Archiv der Kategorie: Kochen

Indisches Zucchini-Curry

Die unglaubliche, alljährlich wiederkehrende, Zucchinischwemme ist der Anlass für meinen ersten Beitrag anno 2021. Ich verrate euch mein Rezept für gigantisch leckeres indisches Zucchini-Curry. Da es vegan zubereitet wird können alle mitessen. Außerdem eignet es sich zum Einkochen für den Vorrat, falls ihr euch bereits an Zucchini satt gegessen haben solltet. Als Beilage passen Reis, Kartoffeln oder Naanbrot sehr gut zum indischen Curry.

Zutaten:

1 riesengrosse Zucchini, oder 2 kleinere Exemplare

1 grosse Zwiebel

2 Paprika

2 Karotten

2 Knoblauchzehen

2 Dosen Kokosmilch

2 Esslöffel rote Currypaste

1 Teelöffel Kreuzkümmel

2 Teelöffel Currypulver

1-2 Teelöffel Salz

1 Teelöffel Pfeffer

1 -2 Teelöffel Kurkumapulver

1/2 Teelöffel Chilipulver

Öl

Zubereitung:

Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in Öl anbraten. Alles in einen grossen Topf geben. Gewürze dazu geben. Erhitzen. Mit Kokosmilch ablöschen, aufkochen und für 8-10 Minuten kochen lassen.

Direkt geniessen, oder in Gläser füllen und im Einkochautomat 30 Minuten bei 90 Grad einkochen.

Tatar-Muffins

Und noch was für die kommende Woche:

Zutaten:

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 kl. rote Paprikaschote

100 g Champignons

1 Bd. Petersilie

100 g Mozzarella

2 Eier

420 g Tatar

50 g Paniermehl

Salz

Pfeffer

Chiliflocken

1 TL Senf

Zubereitung:

Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Champignons putzen und klein würfeln. Petersilie waschen, gut trocknen und fein hacken. Mozzarella in kleine Würfel schneiden.

In einer großen Schüssel die Eier verquirlen. Tatar, Paniermehl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Senf zugeben und vermengen.

Dann das Gemüse und die Petersilie untermischen.

Die Masse in Muffinförmchen verteilen. Wenn ihr Papierförmchen nehmt, empfehle ich zwei zu nehmen. Es läuft ein bisschen Flüssigkeit aus. Ich habe die Masse auf sechs 140 ml Sturzgläser von Weck verteilt. Wenn man sie aus dem Ofen nimmt und sofort verschließt, hält sich das Essen locker 1 Woche im Kühlschrank.

Guten Appetit!

PS: sieht komisch aus, schmeckt aber toll 😉

Lachs in Zitronen-Curry-Sauce

Etwas farblos aber sehr lecker.

Zutaten:

300 g Lachsfilet (meines war wieder aus dem Gefrierschrank)

200 g Sahne

1 Zwiebel fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen fein gehackt

1 Biozitrone

1 TL Mehl

Salz

Pfeffer

Chiliflocken

Indisches Curry

Butter

Zubereitung:

Butter in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze zergehen lassen. Lachsfilets hineingeben und langsam garen. Wenn sie außen etwas Farbe haben, in grobe Stücke zerteilen.

Die fein gewürfelte Zwiebel und den Knoblauch zum Fisch geben und glasig dünsten. Saft der Zitrone und einige Zesten dazugeben.

Das Mehl in die Pfanne stäuben und unterheben. Dann die Sahne zugeben, einmal kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren.

Mit den Gewürzen pikant abschmecken. Guten Appetit.

Kirsch-Rhabarber-Sirup

Heiß, heißer, am heißesten! Wie wäre es zur Abkühlung mit einem Glas eiskaltem Mineralwasser mit einem Schuß Kirsch-Rhabarber-Sirup?

Zutaten

  • 1,5 kg Rhabarber
  • 1 kg  Süßkirschen
  • 1 Zitrone
  • 500 g Zucker

Zubereitung

Kirschen und Rhabarber heißentsaften. Zitrone auspressen. Zitronensaft und Zucker zum Kirsch-Rhabarber-Saft hinzugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den fertigen Sirup in sterilisierte Flaschen abfüllen. Selbst genießen oder verschenken!

