Archiv der Kategorie: Kuchen

Honig in der Küche – Honigkuchen

Ich koche und backe sehr gerne mit Honig und habe im Laufe der Zeit einiges an  Erfahrung im Umgang mit Honig in der Küche sammeln können. Ende Januar durfte ich vor den Landfrauen einen Vortrag zum Thema „Honig in der Küche“ halten. Gerne lasse ich euch an meinen Tipps und Tricks teilhaben.

Honig in der Küche

Ihr könnt in fast jedem Rezept Zucker durch Honig ersetzen. Dabei ist zu beachten, dass Honig ca. 18% Wasser enthält. Bei empfindlichen Teigen sollte die vorgeschriebene Flüssigkeitsmenge daher um diesen Wert verringert werden. Als Faustregel gilt: knapp 1/4 weniger Flüssigkeit.

Teige mit Honig können niemals so luftig aufgeschlagen werden wie mit Zucker, daher ist es ratsam, nur einen Teil des Zuckers zu ersetzen und den Honig vorsichtig unter die aufgeschlagene Zucker-Ei-Mischung zu heben.

Honig ist hygroskopisch, d. h. er zieht Feuchtigkeit an. Gebäck bleibt dadurch lange frisch und saftig, Knuspriges wird jedoch schnell weich.

Zucker kann 1:1 durch Honig ersetzt werden.

Wozu Honig nicht geeignet ist

Honig enthält Enzyme, die das Andicken von Stärke behindern. Soßen und Puddings, die mit Stärke gebunden werden, können nicht mit Honig gekocht werden. Jedoch kann die fertig gekochte und leicht abgekühlte Speise nachträglich mit etwas Honig verfeinert werden.

Eischnee lässt sich mit Honig nicht zubereiten, da Honig Feuchtigkeit anzieht und die Masse klebrig wird.

Lagerung von Honig

Honig kühl, d.h. maximal bei 18°C, cremigen Honig am besten nur bis 12 °C, lichtgeschützt und trocken lagern.

Honig zieht Feuchtigkeit an, deshalb das Glas immer gut verschlossen halten.

Honig enthält Säuren, deshalb niemals Metalllöffel über längere Zeit darin belassen. Ideal sind Holzlöffel oder spezielle Honignehmer aus Holz.

Wenn Honig in andere Gläser umgefüllt wird, bitte darauf achten, dass Metalldeckel innen beschichtet sind. Ideal sind Kunststoffdeckel.

Fest gewordener, kristallisierter Honig kann im Wasserbad (max. 40°C) wieder verflüssigt werden.

Haltbarkeit

Unter idealen Bedingungen ist Honig fast unbegrenzt haltbar. Bereits geöffnete Gläser sollten innerhalb von 6 Monaten aufgebraucht werden.

Zum Schluß verrate ich euch das Rezept für meinen Lieblings-Honigkuchen. Ich würde mich freuen, wenn ihr ihn nachbackt und in den Kommentaren schreibt, ob er euch geschmeckt hat.

Honigkuchen

  • 100 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 225 g Honig
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1/2  TL Zimt
  • 100 ml Milch

Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Das mit Backpulver vermischte, gesiebte Mehl sowie den Honig und die Gewürze hinzugeben. Nach und nach die Milch dazugeben und den Teig glatt rühren.

Die Backform einfetten und den Teig einfüllen.

Bei 175 Grad Umluft im vorgeheizten Backofen 45 – 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Tipp: Die Menge reicht für eine Kastenkuchenform.

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Cremoso-Zitronen-Käsekuchen

Sonntag ist Kuchentag!

Und was ist besser als EIN Kuchen?

Richtig: ZWEI Kuchen!

Zutaten für einen kleinen Käsekuchen (20 cm Springform)

  • 150 g Butter, sehr weich
  • 165 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Packung Puddingpulver Vanille
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 590 g Cremoso Zitronenkuchen (Sojajoghurt)
  • 11g Mandeln gehobelt oder 100 g Brombeeren (oder beides)

Zubereitung

Käsekuchen mit Brombeeren:  Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Alle Zutaten – bis auf die Brombeeren –  zu einer homogenen Masse verrühren. Die Hälfte der Masse in eine gefettete Springform geben, die Brombeeren darauf verteilen, dann die restliche Käsemasse darüber geben.  40 – 50 Minuten bei 160°C backen.

Käsekuchen mit Mandelblättchen:  Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Alle Zutaten – bis auf die Mandelblättchen –  zu einer homogenen Masse verrühren. Die  Masse in eine gefettete Springform geben, die Mandelblättchen darauf verteilen.  40 – 50 Minuten bei 160°C backen.

Tipp: Den Kuchen nach der Backzeit im halb geöffneten Backofen auskühlen lassen. So behält er seine Form und fällt nach dem Backen nicht zusammen.

Gefüllter Hefekranz

Sandra hat vor längerer Zeit ja schon einmal einen glutenfreien Hefekuchen vorgestellt, hier jetzt eine Variante für Bäcker mit klassischem, hellen Weizenmehl. 

Zutaten für den Hefeteig:

300 ml lauwarme Milch

100 g Zucker

1 Pck Vanillinzucker

80 g Butter

20 g Rapsöl (neutrales Öl)

1 Ei (+ 1 Eigelb zum Bestreichen)

2 Pck Trockenhefe (oder 1 Würfel frische Hefe)

650 g Mehl 

1 TL Salz

Zutaten für die Füllung:

100 g Nüsse (ihr habt freie Wahl)

100 g brauner Zucker (heller geht auch, mit braunem wird die Farbe schöner)

100 g Semmelbrösel

0,5 TL Zimt

1 EL Amaretto

Zubereitung Hefeteig:

Am besten stellt ihr alle Zutaten 30-40 Minuten vor der Zubereitung in die Küche, damit sie zimmerwarm sind. 

