflanzen aus diesem Saatgut zu ziehen. Dass es in Form von Saatscheiben daherkommt, stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Ich liebe Herausforderungen!

Weil mir das Gelingen dieses Unterfangens am Herzen liegt, habe ich für beste Startbedingungen gesorgt. Ich habe brandneue Tontöpfe, Untersetzer für selbige und Anzuchterde besorgt. Die Saatscheiben wurden nach den Vorgaben auf der Packung in die Erde gelegt, angegossen, mit 1 cm Erde bedeckt und an einen sonnigen Platz auf meinem Kräutertisch gestellt. In 7 bis 30 Tagen soll die Keimung erfolgen, später soll bei Bedarf gedüngt werden. Werde ich tun – ich schwöre!

Am Start sind Oregano, Estragon, Liebstock und Pfefferminze. Auf die ebenfalls enthaltene Zitronenmelisse habe ich verzichtet, die wuchert sowieso überall in meinem Garten. Ich werde regelmäßig über die weitere Entwicklung berichten. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinbekäme!

 

Die Aussaaten der letzten Wochen sehen übrigens mittlerweile so aus: 

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Zum ersten Mal an der frischen Luft zum Abhärten

Die Gurken (Hausgurke) haben das gemischte Jungpflanzenensemble leider verlassen. Nach der Keimung haben sie sich nicht weiterentwickelt. Wie läuft es bei euch mit dem Vorziehen der Gemüsepflanzen? Habt ihr auch Ausfälle zu beklagen? 

Samen ohne Namen – Hilfe!

Bei der Durchsicht meines gigantischen Bestandes an Gemüse,- Kräuter- und Blumensamen bin ich auf ein herrenloses, unbeschriftetes Samentütchen gestossen. Was mag das wohl sein? Eine Keimprobe zur Identifikation läuft, aber das dauert!

Habt ihr eine Idee?

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P.S.: Mein liebster DPD-Bote war da – ich bin dann mal im Garten!

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