Archiv der Kategorie: Backen

Lauch-Schinken-Muffins

MealPrep für die Arbeitswoche 🙂

Zutaten:

120 g Lauch (wer TK nimmt, sollte ihn kurz auftauen lassen)

2 EL gehackte Petersilie

1 kleine Zwiebel

100 g Schinkenwürfel

210 g Mehl

40 g feine Haferflocken

1 Päckchen Backpulver

1/4 TL Salz

Schwarzer Pfeffer

1 EL Kümmel

2 Eier

50 ml Rapsöl

20 g frisch geriebener Emmentaler

250 ml Milch

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Lauch waschen und in Ringe schneiden. Ich hatte tiefgekühlten, den habe ich auftauen lassen und die Ringe auseinander geschoben.

Wer frische Petersilie nimmt, wäscht sie und schneidet sie klein. Ich hatte auch die aus dem Gefrierfach, einfach 2 EL abnehmen.

Die Zwiebel wird geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Schinkenwürfel mit den frischen Sachen vermischen.

Das Mehl, die Haferflocken, Salz, Pfeffer, Kümmel und Backpulver in einer separaten Schüssel vermischen.

Jetzt bitte eine große Schüssel nehmen. Eier mit einem Schneebesen verquirlen. Milch, Öl, Käse zugeben und verrühren.

Zuerst die Mehlmischung dazugeben, dann die frischen Sachen. Jeweils nur so lange rühren, bis alle Zutaten nass sind.

Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonformen ausstatten und den Teig auf 12 Formen verteilen.

Wer will kann noch etwas geriebenen Käse darüber streuen. Dann 20-25 Minuten backen.

Guten Appetit.

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Schoko-Bananen-Muffins

Wochenende und es ist kühler: ran an den Herd!

Zutaten:

260 g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1 TL Zimt

4 EL Kakaopulver

1 Ei

140 g brauner Zucker

100 g weiche Butter

250 ml Milch

2 reife Bananen

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Das Mehl und den Kakao in eine Schüssel sieben und mit Backpulver, Natron, Zimt vermischen.

In einer weiteren Schüssel das Ei verquirlen und den Zucker, die Butter und die Buttermilch dazugeben und gut vermengen.

Die Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Zur Eimasse geben und kurz verrühren.

Zuletzt die Mehlmischung zur Eimasse geben und vorsichtig unterarbeiten.

Eine Muffinform mit Papierförmchen oder Silikonformen auslegen und mit dem Teig befüllen (Teig reichte für 12 Muffins). Im Backofen in 20-25 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und noch etwa 5 Minuten ruhen lassen; dann auf ein Auskühlgitter geben. Mit Puderzucker oder Zuckerglasur verzieren.

Guten Appetit.

Schoko-Cashewkaramell-Keks-Konfekt

Als süße Leckerei fürs Wochende habe ich ein Konfekt aus drei Schichten zubereitet: Cashewkaramell auf knusprigem Haferkeks, überzogen mit feiner Schokoglasur.

Zutaten

Keksboden

150 g Haferflocken glutenfrei, gemahlen
50 g Cashewkerne, gemahlen
1 Prise Salz
110 g Honig oder Ahornsirup
60 g Kokosöl

Karamell

120 g Cashewbutter
100 g Honig oder Ahornsirup
50 g Kokosöl
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz

Schoko-Glasur

40 g Kakaobutter

10 g Kokosöl
4 EL Honig oder Ahornsirup
30 g Kakaopulver (ungezuckert)

Zubereitung:

