Archiv der Kategorie: Garten

Honigseife

Kurz vor Weihnachten hatte ich die wahnwitzige Idee mir mal selbst Seife zu machen. Hintergrund: die Seife bei meinem Arbeitgeber trocknet meine Hände so aus, dass ich offene Stellen davon bekomme. Ganz gleich wie viel ich hinterher creme oder öle. Also habe ich mir bei einem großen Online-Bastelversand das nötige Equipment gekauft. Öko-Glycerinseife als Basis sowie etwas Seifenfarbe, Hautschutzmittel und Formen.

Heute bin ich mal dazu gekommen es auszuprobieren. Und ich bin tatsächlich begeistert.

Ich habe 250g der opaken Seifenbasis genommen und mit 20g Honig versetzt. Die Seifenbasis habe ich im Wasserbad bei ca. 60° – 70° geschmolzen, dann etwas abkühlen lassen (etwa 50°C), dann den Honig rasch untergemischt.

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Die flüssige Masse habe ich dann auf ein kleines Backblech mit Backpapier gegossen und glatt gestrichen (man muss rasch arbeiten). Danach habe ich sie etwa 2 Stunden aushärten lassen. Wenn die Masse fest ist, kann man sie mit dem Backpapier stürzen.

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Im Anschluss habe ich mit kleinen Keksausstechern verschiedene Formen ausgestochen (und da sieht man auf dem Foto auch schon, wer die Seife noch nötig hat 😉 Mein Assistent war fleißig).

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Um die Stücke mit ins Büro zu nehmen, habe ich sie in eine kleine Dose verpackt.

Das war es auch schon. Minimaler Aufwand, ein wunderbares Gefühl an den Händen nach dem Waschen und portionsweise Seife. Das war mir wichtig. Ich will kein pappiges Seifenstück mit mir herumtragen. Und so, hat man immer ein frisches Stück, das für einmal Händewaschen reicht. Auch ideal für unterwegs wenn man kleine Entdecker dabei hat. Mit etwas Wasser aus einer Flasche und einem Stückchen der Seife, werden selbst die schlimmsten Kinderhände im Nu wieder sauber.

Viel Spaß beim Nachmachen! Bleibt sauber 😉

Lavendelzucker

Es ist wieder soweit: der Lavendel blüht!

Vielleicht erinnert ihr euch an die Lavendelduftkissen, die ich im  letzten Jahr genäht habe, um den herrlichen Lavendelduft zu konservieren? Dieses Jahr konserviere ich neben dem Duft auch den Geschmack der Lavendelblüten. Wie das geht? Ganz einfach: Mit Kristallzucker!

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Lavendelzucker

Zutaten: frisch geschnittene Lavendelblüten, Zucker

Zubereitung: Zucker und Lavendelblüten abwechselnd in ein verschliessbares Gefäß geben. Die unterste und die oberste Schicht Zucker! Eine Woche durchziehen lassen. Einmal täglich durchschütteln, damit sich das Aroma gleichmässig verteilt. Die Blüten können am Ende herausgesiebt werden, oder im Zucker belassen und mitverarbeitet werden. Sollte der Zucker feucht geworden sein, kann er vor dem Abfüllen auf einem Backblech ausgebreitet bei 50°C im Backofen getrocknet werden.

Tipp: Backt doch mal Lavendelmuffins!

Blick ins Gewächshaus im Mai

Nach der Ernte von Kohlrabi und Salat konnten  meine Paprika- und Tomatenpflanzen  letzte Woche endlich ins Gewächshaus einziehen. Bevor sich ein wildes Durcheinander von Gemüsepflanzen und Blumen einstellt, gewähre ich euch einen kleinen Einblick.

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Links stehen zwei veredelte Salatgurken (Sorte Phönix) in Mischkultur mit Dill, Phacilia, und Tagetes. Dahinter stehen Paprikapflanzen der Sorten Yolo Wonder, Pantos und Radja gelb. Die rechte Seite ist mit den Tomatensorten Black Cherry, Party, Stabtomate F1, Quadro, Berner Rose und Hellfrucht in Mischkultur mit Sellerie, Salat, Basilikum und Petersilie bepflanzt. In den Pflanzkisten hinter dem Gewächshaus könnt ihr meine Freilandtomaten erkennen. Hier habe ich mich für die Sorten Rote Murmel, Cerise gelb, Bonners Beste, De Berao, Borghese, und Rotkäppchen entschieden. Im Mittelgang des Gewächshauses stehen meine überzähligen Tomaten-, Paprika- und Chilipflanzen, für die ich noch Abnehmer oder einen Platz im Garten finden muss.