Tipp: Verschlossen ist der Sirup ca. ein Jahr haltbar. Angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren und rasch aufbrauchen. Schmeckt erfrischend in Mineralwasser oder Sekt, oder zum Eis oder Pudding.

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Lavendelzucker

Es ist wieder soweit: der Lavendel blüht!

Vielleicht erinnert ihr euch an die Lavendelduftkissen, die ich im  letzten Jahr genäht habe, um den herrlichen Lavendelduft zu konservieren? Dieses Jahr konserviere ich neben dem Duft auch den Geschmack der Lavendelblüten. Wie das geht? Ganz einfach: Mit Kristallzucker!

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Lavendelzucker

Zutaten: frisch geschnittene Lavendelblüten, Zucker

Zubereitung: Zucker und Lavendelblüten abwechselnd in ein verschliessbares Gefäß geben. Die unterste und die oberste Schicht Zucker! Eine Woche durchziehen lassen. Einmal täglich durchschütteln, damit sich das Aroma gleichmässig verteilt. Die Blüten können am Ende herausgesiebt werden, oder im Zucker belassen und mitverarbeitet werden. Sollte der Zucker feucht geworden sein, kann er vor dem Abfüllen auf einem Backblech ausgebreitet bei 50°C im Backofen getrocknet werden.

Tipp: Backt doch mal Lavendelmuffins!

Topinambursuppe

Auf meiner Fensterbank sprießen die ersten Paprika- und Physalispflanzen, im Garten blühen die Krokusse. Kulinarisch bleibe ich aber noch bei den Wintergemüsen  und zeige euch heute eine cremige Topinambursuppe. Die Erdartischocke, wie Topinambur auch gennant wird, schmeckt leicht nussig und süßlich. Sie enthält besonders viel Kalium, Eisen und Ballaststoffe, dabei aber nur wenig Kalorien. Klingt gut, oder?

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise

  • 500g Topinambur
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl oder Butter
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Honig oder andere Süße
  • 750 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, Petersilie

Zubereitung

Öl oder Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch grob hacken, Topinambur in fingerdicke Stücke schneiden. Gemüse kurz andünsten, dann mit Wasser aufgiessen. Essig dazugeben.  Mit Salz und Pfeffer würzen. 15 Minuten mit geschlossenem Deckel kochen. Honig hinzufügen und die Suppe fein pürieren. Mit Petersilie bestreuen und servieren.

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Tipp: Topinambur muss nicht geschält werden. 

Chinakohlsuppe

„Ich lebe von guter Suppe und nicht von guter Rede“ (Moliére)

Für diese Suppe habe ich den Rest des Chinakohls, der bei der Zubereitung meiner leckeren Chinakohl-Reis-Pfanne übrig geblieben ist, aufgebraucht.  Die Suppe schmeckt nicht weniger lecker! Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie euch dieses Rezept gefällt.

Zutaten

  • 300 g Chinakohl
  • 2 Pastinaken
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 rote Paprika
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • je 1/2 TL Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Chilipulver
  • 2 TL Majoran
  • 1 Lorbeerblatt
  • ein paar Basilikumblätter

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden. Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Karotten, Pastinaken und Paprika kleinschneiden, oder im Thermomix kleinhacken, und dazugeben. Tomatenmark und Gewürze untermischen. Mit Brühe aufgießen. 20 Minuten bei mittlere Hitze kochen. Den Chinakohl in Streifen schneiden, in die Suppe geben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Lorbeerblatt herausnehmen. Suppe mit Basilikum anrichten und heiß servieren.

Tipp: Als Suppeneinlage eignen sich gebratene Tofuwürfel oder gebratenes Hackfleich.