  1. Für den Keksboden alle Zutaten mischen. Den Teig in einer rechteckigen, gefetteten Form verteilen. Flach drücken und den Teig mehrfach mit der Gabel einstechen. 30 Min. kalt stellen. IMG_5742 (Copy)Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Heißluft ca. 10  Minuten backen, bis der Boden gebräunt ist. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.IMG_5743 (Copy) 
  2. Für die Karamellschicht alle Zutaten in einen Topf geben. Bei kleiner Hitze unter Rühren ca. 5 Minuten erwärmen, bis eine cremige Masse entstanden ist. Abkühlen lassen. Das Karamell gleichmässig auf der Keksschicht verstreichen. IMG_5744 (Copy)
  3. Für die Schoko-Glasur alle Zutaten in einen Topf geben. Bei kleiner Hitze unter Rühren erwärmen, bis sich alle Zutaten gut miteinander vermischt haben. Die Schokoladenglasur auf dem Karamell verteilen. Die Form zum Festwerden für 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.IMG_5747 (Copy)
  4. Die riesige Keksplatte aus der Form heben und auf einem Brett mit einem scharfen Messer in  Stücke schneiden. Im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Meine Form ist 25 x 22 cm groß.

Habt alle eine schönes Wochenende!

Honig in der Küche – Honigkuchen

Ich koche und backe sehr gerne mit Honig und habe im Laufe der Zeit einiges an  Erfahrung im Umgang mit Honig in der Küche sammeln können. Ende Januar durfte ich vor den Landfrauen einen Vortrag zum Thema „Honig in der Küche“ halten. Gerne lasse ich euch an meinen Tipps und Tricks teilhaben.

Honig in der Küche

Ihr könnt in fast jedem Rezept Zucker durch Honig ersetzen. Dabei ist zu beachten, dass Honig ca. 18% Wasser enthält. Bei empfindlichen Teigen sollte die vorgeschriebene Flüssigkeitsmenge daher um diesen Wert verringert werden. Als Faustregel gilt: knapp 1/4 weniger Flüssigkeit.

Teige mit Honig können niemals so luftig aufgeschlagen werden wie mit Zucker, daher ist es ratsam, nur einen Teil des Zuckers zu ersetzen und den Honig vorsichtig unter die aufgeschlagene Zucker-Ei-Mischung zu heben.

Honig ist hygroskopisch, d. h. er zieht Feuchtigkeit an. Gebäck bleibt dadurch lange frisch und saftig, Knuspriges wird jedoch schnell weich.

Zucker kann 1:1 durch Honig ersetzt werden.

Wozu Honig nicht geeignet ist

Honig enthält Enzyme, die das Andicken von Stärke behindern. Soßen und Puddings, die mit Stärke gebunden werden, können nicht mit Honig gekocht werden. Jedoch kann die fertig gekochte und leicht abgekühlte Speise nachträglich mit etwas Honig verfeinert werden.

Eischnee lässt sich mit Honig nicht zubereiten, da Honig Feuchtigkeit anzieht und die Masse klebrig wird.

Lagerung von Honig

Honig kühl, d.h. maximal bei 18°C, cremigen Honig am besten nur bis 12 °C, lichtgeschützt und trocken lagern.

Honig zieht Feuchtigkeit an, deshalb das Glas immer gut verschlossen halten.

Honig enthält Säuren, deshalb niemals Metalllöffel über längere Zeit darin belassen. Ideal sind Holzlöffel oder spezielle Honignehmer aus Holz.

Wenn Honig in andere Gläser umgefüllt wird, bitte darauf achten, dass Metalldeckel innen beschichtet sind. Ideal sind Kunststoffdeckel.

Fest gewordener, kristallisierter Honig kann im Wasserbad (max. 40°C) wieder verflüssigt werden.

Haltbarkeit

Unter idealen Bedingungen ist Honig fast unbegrenzt haltbar. Bereits geöffnete Gläser sollten innerhalb von 6 Monaten aufgebraucht werden.

Zum Schluß verrate ich euch das Rezept für meinen Lieblings-Honigkuchen. Ich würde mich freuen, wenn ihr ihn nachbackt und in den Kommentaren schreibt, ob er euch geschmeckt hat.

Honigkuchen

  • 100 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 225 g Honig
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1/2  TL Zimt
  • 100 ml Milch

Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Das mit Backpulver vermischte, gesiebte Mehl sowie den Honig und die Gewürze hinzugeben. Nach und nach die Milch dazugeben und den Teig glatt rühren.

Die Backform einfetten und den Teig einfüllen.