 

Chili, Paprika und Gewächshaus

Es ist Frühling. Auf der Fensterbank wachsen die ersten Gemüsepflänzchen, während im  Gewächshaus aufgeräumt wird, damit ich bald die erste Aussaat wagen kann.

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Die Aufräumarbeiten im Gewächshaus überlasse ich den Hennen

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Die Chilipflanzen sind gekeimt

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Die Paprika lässt auf sich warten. In der untersten Reihe, im dritten Topf von links, ist die erste Pflanze gekeimt

Saatgutorganisation

Ende nächster Woche werden  zweistellige Temperaturen erwartet. Für die Hobbygärtner unter uns beginnt dann die heiße Phase des Aussäens. Ein gut sortierter und organisierter Saatgutvorrat erleichtert diese Arbeit ungemein. Ich nutze zur Aufbewahrung und Organisation meines Saatguts zwei kleine Kommoden vom Möbelschweden. Die Aufteilung ist eher grob gewählt: Gemüse, Tomaten, Bohnen/Erbsen, Radieschen/Salat, Kürbis/Melone, Spinat/Feldsalt, Kräuter, Bienenweide, Gründüngung, Blumen.

Meinen Tomatensamen habe ich eine eigene Schublade spendiert, weil ich es liebe, viele verschiedene Tomatensorten zu kultivieren. Dazu wird noch ein eigener Beitrag folgen!

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Wie bewahrt ihr eure Saatgutschätze auf?

Tulpen zu Weihnachten 2. Teil 🌷 

Ich hatte ja versprochen euch auf dem Laufenden zu halten. Jetzt sind 2 Wochen ins Land gezogen und meine Traubenhyazinthen sehen inzwischen so aus:


Ausserdem konnte ich noch zwei neue Spitzen entdecken, bin aber nicht sicher, obs auch Hyazinthen sind oder ob da auch schon die nächste Lage (Iris) rausspitzt.


Na jedenfalls scheint das Frühjahr vor der Tür zu stehen 😂

Ich wünsche euch allen einen schönen Feiertag. 

Freilandtomaten erfolgreich anbauen

Tomaten sind anspruchslos, man könnte fast behaupten, sie wachsen wie Unkraut – vorausgesetzt, die Blätter bleiben trocken, oder trocknen nach einem Regenschauer zügig ab. Ein geschützter Standort, sowie regelmässiges Auslichten, schaffen ideale Bedingungen für eine üppige Tomatenernte. Meine Freilandtomaten wachsen an einer geschützten Südwand, werden wenig gegossen, mässig gedüngt, und regelmässig von überschüssigem Blattwerk befreit.

Pflegen, Giessen, Düngen für eine erfolgreiche Tomatenernte

Pflegen: Geiztriebe sollten wöchentlich ausgebrochen werden. Fruchttragende Triebe regelmässig anbinden. Ab Anfang August sollte man die neugebildeten Blüten ausbrechen, da die daraus entstehenden Früchte im Freiland nicht mehr Ausreifen können. Eine Ausnahme machen kleinfruchtige Sorten, wie zum Beispiel Cocktailtomaten, deren Blüten man ab Ende August ausbrechen sollte.

Giessen: Tomaten immer von unten wässern, die Blätter sollen trocken bleiben. Seltenes Giessen führt zu aromatischen Früchten. Tomaten zeigen durch hängende, leicht eingerollte Blätter an, wenn sie durstig sind. Dies ist der richtige Zeitpunkt zum Giessen.

