Archiv der Kategorie: vegan

Chinakohlsuppe

„Ich lebe von guter Suppe und nicht von guter Rede“ (Moliére)

Für diese Suppe habe ich den Rest des Chinakohls, der bei der Zubereitung meiner leckeren Chinakohl-Reis-Pfanne übrig geblieben ist, aufgebraucht.  Die Suppe schmeckt nicht weniger lecker! Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie euch dieses Rezept gefällt.

Zutaten

  • 300 g Chinakohl
  • 2 Pastinaken
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 rote Paprika
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • je 1/2 TL Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Chilipulver
  • 2 TL Majoran
  • 1 Lorbeerblatt
  • ein paar Basilikumblätter

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden. Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Karotten, Pastinaken und Paprika kleinschneiden, oder im Thermomix kleinhacken, und dazugeben. Tomatenmark und Gewürze untermischen. Mit Brühe aufgießen. 20 Minuten bei mittlere Hitze kochen. Den Chinakohl in Streifen schneiden, in die Suppe geben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Lorbeerblatt herausnehmen. Suppe mit Basilikum anrichten und heiß servieren.

Tipp: Als Suppeneinlage eignen sich gebratene Tofuwürfel oder gebratenes Hackfleich.

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Sheasahne – Creme aus dem Thermomix

Sheasahne

125 g Sheabutter
50 ml Mandelöl (alternativ: Jojobaöl, Olivenöl)
75 ml Wasser
Optinal: 20 Tropfen Duftöl

Alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomix geben. 5 Minuten 37°C /  Stufe 2-3 rühren.  Die Creme bei geöffnetem Deckel auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Duftöl hinzugeben. Schmetterling einsetzen und 45 Sek. / Stufe 4 cremig aufschlagen.

Duftöle verleihen dieser Creme besondere Eigenschaften: Zitronenöl wirkt erfrischend und belebend, Lavendelöl  beruhigend und schlaffördernd, Vanilleöl beruhigend und ausgleichend, Rosenöl stimmungsaufhellend. Es kann auch eine Mischung verschiedener Duftöle eingesetzt werden. Rose und Lavendel ist eine angenehme Mischung.

Diese Creme ist im Kühlschrank ca. 1 Jahr haltbar.

Tipp: Creme stets mit einem sauberen Löffel oder Spatel entnehmen. Kühl und dunkel lagern. 

Bro-To-Salat

(Gastbeitrag). Ein zweischichtiger Salat bestehend aus einer grünen Brokkoli-Schicht und einer weiß-orangenen Tofu-Karotten-Schicht. Aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehaltes besonders in den Wintermonaten zu empfehlen.

 

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Zutaten für 4 Portionen:

Equipment

  • Thermomixer
  • 2 Schüsseln
  • Behälter für Dressing
  • Küchenbrett
  • Messer
  • Schäler

Obere Schicht

  • 300 g Brokkoli
  • 100 g Römersalat

Untere Schicht

  • 200 g Tofu
  • 3 Karotten
  • 1 Apfel
  • 10 g Kürbiskerne
  • 10 g Walnüsse

Dressing

  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Leinöl
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Meersalz
  • 3 Prisen Pfeffer
  • 1 TL Reissirup
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 EL Senf
  • Kräuter

 

Zubereitung:

  1. Brokkoli und Römersalat waschen und schneiden.
  2. Brokkoli und Römersalat im Thermomixer mixen (12 Sekunden, Stufe 5).
  3. In Schüssel umfüllen.
  4. Dressing zubereiten und die Hälfte des Dressings hinzugeben.
  5. Apfel und Karotten waschen, schälen und schneiden.
  6. Tofu schneiden.
  7. Apfel, Karotten, Kürbiskerne, Tofu und Walnüsse im Thermomixer mixen (12 Sekunden, Stufe 5).
  8. In Schüssel umfüllen.
  9. Andere Hälfte des Dressings hinzugeben.
  10. Obere Schicht in Schüssel mit der unteren Schicht umfüllen und auf dieser verteilen.

Guten Appetit.

Rote-Bete-Kokossuppe mit Sternanis

Herrscht bei euch auch Novemberwetter? Als Antwort auf das Novembergrau zeige ich euch heute meine knallpink-leuchtende Rote-Bete-Kokossuppe. Sie gelingt besonders schnell mit vakuumierter, vorgekochter Roten Bete. Die Aromen von Orange, Sternanis und Zimt sorgen für einen angenehm exotischen Geschmack.

Zutaten für 4 Personen (als Vorspeise)

  • 500 g Rote Bete
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück ­Ingwer – 3 cm
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • ½ TL Zimt
  • 1 Sternanis
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Rote Bete schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel ebenfalls in kleine Stücke schneiden.  Ingwer schälen und kleinschneiden. Rote Bete und Zwiebel in Öl anbraten.  Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Dann Ingwer, Orangensaft, Zimt sowie Sternanis zufügen und zugedeckt ca. 20 Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sternanis nach der Kochzeit aus der Suppe herausnehmen. Suppe fein pürieren und servieren.

