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Zucchini süß-sauer eingekocht

Die Gemüsegärtner unter uns wissen ein Lied davon zu singen: Zucchinischwemme, Gurkenschwemme, Bohnenschwemme und was der Garten sonst noch im Überfluss hergibt! Trotz Verschenken, Tauschen, An-Tiere-Verfüttern und Selberessen kommt man schnell an den Punkt, sich Gedanken über die Haltbarmachung der Schätze aus dem eigenen Garten zu machen.

Meine Tiefkühltruhe ist klein bemessen. Mitte Juli ist sie bereits gefüllt mit Kohlrabi, Himbeeren und Buschbohnen. Ein Plätzchen halte ich für die kommenden Brombeeren frei, ein weiteres für Experimente, wie Eis, Kuchen, oder kühle Desserts, die für kurze Zeit in die Tiefkühlung sollen. Damit ist die Kapazität meiner Tiefkühltruhe erschöpft.

Das Einkochen von Obst und Gemüse ist eine interessante Alternative zum Tiefkühlen. Zucchini und Gurken lassen sich zum Beispiel nicht tiefkühlen, ohne an Geschmack und Konsistenz zu verlieren. Süß-sauer eingeweckt hingegen sind sie ein Gaumenschmaus!

Zucchini süß-sauer eingekocht

Zutaten für 4 Gläser mit je 1 Liter Fassungsvermögen

  • 2,5 kg Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Kurkuma
  • 15 g Gewürze: Senf- und  Pfefferkörner, Knoblauch, Piment, Lorbeerblätter
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Liter Essig mit 5% Säure
  • 250 g Zucker

Zubereitung

Werden Einkochgläser mit Glasdeckeln und Gummiringen benutzt, erhitzt man in einem kleinen Topf etwas Wasser mit Essig, um darin die Gummiringe aufzukochen. Hitze nach 5 Minuten abstellen, Gummiringe bis zu deren Verwendung im Wasser liegen lassen.

Zucchini halbieren. Die Kerne mit einem Löffel entfernen. Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden und in vorbereitete Einkochgläser geben. Den oberen Rand der Gläser dabei 2-3 cm frei lassen.

Zwiebel in kleine Stücke oder dünne Ringe schneiden. Gleichmässig auf die Gläser verteilen.

In jedes Glas 1/4 TL Kurkuma geben. Senfkörner, Knoblauch, Piment und Lorbeer ebenfalls gleichmässig auf die Gläser verteilen.

1 Liter Wasser, 1 Liter Essig und 250 g Zucker in einen Topf geben. Kurz aufkochen lassen. Den Sud gleichmässig auf die Gläser verteilen.

Gummiringe auf die Ränder der Gläser legen, Glasdeckel auflegen. Mit Einkochklammern fest verschliessen. Twist-off-Gläser werden einfach zugeschraubt.

Gläser in den Einkochautomaten stellen. Mit Wasser auffüllen, bis die Gläser zu 3/4 im Wasser stehen. Beim doppelstöckigen Einkochen sollen die oberen Gläser zur Hälfte im Wasser stehen.

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Zucchini 30 Minuten bei 90°C einkochen. Die Kochzeit beginnt, wenn das Wasser im Einkochtopf die Zieltemperatur erreicht hat, in diesem Fall  90°C.

Gläser nach der Einkochzeit aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen. Sind die Gläser vollständig erkaltet, können die Einkochklammern abgenommen werden. Durch das entstandene Vakuum sitzen die Glasdeckel nun fest auf den Gläsern. Die Deckel von Twist-off-Gläsern sollten leicht nach innen gewölbt sein.

Gläser an einem kühlen, dunklen Ort lagern.

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Tipp: Vor dem Verzehr 4 Wochen durchziehen lassen!

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Mangopüree auf Chiapudding

Chiapudding. Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn. In meiner Familie wird er liebevoll Froschlaich genannt!

Zutaten für 4 Portionen

  • 1/2 Mango
  • 400 ml Reisdrink
  • 4 gehäufte EL Chiasamen
  • 1 Messerspitze Vanillepulver
  • 1 EL Reissirup

Zubereitung

Am Vortag den Reisdrink, die Chiasamen, das Vanillepulver und den Reissirup vermischen. Es dauert ungefähr zwei Minuten, bis die Chiasamen anfangen zu quellen, in dieser Zeit mehrmals umrühren. Puddingmasse in vier Portionen aufteilen. Mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Mango entkernen, Fruchtfleich würfeln und von der Schale lösen. Mangowürfel im Mixer fein pürieren. Das Mangopüree auf dem Chiapudding anrichten und servieren.