Düngen: Tomaten gehören zu den Starkzehrern. Sie benötigen über die gesamte Wachstumsperiode eine gute Versorgung mit Nährstoffen, insbesondere Kalium. Beim Einpflanzen sollte man den Jungflanzen eine gute Portion Kompost und eine Handvoll Hornspäne als Grundversorgung mitgeben. Während des Wachstums düngt man wöchentlich mit einem Flüssigdünger, um die Versorgung mit Nährstoffen fortlaufend sicherzustellen. Hierfür kann ein handelsüblicher Tomatendünger verwendet werden. Brennesseljauche oder Melasse stellen eine Alternative zum Fertigprodukt dar. Meine Tomaten wurden mit Melasse gedüngt (30g Melasse/ 10 l Wasser).

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Principe Borghese 

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Cerise gelb

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Cocktailtomate

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Bonner Beste

Meine Tomaten bereiten mir sehr viel Freude, deshalb verlinke ich zum Freutag.

Lavendelduftkissen nähen

Mitte Juli ist der perfekte Zeitpunkt zum Ernten und Trocknen von Lavendelblüten. Der Großteil der getrockneten Blüten wanderte als Tee und zum Würzen in meine Küche. Ein kleiner Teil der herrlich duftenden Lavendelblüten diente als Füllung für Duftkissen.

Duftkissen nähen

Um kleine Lavendelduftkissen zu nähen braucht man Stoffreste, Teefilter, Nähgarn, Satinbändchen, eine Nähmaschine und Lavendelblüten.

 

Der Teefilter wird mit Blüten gefüllt und an den offenen Kanten mit Geradstich zugenäht.

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Ein Rechteck in der Größe des Teefilters auf den Stoff auzeichnen und eine Wendeöffnung markieren.

Zwei Stoffteile rechts auf rechts aufeinanderlegen.   Bändchen zum Aufhängen schlaufenförmig zwischen die Stoffe legen und mit ein bisschen Klebstoff (Klebestift) fixieren.

Mit Geradstich nähen, die Wendeöffnung dabei aussparen.

Nahtzugabe zurückschneiden, dabei die Nahtzugabe an der Wendeöffnung stehen lassen. Den Stoff durch die Wendeöffnung nach aussen ziehen und die Ecken von Innen ausformen. Nahtzugabe der Wendeöffnung nach innen klappen. Flach bügeln.

Gefüllten Teefilter in das Kissen schieben. Unterkante des Duftkissens mit Geradstich absteppen, dabei wird die Wendeöffnung verschlossen. Fertig!

Wer mag, näht gleich mehrere Duftkissen zum Verschenken. Hier gehen die weg, wie warme Semmeln, jeder möchte eins haben!

Tipp: Lavendelduft wirkt schlaffördernd. Ein Duftkissen am Bett kann nicht schaden! 

Tomatenzeit

Im Juni wird der Hobbygärtner entlohnt – es ist Erntezeit. Kohlrabi, Salat, Radieschen und Mairüben konnten bereits reichlich geerntet werden. Mit einer reichen Himbeerernte wurde ich dieses Jahr ebenfalls beschenkt – doch am allermeisten erfreut mich, jedes Jahr aufs Neue, die erste Tomate aus dem eigenen Garten.

Ich hatte erwartet, dass meine Tomatenpflanzen im Gewächshaus einen kleinen Vorsprung haben würden, dem war aber nicht so. Der Wettlauf zwischen Gewächshaus- und Freilandtomaten endete unentschieden.  Sowohl im Gewächshaus, als auch im Freien, gab es heute die ersten roten Tomaten.

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Tomaten im Gewächshaus

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Freilandtomaten

 

Gurken – und passende Gewürze

Zurzeit beschenken mich meine Gurkenpflanzen reichlich mit Früchten:

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Schlangengurken aus meinem Gewächshaus

Harmonierende Gewürze

Gurken sind sehr lecker als Rohkost, im Salat, oder als knackiger Brotbelag, Mit den passenden Gewürzen kann man den Geschmack variieren: klassisch mit Dill, asiatisch mit Koriander oder Ingwer, scharf mit Knoblauch oder Chili, orientalisch mit Minze.

Meine beiden Gurken werden zu Bulgur-Salat verarbeitet. Heute Abend wird Melani wieder ein Salatrezept vorstellen, und so weit ich informiert bin, steht Gurke auf der Zutatenliste! Ich bin gespannt, ihr auch?