Archiv der Kategorie: Einkochen

Kirsch-Rhabarber-Sirup

Heiß, heißer, am heißesten! Wie wäre es zur Abkühlung mit einem Glas eiskaltem Mineralwasser mit einem Schuß Kirsch-Rhabarber-Sirup?

Zutaten

  • 1,5 kg Rhabarber
  • 1 kg  Süßkirschen
  • 1 Zitrone
  • 500 g Zucker

Zubereitung

Kirschen und Rhabarber heißentsaften. Zitrone auspressen. Zitronensaft und Zucker zum Kirsch-Rhabarber-Saft hinzugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den fertigen Sirup in sterilisierte Flaschen abfüllen. Selbst genießen oder verschenken!

Tipp: Verschlossen ist der Sirup ca. ein Jahr haltbar. Angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren und rasch aufbrauchen. Schmeckt erfrischend in Mineralwasser oder Sekt, oder zum Eis oder Pudding.

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Quittengelee und anderes

Auf dem Weg zum eigenen Quittengelee biegen wir heute auf die Zielgerade ein: Mein Quittengelee ist fertig! Nebenbei sind Brombeergelee, Johannisbeer-Holundergelee und Brombeer-Holunder-Johannisbeergelee entstanden. Fragt ihr euch, wieso ich so viel Gelee gekocht habe? Ratet doch mal und schreibt eure Ideen in die Kommentare. Auch wenn das Gelee nun verzehrfertig in den Gläsern ruht, ist meine kleine Blogreihe über die Quitte noch nicht beendet. Da kommt noch was, bleibt gespannt!

Quittengelee aus Quittensaft

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  • 750 ml Quittensaft
  • 1 Packung Gelierzucker 2 plus 1

Zubereitung

Gläser sterilieseren.IMG_5157 (Copy)

Saft mit dem Gelierzucker verrühren, zum Kochen bringen.IMG_5160 (Copy)

4 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen.IMG_5164 (Copy)

Gelierprobe machen. Sobald die Flüssigkeit auf dem Porzellanteller geliert, statt davonzulaufen, hat das Gelee lange genug gekocht.

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Heiß in die vorbereiteten Gläser füllen und mit Schraubdeckeln verschließen.IMG_5165 (Copy)

Gläser für 5 bis 10 Minuten auf den Kopf stellen, danach umdrehen und abwarten, bis das Gelee erkaltet ist. An einem dunklen und kühlen Ort aufbewahren.

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Auf dem Weg zum eigenen Quittengelee: Quitten entsaften

Heute zeige ich euch den ersten Schritt auf meinem Weg zum selbstgekochten Quittengelee, nämlich das Entsaften der Früchte.

  1. Früchte mit einem Tuch abreiben, waschen und abtrocknen.
  2. In Achtel schneiden. Die Schnittflächen zum Schutz vor Oxidation mit Zitronensaft bestreichen.
  3. Quittenstücke in den Heißentsafter legen, mit etwas  Zucker bestreuen – das erhöht die Saftausbeute wegen des osmotischen Effekts. Meinen Heißentsafter habe ich euch schon mal im Beitrag Johannisbeersaft gezeigt.
  4. Früchte 60 – 75 Minuten heißentsaften.
  5. Saft in ein geeignetes Gefäß ablaufen lassen. IMG_5120 (Copy)
  6. Fertig: Nun kann  leckerer Quittensaft genoßen  oder zu Gelee weiterverarbeitet werden – oder beides! Die entsafteten Früchte sollte man nicht wegwerfen, daraus lässt sich Quittenmarmelade oder Quittenbrot herstellen.

Tipp: Wer den gewonnen Saft nicht sofort zu Gelee kochen will, kann den Saft heiß  in sterilisierte Weck- oder Twist-off-Gläser füllen und später weiterverarbeiten.  

Zucchini süß-sauer eingekocht

Die Gemüsegärtner unter uns wissen ein Lied davon zu singen: Zucchinischwemme, Gurkenschwemme, Bohnenschwemme und was der Garten sonst noch im Überfluss hergibt! Trotz Verschenken, Tauschen, An-Tiere-Verfüttern und Selberessen kommt man schnell an den Punkt, sich Gedanken über die Haltbarmachung der Schätze aus dem eigenen Garten zu machen.

Meine Tiefkühltruhe ist klein bemessen. Mitte Juli ist sie bereits gefüllt mit Kohlrabi, Himbeeren und Buschbohnen. Ein Plätzchen halte ich für die kommenden Brombeeren frei, ein weiteres für Experimente, wie Eis, Kuchen, oder kühle Desserts, die für kurze Zeit in die Tiefkühlung sollen. Damit ist die Kapazität meiner Tiefkühltruhe erschöpft.

Das Einkochen von Obst und Gemüse ist eine interessante Alternative zum Tiefkühlen. Zucchini und Gurken lassen sich zum Beispiel nicht tiefkühlen, ohne an Geschmack und Konsistenz zu verlieren. Süß-sauer eingeweckt hingegen sind sie ein Gaumenschmaus!

Zucchini süß-sauer eingekocht

Zutaten für 4 Gläser mit je 1 Liter Fassungsvermögen

  • 2,5 kg Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Kurkuma
  • 15 g Gewürze: Senf- und  Pfefferkörner, Knoblauch, Piment, Lorbeerblätter
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Liter Essig mit 5% Säure
  • 250 g Zucker

Zubereitung

Werden Einkochgläser mit Glasdeckeln und Gummiringen benutzt, erhitzt man in einem kleinen Topf etwas Wasser mit Essig, um darin die Gummiringe aufzukochen. Hitze nach 5 Minuten abstellen, Gummiringe bis zu deren Verwendung im Wasser liegen lassen.

Zucchini halbieren. Die Kerne mit einem Löffel entfernen. Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden und in vorbereitete Einkochgläser geben. Den oberen Rand der Gläser dabei 2-3 cm frei lassen.

Zwiebel in kleine Stücke oder dünne Ringe schneiden. Gleichmässig auf die Gläser verteilen.

In jedes Glas 1/4 TL Kurkuma geben. Senfkörner, Knoblauch, Piment und Lorbeer ebenfalls gleichmässig auf die Gläser verteilen.

1 Liter Wasser, 1 Liter Essig und 250 g Zucker in einen Topf geben. Kurz aufkochen lassen. Den Sud gleichmässig auf die Gläser verteilen.

Gummiringe auf die Ränder der Gläser legen, Glasdeckel auflegen. Mit Einkochklammern fest verschliessen. Twist-off-Gläser werden einfach zugeschraubt.

Gläser in den Einkochautomaten stellen. Mit Wasser auffüllen, bis die Gläser zu 3/4 im Wasser stehen. Beim doppelstöckigen Einkochen sollen die oberen Gläser zur Hälfte im Wasser stehen.

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Zucchini 30 Minuten bei 90°C einkochen. Die Kochzeit beginnt, wenn das Wasser im Einkochtopf die Zieltemperatur erreicht hat, in diesem Fall  90°C.

Gläser nach der Einkochzeit aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen. Sind die Gläser vollständig erkaltet, können die Einkochklammern abgenommen werden. Durch das entstandene Vakuum sitzen die Glasdeckel nun fest auf den Gläsern. Die Deckel von Twist-off-Gläsern sollten leicht nach innen gewölbt sein.

Gläser an einem kühlen, dunklen Ort lagern.

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Tipp: Vor dem Verzehr 4 Wochen durchziehen lassen!