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Quittengelee und anderes

Auf dem Weg zum eigenen Quittengelee biegen wir heute auf die Zielgerade ein: Mein Quittengelee ist fertig! Nebenbei sind Brombeergelee, Johannisbeer-Holundergelee und Brombeer-Holunder-Johannisbeergelee entstanden. Fragt ihr euch, wieso ich so viel Gelee gekocht habe? Ratet doch mal und schreibt eure Ideen in die Kommentare. Auch wenn das Gelee nun verzehrfertig in den Gläsern ruht, ist meine kleine Blogreihe über die Quitte noch nicht beendet. Da kommt noch was, bleibt gespannt!

Quittengelee aus Quittensaft

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  • 750 ml Quittensaft
  • 1 Packung Gelierzucker 2 plus 1

Zubereitung

Gläser sterilieseren.IMG_5157 (Copy)

Saft mit dem Gelierzucker verrühren, zum Kochen bringen.IMG_5160 (Copy)

4 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen.IMG_5164 (Copy)

Gelierprobe machen. Sobald die Flüssigkeit auf dem Porzellanteller geliert, statt davonzulaufen, hat das Gelee lange genug gekocht.

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Heiß in die vorbereiteten Gläser füllen und mit Schraubdeckeln verschließen.IMG_5165 (Copy)

Gläser für 5 bis 10 Minuten auf den Kopf stellen, danach umdrehen und abwarten, bis das Gelee erkaltet ist. An einem dunklen und kühlen Ort aufbewahren.

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Auf dem Weg zum eigenen Quittengelee: Quitten entsaften

Heute zeige ich euch den ersten Schritt auf meinem Weg zum selbstgekochten Quittengelee, nämlich das Entsaften der Früchte.

  1. Früchte mit einem Tuch abreiben, waschen und abtrocknen.
  2. In Achtel schneiden. Die Schnittflächen zum Schutz vor Oxidation mit Zitronensaft bestreichen.
  3. Quittenstücke in den Heißentsafter legen, mit etwas  Zucker bestreuen – das erhöht die Saftausbeute wegen des osmotischen Effekts. Meinen Heißentsafter habe ich euch schon mal im Beitrag Johannisbeersaft gezeigt.
  4. Früchte 60 – 75 Minuten heißentsaften.
  5. Saft in ein geeignetes Gefäß ablaufen lassen. IMG_5120 (Copy)
  6. Fertig: Nun kann  leckerer Quittensaft genoßen  oder zu Gelee weiterverarbeitet werden – oder beides! Die entsafteten Früchte sollte man nicht wegwerfen, daraus lässt sich Quittenmarmelade oder Quittenbrot herstellen.

Tipp: Wer den gewonnen Saft nicht sofort zu Gelee kochen will, kann den Saft heiß  in sterilisierte Weck- oder Twist-off-Gläser füllen und später weiterverarbeiten.  

Ingelheimer Riesenquitte

Glänzend goldgelb und charakteristisch duftend präsentierten sie sich an einem [sic!] Marktstand: Die Ingelheimer Riesenquitten! Die Quittenernte ist in diesem Jahr – genau wie die Walnussernte – extrem mager ausgefallen, umso erfreuter bin ich über die unverhoffte Entdeckung auf dem Kreuznacher Wochenmarkt. Nun steht der Produktion von Quittengelee nichts mehr im Weg! Freitag ist Freutag!

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Ingelheimer Riesenquitte  – besonders groß, roh verzehrbar!