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Johannisbeersaft – konservierter Sommer!

Im Juli sind die Johannisbeeren reif und wollen verarbeitet werden. Wer viele Beeren hat, kann sie entsaften. Johannisbeersaft bringt eine tolle Farbe ins Glas. Mit Wasser verdünnt – am besten mit Eiswürfeln gekühlt – ist der Saft eine herrliche Erfrischung an heissen Tagen!

Zum Heiß-Entsaften braucht man einen Entsafter-Topf. Dieser besteht aus drei Etagen. In der untersten kocht Wasser, in der mittleren sammelt sich der Saft, in der oberen liegen die Beeren im Wasserdampf.

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Entsafter

Um die Saftausbeute zu erhöhen, zuckert man die Beeren vor dem Entsaften. Mir reichen 80 g Zucker für 1,5 kg Johannisbeeren. Am besten lässt man den Zucker ein paar Stunden einwirken.

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Gezuckerte Johannisbeeren

Im unteren Topf bringt man Wasser zum Kochen. Sobald das Wasser kocht, gibt man  die Früchte in die oberste Etage des Topfes und reduziert die Hitze zu einem leisen Köcheln. Es ist wichtig, dass über die gesamte Dauer des Entsaftens Dampf aufsteigt. Johannisbeeren zu entsaften dauert eine Stunde. Nach dieser Zeit lässt man den Saft durch den Schlauch in sterilisierte Flaschen laufen, die man sofort verschliesst.

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Johannisbeersaft

Tipp: Aus dem gewonnenen Johannisbeersaft kann man nach dem Abkühlen Johannisbeergelee kochen.