Archiv der Kategorie: Geschenke aus der Küche

Kirsch-Rhabarber-Sirup

Heiß, heißer, am heißesten! Wie wäre es zur Abkühlung mit einem Glas eiskaltem Mineralwasser mit einem Schuß Kirsch-Rhabarber-Sirup?

Zutaten

  • 1,5 kg Rhabarber
  • 1 kg  Süßkirschen
  • 1 Zitrone
  • 500 g Zucker

Zubereitung

Kirschen und Rhabarber heißentsaften. Zitrone auspressen. Zitronensaft und Zucker zum Kirsch-Rhabarber-Saft hinzugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den fertigen Sirup in sterilisierte Flaschen abfüllen. Selbst genießen oder verschenken!

Tipp: Verschlossen ist der Sirup ca. ein Jahr haltbar. Angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren und rasch aufbrauchen. Schmeckt erfrischend in Mineralwasser oder Sekt, oder zum Eis oder Pudding.

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Lavendelzucker

Es ist wieder soweit: der Lavendel blüht!

Vielleicht erinnert ihr euch an die Lavendelduftkissen, die ich im  letzten Jahr genäht habe, um den herrlichen Lavendelduft zu konservieren? Dieses Jahr konserviere ich neben dem Duft auch den Geschmack der Lavendelblüten. Wie das geht? Ganz einfach: Mit Kristallzucker!

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Lavendelzucker

Zutaten: frisch geschnittene Lavendelblüten, Zucker

Zubereitung: Zucker und Lavendelblüten abwechselnd in ein verschliessbares Gefäß geben. Die unterste und die oberste Schicht Zucker! Eine Woche durchziehen lassen. Einmal täglich durchschütteln, damit sich das Aroma gleichmässig verteilt. Die Blüten können am Ende herausgesiebt werden, oder im Zucker belassen und mitverarbeitet werden. Sollte der Zucker feucht geworden sein, kann er vor dem Abfüllen auf einem Backblech ausgebreitet bei 50°C im Backofen getrocknet werden.

Tipp: Backt doch mal Lavendelmuffins!

Quittengelee und anderes

Auf dem Weg zum eigenen Quittengelee biegen wir heute auf die Zielgerade ein: Mein Quittengelee ist fertig! Nebenbei sind Brombeergelee, Johannisbeer-Holundergelee und Brombeer-Holunder-Johannisbeergelee entstanden. Fragt ihr euch, wieso ich so viel Gelee gekocht habe? Ratet doch mal und schreibt eure Ideen in die Kommentare. Auch wenn das Gelee nun verzehrfertig in den Gläsern ruht, ist meine kleine Blogreihe über die Quitte noch nicht beendet. Da kommt noch was, bleibt gespannt!

Quittengelee aus Quittensaft

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  • 750 ml Quittensaft
  • 1 Packung Gelierzucker 2 plus 1

Zubereitung

Gläser sterilieseren.IMG_5157 (Copy)

Saft mit dem Gelierzucker verrühren, zum Kochen bringen.IMG_5160 (Copy)

4 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen.IMG_5164 (Copy)

Gelierprobe machen. Sobald die Flüssigkeit auf dem Porzellanteller geliert, statt davonzulaufen, hat das Gelee lange genug gekocht.

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Heiß in die vorbereiteten Gläser füllen und mit Schraubdeckeln verschließen.IMG_5165 (Copy)

Gläser für 5 bis 10 Minuten auf den Kopf stellen, danach umdrehen und abwarten, bis das Gelee erkaltet ist. An einem dunklen und kühlen Ort aufbewahren.

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Nachgemacht: Bratapfellikör

Als Tanja vor gut zwei Wochen ihr Rezept für einen Bratapfellikör vorstellte, war es sofort um mich geschehen! Heute bin ich endlich dazu gekommen, meinen Likör anzusetzen. Gerade noch rechtzeitig, um ihn an Weihnachten verschenken zu können!

Das Rezept findet ihr hier: Bratapfellikör von Tanja’s „Süß & Herzhaft“

Ich habe 1/3 des Rezeptes gemacht, das passt perfekt in ein 1L Glas.

Johannisbeersaft – konservierter Sommer!

Im Juli sind die Johannisbeeren reif und wollen verarbeitet werden. Wer viele Beeren hat, kann sie entsaften. Johannisbeersaft bringt eine tolle Farbe ins Glas. Mit Wasser verdünnt – am besten mit Eiswürfeln gekühlt – ist der Saft eine herrliche Erfrischung an heissen Tagen!

Zum Heiß-Entsaften braucht man einen Entsafter-Topf. Dieser besteht aus drei Etagen. In der untersten kocht Wasser, in der mittleren sammelt sich der Saft, in der oberen liegen die Beeren im Wasserdampf.

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Entsafter

Um die Saftausbeute zu erhöhen, zuckert man die Beeren vor dem Entsaften. Mir reichen 80 g Zucker für 1,5 kg Johannisbeeren. Am besten lässt man den Zucker ein paar Stunden einwirken.

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Gezuckerte Johannisbeeren

Im unteren Topf bringt man Wasser zum Kochen. Sobald das Wasser kocht, gibt man  die Früchte in die oberste Etage des Topfes und reduziert die Hitze zu einem leisen Köcheln. Es ist wichtig, dass über die gesamte Dauer des Entsaftens Dampf aufsteigt. Johannisbeeren zu entsaften dauert eine Stunde. Nach dieser Zeit lässt man den Saft durch den Schlauch in sterilisierte Flaschen laufen, die man sofort verschliesst.

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Johannisbeersaft

Tipp: Aus dem gewonnenen Johannisbeersaft kann man nach dem Abkühlen Johannisbeergelee kochen.   

Kapuzinerkresse-Blüten-Essig

Blütenessig ist schnell gemacht und sieht hübsch aus. Ein ideales Mitbringsel für die nächste Sommerparty …

Zutaten

  • 1 Liter Essig, hell
  • 8-10 Kapuzinerkresseblüten

Zubereitung: Blüten 3-4 Tage in Essig einlegen. Abseihen und den fertigen Kapuzinerkresse-Essig in eine sterilisierten Flasche, oder zum Verschenken in mehrere kleine Flaschen, abfüllen. Haltbarkeit: 6 Monate

 

 

Marmelade

Meine Beerensträucher meinen es sehr gut mit mir. Schwarze Johannisbeeren und Himbeeren kann ich kiloweise ernten. Viel zu viel zum Frischverzehr, und die Tiefkühltruhe ist auch voll, deshalb ist  Weiterverarbeitung zu leckerer Marmelade angesagt! Zwei Sorten habe ich gekocht: eine reine Himbeermarmelade und eine Johannisbeer-Himbeer-Marmelade. Um Kerne zu reduzieren, habe ich die Früchte püriert und durch ein feinmaschiges Sieb gestrichen. Wer möchte schon auf Kerne beissen, oder sie gar zwischen den Zähnen hängen haben?

Zutaten

  • 1 kg Beerenfrüchte
  • 500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

Früchte pürieren und das Fruchtpüree durch ein Sieb streichen, um Kerne zu entfernen. In einen großen Topf das Fruchtpüree und den Gelierzucker geben. Die Masse aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. In heiß ausgespülte Gläser abfüllen. Gläser mit Twist-off-Deckeln ein paar Minuten auf den Kopf stellen, dann richtig herum auskühlen lassen.

Habt ihr auch schon Marmelade gekocht? Was ist eure Lieblingssorte?