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Apfel-Zimt-Muffins {glutenfrei}

Apfel-Zimt-Muffins

Zutaten für 18 Muffins

  • 150 g Buchweizenmehl
  • 50 g Maisstärke
  • 80 g gemahlene Nüsse
  • 2 EL geschrotete Leinsamen
  • 150 g Rohrzucker
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1 Msp. Salz
  • etwas Zucker zum Bestreuen
  • 4 kleine Äpfel
  • 60 g Öl
  • 230 ml Pflanzendrink

Zubereitung

Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Äpfel schälen, entkernen und vierteln. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Öl und Pflanzendrink in einer großen Schüssel verrühren. Die trockenen Zutaten dazugeben und kurz untermischen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Den Teig in Muffinförmchen füllen. Auf jeden Muffin ein Apfelstück legen und mit etwas Zucker bestreuen.  Bei 200°C 20 – 25 Minuten backen.

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Wenn Ihr diese Muffins nachbackt, wird eure Wohnung herrlich nach Zimt und Bratapfel duften. Sonntag ist Kuchentag und Muffins sind kleine Kuchen! Lasst euch euren Sonntagskuchen schmecken, egal ob groß oder klein.

Schönen Sonntag euch allen 🙂

 

Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich

Am Bonusfeiertag des Jahres stelle ich euch einen herbstlichen Brotaufstrich vor. Er kommt mit regionalen Zutaten aus, lässt sich schnell und unkompliziert zubereiten, und  überzeugt optisch und geschmacklich!

Zutaten

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  • 500g gekochte und geschälte Rote Bete
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 130 g Meerrettich
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Zucker

Zubereitung im Thermomix

  1. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und etwas abkühlen lassen.
  2. Geröstete Sonnenblumenkerne fein mahlen – 45 Sek. Stufe 6.
  3. Restliche Zutaten zugeben und mixen – 60 Sek. Stufe 6.
  4. In sterilisierte Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Dank der weichen Zutaten gelingt die  Zubereitung auch mit einem Pürierstab oder Mixer.

Habt alle einen angenehmen Feiertag!

Sauerkraut selbermachen

Um Sauerkraut selbst herzustellen benötigt man neben Weißkohl und Salz ein Messer, einen Krauthobel oder eine Küchenmaschine, ein geeignetes Gärgefäß und einen Krautstampfer.

Zutaten

  • Weißkohl
  • Salz: 4 g pro kg Weißkohl
  • etwas zerstoßenen Kümmel

So wird es gemacht

Gärbehälter samt Beschwerungssteinen heiß auswaschen. Die äusseren Blätter des Kohls entfernen und verwerfen. Den Strunk herausschneiden und ebenfalls verwerfen. Für jeden Gärbehälter drei bis vier schöne Kohlblätter zur Seite legen. Große Kohlköpfe vierteln, kleine halbieren und anschließend in feine Streifen schneiden oder hobeln. Wer viel Sauerkraut machen möchte wird spätestens an dieser Stelle wehmütig an vergangene Zeiten denken, als der Krautschneider von Haus zu Haus zog! – Oder eine Küchenmaschine zum Krautschneiden benutzen.

Das geschnittene Kraut schichtweise in den Gärbehälter geben, mit Salz und Kümmel bestreuen und gut feststampfen. Zum Schluß sollte der Gärtopf zu drei Viertel gefüllt sein. Das Kraut sollte mit dem ausgetretenen Saft bedeckt sein. Falls zu wenig Saft vorhanden ist, kann mit abgekochtem Salzwasser  (15g Salz pro Liter) aufgefüllt werden. Das Kraut wird nun mit den zurückbehaltenen Kohlblättern bedeckt. Darauf werden die Beschwerungssteine gelegt und fest angedrückt. Der Saft sollte über den Steinen stehen.

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Den Gärtopf mit dem Deckel schließen und Salzwasser in die Rinne geben. Der Gärtopf ist nun luftdicht verschlossen und sollte ein bis zwei Tage bei Raumtemperatur stehen. Danach stellt man den Gärtopf an einen kühlen, dunklen Ort. Die Rinne muss stets mit Salzwasser gefüllt sein. Der Wasserstand der Rinne muss regelmässig kontrolliert und bei Bedarf Salzwasser nachgefüllt werden! Nach 6 Wochen ist das Sauerkraut fertig. Es kann portionsweise entnommen werden. Die Deckschicht aus Kohlblättern und die Beschwerungssteine müssen nach jeder Entnahme wieder aufgelegt werden. Das Kraut muss stets vom Saft bedeckt sein. Aus dem Gärtopf entnommenes Sauerkraut lässt sich, in einem dicht schliessenden Behältnis, gut eine Woche im Kühschrank lagern. Alternativ kann man das gesamte Sauerkraut auf einmal entnehmen und sofort einfrieren oder einkochen. Der Gärtopf ist dann für den nächsten Einsatz bereit!

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Selbstgemachtes Sauerkraut – eine Delikatesse!

Tipp: Beim Verzehr von rohem Sauerkraut gelangen Milchsäurebakterien unbeschadet in den Verdauungstrakt und können dort ihre Wirkung entfalten. Traditionell wird Sauerkraut jedoch erhitzt – in etwas Fett gedünstet, oder in Brühe gekocht – verzehrt. Das Erhitzen hat seine Berechtigung, dabei zerfallen die  im Sauerkraut reichlich enthaltenen  Ascorbigen A und B in L-Ascorbinsäure (Vitamin C) und  3-Hydroxyindol. Gekochtes Sauerkraut enthält mehr Vitamn C als rohes!