Chinakohl-Reis-Pfanne

Wintergemüse hat Saison!  Zu meinen liebsten Wintergemüsen zählt eindeutig der Chinakohl. Neben seinem dezent frischen Geschmack mag ich seine Vielseitigkeit in der Küche. Suppe, Salat, Auflauf oder Pfannengericht – Chinakohl passt einfach zu allem! Heute zeige ich euch eine leckere Chinakohl-Reispfanne mit Chili und gerösteten Erdnüssen. Habt ihr auch ein Lieblingsgericht mit Chinakohl? Lasst es mich in den Kommentaren wissen 🙂

Chinakohl-Reis-Pfanne für 4 Personen

Zutaten

  • 300 g Reis, gekocht und abgekühlt
  • 300g Chinakohl
  • 1 Karotte
  • 1 Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chili, oder Chiliflocken
  • 100 g geröstete Erdnüsse
  • 3 EL Öl
  • 2 Eier Gr. L
  • 2 EL Tamari (Sojasoße)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Petersilie

Zubereitung

Erdnüsse grob hacken. Chili fein hacken. Beides zusammen 1-2 Minuten in Öl anbraten. Nach Wunsch salzen. Zur Seite stellen.

Den gekochten und abgekühlten Reis 8 Minuten lang in Öl anbraten, dabei zwei bis drei Mal wenden. Zur Seite stellen.

Eier mit 1 EL Tamari verquirlen. Zur Seite stellen.

Chinakohl in Streifen schneiden. Karotte in dünne Scheiben hobeln. Knoblauch pressen. Ingwer hacken.  Alles zusammen 2 Minuten in Öl anbraten. Reis dazugeben. Mit 1 EL Tamari beträufeln. Verquirtlte Eier darübergeben und stocken lassen. Den Reis wenden und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluß mit Paprikapulver bestreuen, die gerösteten Chili-Erdnusskerne sowie gehackte Petersilie darüberstreuen.

Tipp: Gesalzene Erdnüsse verleihen der Chinakohl-Reis-Pfanne besonders viel Würze.

 

 

Pasta Rosenkohl

Ein schnelles, frisches Gericht.

Zutaten für 4 Personen:

750 g Rosenkohl

375 g Nudeln

250 g Ricotta

1 Bio-Zitrone

12 Salzcracker

2 EL gehackte Petersilie

Salz

Pfeffer

Olivenöl

Zubereitung:

Den Rosenkohl putzen und große Röschen vierteln.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser garen, sechs Minuten vor Garzeitende den Rosenkohl dazu geben.

Während die Nudeln garen, den Ricotta mit der abgeriebenen Zitronenschale, der Petersilie, Salz und Pfeffer verrühren.

Vom Nudelwasser 125 ml wegnehmen und zur Ricottamischung geben. Nudeln und Gemüse am Ende der Garzeit abgießen und mit der Ricottamischung verrühren. Abschmecken nicht vergessen.

Die Nudeln auf vier Tellern anrichten. Je 3 Cracker darüber bröseln, mit etwas Olivenöl besprenkeln. Fertig.

Wer mag kann noch etwas Parmesan dazu geben.

Rote-Bete-Kokossuppe mit Sternanis

Herrscht bei euch auch Novemberwetter? Als Antwort auf das Novembergrau zeige ich euch heute meine knallpink-leuchtende Rote-Bete-Kokossuppe. Sie gelingt besonders schnell mit vakuumierter, vorgekochter Roten Bete. Die Aromen von Orange, Sternanis und Zimt sorgen für einen angenehm exotischen Geschmack.

Zutaten für 4 Personen (als Vorspeise)

  • 500 g Rote Bete
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück ­Ingwer – 3 cm
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • ½ TL Zimt
  • 1 Sternanis
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Rote Bete schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel ebenfalls in kleine Stücke schneiden.  Ingwer schälen und kleinschneiden. Rote Bete und Zwiebel in Öl anbraten.  Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Dann Ingwer, Orangensaft, Zimt sowie Sternanis zufügen und zugedeckt ca. 20 Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sternanis nach der Kochzeit aus der Suppe herausnehmen. Suppe fein pürieren und servieren.

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