Tipp: Besonders einfach gelingt die Zubereitung der Puddingmasse in einem Twist-off-Glas. Mehrmals kräftig im verschlossenen Glas schütteln!

Rezept als PDF herunterladen oder ausdrucken!

Pfefferminzsorbet

30°C im Schatten – der Sommer ist zurück! Passend zum Sommerwetter gibt es heute ein erfrischendes Pfefferminzsorbet. Ich liebe Sorbet, weil es im Vergleich zu Milch- oder Sahneeis nicht ganz so viele Kalorien mitbringt, und fast alle mitessen können, unabhängig von Unverträglichkeiten und sonstigen Besonderheiten!

Zutaten

400 ml Wasser
100 g Zucker
30 g Pfefferminzblätter, kleingeschnitten
1 EL Zitronensaft

Zubereitung

Wasser mit Zucker unter Rühren aufkochen, Hitze reduzieren, 10 Minunten einreduzieren lassen.

Topf vom Herd nehmen, Pfefferminze in den Sirup einrühren und zugedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Zitronensaft hinzugeben. Am besten lässt man den Pfefferminzsirup nun ein bis zwei Stunden im Kühlschrank abkühlen, bevor man ihn in die Eismaschine gibt.

Die Zubereitungszeit in der Eismaschine beträgt 20 – 30 Minuten.

Kartoffel-Möhren-Waffeln

Heute eines meiner Lieblingsgerichte. Weil es schnell geht, kalorienarm ist und einfach lecker schmeckt. Außerdem kann man das Gemüse jahreszeitlich variieren. Kohlrabi, Kürbis oder Möhren, vieles geht. 

Zutaten: 

100 g Zwiebeln

300 g Möhren

700 g Kartoffel

1 Ei

50 g Haferflocken

70 g Speisestärke

1,5 TL Salz

0,5 TL Pfeffer

0,25 TL Muskat

Zubereitung:

Das Gemüse sehr fein reiben. Wer einen Multizerkleinerer besitzt wirft das Gemüse in Stücken da rein und lässt es zerhacken bis es sehr fein ist. Ich habe ein Bild meiner Masse gemacht, damit ihr wisst, wie es aussehen sollte. 


Jetzt noch die restlichen Zutaten verrühren und den Teig 10 Minuten ruhen lassen. 

Dann könnt ihr ihn im Waffeleisen knusprig ausbacken. 


Dazu schmeckt Kräuterquark und/oder Apfelmus. Lasst es euch schmecken. GutenAppetit. 

 

Bulgursalat – schnell, einfach, kalorienarm

Nach der erfolgreichen Suppenwoche, lasse ich euch diese Woche eine Salatwoche mit mir durchleben. Los geht es heute mit einem simplen Bulgursalat, der mit knapp 220 kcal durchaus zur Bratwurst passt.  

Zutaten: (für 2 Portionen)

100 g Kirschtomaten

100 g Salatgurke

100 g Bulgur

250 ml Wasser

1 Bio-Zitrone

1 Zwiebel

Petersilie

Minze

Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Salatgurke schälen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Tomaten vierteln,  die Zwiebel in sehr feine Würfel schneiden. 

Den Bulgur im Salzwasser aufkochen und in 7 Minuten bei schwacher Hitze ausquellen lassen. Am Ende sollte der Bulgur das Wasser vollständig aufgesogen haben. Etwas abkühlen lassen, auflockern und unter das Gemüse geben. 

Die Zitrone heiß abwaschen, die Schale dünn abreiben und ca 1/2 TL davon zum Salat geben. Den Saft auspressen und ebenfalls zum Salat geben. 

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und für etwa 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. 

Vor den servieren mit Petersilie und Minze verfeinern. 

Das war es schon. Guten Appetit. 

Fitness Pancakes (glutenfrei, vegan)

(Gastbeitrag). Heute habe ich in der Küche experimentiert, dabei sind besonders leckere Pfannkuchen herausgekommen. Weil ich auf Weizenmehl verzichten wollte, kam Erbsenmehl zum Einsatz. Erbsen enthalten von Natur aus relativ hohe Mengen an essentiellen Aminosäuren, besonders Leucin (spielt eine zentrale Rolle für den Energiehaushalt im Muskelgewebe). Für alle, die es sich wie ich zum Ziel gesetzt haben Muskelmasse aufzubauen, lohnt es sich öfters Erbsen in den Speiseplan zu integrieren.