Bei 175 Grad Umluft im vorgeheizten Backofen 45 – 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Tipp: Die Menge reicht für eine Kastenkuchenform.

Fingergolatschen / Engelsaugen

Ich wünsche euch allen einen schönen dritten Advent und für den unwahrscheinlichen Fall, dass eure Plätzchenteller noch nicht überladen sind, teile ich mein Rezept für schnell gemachte Fingergolatschen, die auch unter dem etwas vornehmeren Namen „Engelsaugen“ bekannt sind, mit euch!

Zutaten: 1 Ei, 100g Zucker, 1 TL Vanilleextrakt, 125 g Butter (oder Alsan), 100g gemahlene Mandeln, 200 g Mehl (Schär Universalmehl funktioniert prima als glutenfreie Variante!), etwas Puderzucker, Marmelade

Zubereitung: Alle Zutaten zu einem Mürbeteig zusammenkneten. Kugeln formen. Kleine Mulden in die Kugeln drücken und mit Marmelade füllen. Bei 175 °C Umluft 12 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Marzipan-Orangen-Plätzchen

In der Zeit vor Weihnachten werden Plätzchen gebacken. Ich habe mir die Rezeptsammlung meiner Mutter vorgenommen, um die Lieblingsplätzchen aus meiner Kindheit nachzubacken. Diese zarten Marzipan-Orangen-Plätzchen zergehen auf der Zunge! Um den Geschmack des Marzipans hervorzuheben, habe ich dem Rezept einen Teelöffel Rosenwasser hinzugefügt.

Zutaten für ca. 90 kleine Marzipan-Orangen-Plätzchen

  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 4 Eigelb
  • 80 g Puderzucker
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 1 TL Rosenwasser (optional)
  • 1 Päckchen Orangeschale
  • 200 g Mehl
  • Zartbitter-Kuvertüre

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Zubereitung

Marzipan, Eigelb, Puderzucker, Margarine, Rosenwasser und Orangenschale mit dem Rührbesen schaumig rühren. Mehl nach und nach unterrühren. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, oder mit dem Spritzbeutel aufspritzen. Bei 175°C Umluft ca. 9 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Kuvertüre verzieren.

Tipp: Aus dem übriggebliebenen Eiweiß könnt ihr Kokosmakronen backen!

Elisenlebkuchen 2.0

Dieses Jahr haben wir unsere Elisenlebkuchen mit Honig statt Zucker gebacken. In Folge dieser Änderung war es nötig, die Nussmenge zu erhöhen. Ausserdem waren wir beim Würzen der Lebkuchen etwas mutiger als im Vorjahr, und haben eine Prise frisch zerstossenen Kardamom und etwas Orangenschale hinzugefügt. Gerne teilen wir unser neues Rezept für lecker-würzige Elisenlebkuchen mit euch.

Zutaten für ca. 16 Stück

3 Eier
100 g Honig, cremig nicht flüssig!
1 TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz                                                                                                                1/2 Kapsel Kardamom, frisch zerstossen
1 Prise Salz
175g Mandeln, gemahlen
175g Haselnüsse, gemahlen
50g Orangeat, im Mixer zerkleinert
50g Zitronat, im Mixer zerkleinert                                                                                                     1 TL gemahlene Orangenschale                                                                                       Oblaten,70 mm Durchmesser
Kuvertüre

Zubereitung

Eier und Honig schaumig schlagen.IMG_5490 (Copy)

Restliche Zutaten unterheben.

Teig flach auf die Oblaten streichen.

Über Nacht auf dem Blech trocknen lassen. Am nächsten Tag bei 160°C 20 Minuten backen. Nach dem Erkalten mit Kuvertüre überziehen.

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Tipp: Wenn es schnell gehen soll, dem Teig 1 TL Backpulver zugeben und die Lebkuchen sofort backen! 

Habt ihr auch schon Kekse oder Lebkuchen gebacken? Welche Gewürze verwendet ihr am liebsten in der Weihnachtsbäckerei?

Wir wünschen Euch einen schönen ersten Advent 🙂