Als erstes verrührt man Milch, Zucker, Vanillinzucker, Butterflocken, Öl sowie das ganze Ei. Wenn alles gut vermischt ist rührt man die Hefe unter und lässt alles 10 Minuten rasten. Achtung: das Gemisch geht wahnsinnig auf. Bitte eine groooße Schüssel verwenden. 

Zuletzt kommen Mehl und Salz dazu. Alles gut verkneten, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Es muss ein schöner glatter Teig werden. 

Vorsicht mit dem Mehl! Der Teig ist wirklich knapp an der Grenze zur Klebrigkeit. Je nach Größe des Eies, muss man etwas mehr oder weniger Mehl geben. 650 g ist aber schon die untere Mehlgrenze. Ab da könnt ihr euch beim ersten Mal vorsichtig rantasten. 

Jetzt den Teig noch einmal ruhen lassen. 30 Minuten reichen. 

Zwischenzeitlich könnt ihr die Füllung zubereiten:

Alle Zutaten in einen Topf vermischen und unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. 

Danach wird der Teig auf ein Backblech gestürzt und flach gedrückt. 


Jetzt wird die Füllung aufgestrichen. An den Rändern und zum Ende der Teigplatte etwas frei lassen. 


Jetzt einfach aufrollen und zu den Ränderm des Backblechs etwas Raum schaffen. Der Teig geht noch etwas auf. 


Jetzt noch das Eigelb mit etwas Milch und einer Prise Salz verquirlen und die Rolle damit bestreichen. Mit Hagelzucker oder Mandelplättchen oder Stiften bestreuen. 


Bei 160° etwa 40 Minuten backen. Fertig ist er, wenn er bei der Klopfprobe hohl klingt. 


Guten Appetit. 

Madeleins – Köstlich zum Frühstück

Noch eine Kleinigkeit zum Frühstück: leckere, fluffige Madeleins. 

Zutaten: (für 12 Stück in klassischer Form)

1 Ei

50 g Mehl

50 g Butter

50 g Zucker

1 Prise Salz

1 Msp Backpulver

Zubereitung:

Ich gebe alle Zutaten in meinen Multizerkleinerer und lasse den einen Teig mixen. Wenn man die Butter sehr weich macht, geht es auch im Schüttelbecher. 

Den Teig auf die Förmchen verteilen und ca. 15 Minuten bei 170°C backen. Bitte im Auge behalten. Mehr als goldbraun sollten sie nicht werden. 

Fertig! Guten Appetit. 

Kirsch-Marmorkuchen {nachgebacken}

Für ein Schulfest wurde um eine Kuchenspende gebeten. Dank Tante Nanunanas Rezept konnte ich das Buffet mit einem leckeren Kirsch-Marmorkuchen bereichern. Das Rezept findet ihr bei Tante Nanunana im Blog. Kurz vor Abgabe des Kuchens habe ich ihn mit Puderzucker garniert. Für euch habe ich leider nur ein Foto ohne Dekoration.

Weil ich von meinem eigenen Kuchen kein Stückchen ergattern konnte, und auch der Rest der Familie leer ausgegangen war, backte ich das Rezept am Abend noch einmal – in Form von Muffins.

Tipp: Muffins im vorgeheizten Ofen bei 190°C Umluft backen. Backzeit: 22 Minuten. Stäbchenprobe machen! Schokoladenguß passt gut auf diese Muffins!

Fazit: Der Kirsch-Marmorkuchen ist herrlich locker und saftig, und der Teig eignet sich prima für Muffins!

Hefe-Nuss-Rolle {glutenfrei}

Heute war Brotbacktag. Mein Rezept für Kastenweißbrot kennt ihr ja bereits – und wenn der Ofen sowieso aufgeheizt ist, liegt es nahe, nach dem Brot noch etwas Anderes  zu backen. So gab es heute, mitten in der Woche, eine äusserst leckere Hefe-Nuss-Rolle. Damit alle mitessen können, habe ich Reismilch und glutenfreies Mehl* benutzt. Wenn ihr nicht auf Gluten achten müsst, könnt ihr das Rezept mit der gleichen Menge Weizenmehl nachbacken.

Hefe-Nuss-Rolle

Zutaten für den Hefeteig: 125 ml (Reis-)Milch, 40g Honig,  20g Hefe, 50g geschmolzene Butter oder Margarine, 1 zerstoßene Kapsel Kardamom, 1 Ei, 350g Mehl*, 1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung: 190g Honig, 250g gehackte Nüsse, 1 Prise Zimt

Zum Bestreichen: 1 Eigelb

Zum Dekorieren: Hagelzucker

(* Schär Mix B für helles Brot) 

Zubereitung:

1.Die Hefe und den Honig  in der Milch auflösen. Geschmolzene Butter, Ei, Kardamom, Salz und Mehl dazugeben. 5 Minuten mit der Küchenmaschine kneten. Den Teig abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

2.Die gehackten Nüsse ohne Fett in der Pfanne anrösten. Honig in einem kleinen Topf erwärmen, Zimt und Nüsse unterrühren. Abkühlen lassen.

3. Teig nach der Ruhezeit erneut durchkneten, dann zu einem Rechteck ausrollen, das etwas kleiner als euer Backblech ist. Die Füllung auf dem  Teig  verteilen und den Teig dann aufrollen.Ecken nach unten umschlagen. Die Teigoberfläche mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

4. Bei 160° Umluft 30 Minuten backen.

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Hefe-Nuss-Rolle

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Kastenweißbrot

Link zur Rezepte Link-Party von Gusta!