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Zutaten für 7 Fitness Pancakes:

  • 400 ml Sojamilch
  • 130 g Erbsenmehl
  • 50 g glutenfreie Mehlmischung
  • 20 g Reisgries
  • 3 TL No Egg Pulver (alternativ: 3 Eier)
  • 3 Prisen Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Xylit (alternativ: Reissirup, Honig, Zucker)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Rapsöl

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in den Mixer geben und ca. 1 Minute lang rühren lassen.
  2. Öl in die Pfanne geben und bei mittlerer Stufe erhitzen.
  3. Teig portionsweise in die Pfanne geben.
  4. Die Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Als Beilage empfehle ich Apfelmus. Guten Appetit.

Gefülltes Schweinefilet im Zucchinimantel mit Paprika-Bulgur und griechischem Joghurt

Heute habe ich ein Rezept für den Thermomix für euch. Es ist aus einem der letzten „Essen und Trinken Thermomix“-Hefte. Es gefiel mir auf Anhieb sehr gut, weil es schnell gemacht ist und nicht viele Kalorien hat. Natürlich kann man das Rezept auch auf dem normalen Herd machen, dann sollte man aber über einen großen Dünsttopf verfügen, schließlich müssen zwei Lendchen nebeneinander und der Länge nach hineinpassen. Die Zeit dürfte auch etwas abweichen, darauf sollte man ein Auge haben. 

Man braucht (für 4 Personen): 

2 Schweinefilets (je ca. 300g)

10g Petersilie

100g grüne Oliven ohne Stein

1 Knoblauchzehe

Salz

Harissa Paste

2 Zucchini (ja ca. 220g)

8 Stängel Thymian

Für den Bulgur:

1.200g Wasser

180g Bulgur

10g Olivenöl

1 TL Salz

270g Paprikaschoten 

150g griechischer Joghurt (10% Fett)

Zunächst müssen die Petersilie, die grünen Oliven sowie die Knoblauchzehe miteinander zerkleinert werden, so dass daraus eine grobe Paste wird. Ich habe das nicht mit dem Thermomix gemacht, sondern im normalen Multizerkleinerer. Ich habe auch, wie ihr es schon von mir kennt, wieder die TK Petersilie benutzt. 

Hat man eine schöne Paste, sie riecht übrigens fantastisch, schnappt man sich seine Schweinefilets und schneidet in den dicken Mittelteil eine tiefe Tasche. Passt gut auf, dass ihr es nicht durchschneidet. Bei mir sah es dann so aus:


In diese Tasche füllt ihr dann die Olivenpaste. 


Danach wird das Fleisch wieder zugeklappt und mit der Harissapaste eingerieben. Jetzt schneidet ihr mit einem Sparschäler der Länge nach dünne Scheiben von der Zucchini herunter. Die legt ihr am Besten direkt vor das Lendchen. Die Streifen sollten sich überlappen, und etwa so viele sein, dass die Zucchiniplatte so breit wird, wie das Lendchen lang ist. Auf die Zucchiniplatte dann noch etwas Salz und die abgezupften Thymianblättchen geben. Dann rollt ihr einfach euer Lendchen auf die Zucchini und wickelt es so in den Zucchinischeiben ein.  


Euro beiden Filets legt ihr dann zusammen in den Varoma-Einlegeboden (oder eben in den Dünsteinsatz eures Topfes). Im besten Fall mit der Zucchini-Nahtstelle nach unten.

In den Topf jetzt ca. 1.200g Wasser geben und einen TL Salz. Den Bulgur in den Gareinsatz geben und einhängen. 10g Olivenöl dazugeben und den Topf verschließen. 

Jetzt noch die Paprika in grobe Stücke schneiden und in den Varoma Behälter geben, ein paar Brisen Salz darüber geben. Den Varoma komplett zusammensetzen und auf den Mixtopf stellen. Jetzt ca. 30 Minuten auf Varomastufe und Rührstufe 1 garen (sind eure Filets so dünn wie meine reichen 25 Minuten locker). 

Nach der Garzeit den Varoma absetzen. Paprika und Bulgur mischen. Schweinefilets in dicke Scheiben schneiden und auf dem Paprika-Bulgur anrichten. Den griechischen Joghurt glattrühren und dazu servieren. 


Fertig! Guten Appetit 😊