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Chili con Grünkern mit Tomaten-Gurken-Salat mit Schmand-Honig-Dressing.

Hier noch ein Gericht aus dem Thermomix. Ich bin gerade auf dem Vollkorn-Trip. Erfahrungsgemäß vergeht das auch wieder 😉

Zutaten:
130 g Grünkern
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
20 ml Olivenöl
800 g passierte Tomaten
40 g Tomatenmark
200 ml Wasser
Gemüsebrühe (für 500 ml)
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 große Dose Kidneybohnen (ca 800 g)
1 Dose Mais (ca 250 g)
1 EL Balsamico
Salz
Paprika rosenscharf
Thymian (5 Zweige, nur Blätter)


Für den Salat:
1 Salatgurke
5 Tomaten
250 g Schmand
5 EL Zitronensaft
1 EL Honig
Salz
Pfeffer
Schnittlauchröllchen

Zubereitung:

Zuerst wird der Grünkern geschrotet. Dafür werden die Körner in den Mixtopf gegeben und für 7 Sekunden auf Stufe 8 geschrotet. Danach umfüllen und beiseite stellen.

Dann putze ich wie immer mein Gemüse und stelle alle Zutaten bereit.

Zwiebel, Knoblauch und Chilischote in den Mixtopf geben und in 3 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Dann das Olivenöl dazugeben und in 3 Minuten, Varomastufe, Stufe 1 andünsten.

Anschließend den Grünkernschrot, Salz und Pfeffer, Balsamico, Tomatenmark, Thymian, Wasser, Brühwürfel, passierte Tomaten und die gewürfelte Paprika dazugeben. In 30 Minuten, 100°C, Rückwärtslauf, Stufe 2,5 garen. (Nicht vergessen den Siebeinsatz draufzustellen, es spritzt)

Dann die Kidneybohnen und den Mais zugeben und in 5 Minuten, bei 100°C, Rückwärtslauf, Stufe 2,5 erhitzen.

Während der 30 Minuten Wartezeit mache ich meinen Salat fertig Die Gurke wird geschält (wer will kann auch entkernen) und in dünne Scheiben geschnitten. Die Tomaten entkerne ich immer, es ist aber Geschmackssache. Jedenfalls schneide ich sie in Achtel. Dann rühre ich aus dem Schmand, dem Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Honig, Schnittlauch die Soße an. Da sowohl die Gurke als auch die Tomaten viel Wasser ziehen, gebe ich die Soße erst unmittelbar vor dem Servieren über den Salat. Fertig. Guten Appetit. Es schmeckt Zwiebelbaguette dazu. Aber natürlich auch andere Zugaben.

Blick ins Gewächshaus im Mai

Nach der Ernte von Kohlrabi und Salat konnten  meine Paprika- und Tomatenpflanzen  letzte Woche endlich ins Gewächshaus einziehen. Bevor sich ein wildes Durcheinander von Gemüsepflanzen und Blumen einstellt, gewähre ich euch einen kleinen Einblick.

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Links stehen zwei veredelte Salatgurken (Sorte Phönix) in Mischkultur mit Dill, Phacilia, und Tagetes. Dahinter stehen Paprikapflanzen der Sorten Yolo Wonder, Pantos und Radja gelb. Die rechte Seite ist mit den Tomatensorten Black Cherry, Party, Stabtomate F1, Quadro, Berner Rose und Hellfrucht in Mischkultur mit Sellerie, Salat, Basilikum und Petersilie bepflanzt. In den Pflanzkisten hinter dem Gewächshaus könnt ihr meine Freilandtomaten erkennen. Hier habe ich mich für die Sorten Rote Murmel, Cerise gelb, Bonners Beste, De Berao, Borghese, und Rotkäppchen entschieden. Im Mittelgang des Gewächshauses stehen meine überzähligen Tomaten-, Paprika- und Chilipflanzen, für die ich noch Abnehmer oder einen Platz im Garten finden muss.

 

Freilandtomaten erfolgreich anbauen

Tomaten sind anspruchslos, man könnte fast behaupten, sie wachsen wie Unkraut – vorausgesetzt, die Blätter bleiben trocken, oder trocknen nach einem Regenschauer zügig ab. Ein geschützter Standort, sowie regelmässiges Auslichten, schaffen ideale Bedingungen für eine üppige Tomatenernte. Meine Freilandtomaten wachsen an einer geschützten Südwand, werden wenig gegossen, mässig gedüngt, und regelmässig von überschüssigem Blattwerk befreit.

Pflegen, Giessen, Düngen für eine erfolgreiche Tomatenernte

Pflegen: Geiztriebe sollten wöchentlich ausgebrochen werden. Fruchttragende Triebe regelmässig anbinden. Ab Anfang August sollte man die neugebildeten Blüten ausbrechen, da die daraus entstehenden Früchte im Freiland nicht mehr Ausreifen können. Eine Ausnahme machen kleinfruchtige Sorten, wie zum Beispiel Cocktailtomaten, deren Blüten man ab Ende August ausbrechen sollte.

Giessen: Tomaten immer von unten wässern, die Blätter sollen trocken bleiben. Seltenes Giessen führt zu aromatischen Früchten. Tomaten zeigen durch hängende, leicht eingerollte Blätter an, wenn sie durstig sind. Dies ist der richtige Zeitpunkt zum Giessen.

Düngen: Tomaten gehören zu den Starkzehrern. Sie benötigen über die gesamte Wachstumsperiode eine gute Versorgung mit Nährstoffen, insbesondere Kalium. Beim Einpflanzen sollte man den Jungflanzen eine gute Portion Kompost und eine Handvoll Hornspäne als Grundversorgung mitgeben. Während des Wachstums düngt man wöchentlich mit einem Flüssigdünger, um die Versorgung mit Nährstoffen fortlaufend sicherzustellen. Hierfür kann ein handelsüblicher Tomatendünger verwendet werden. Brennesseljauche oder Melasse stellen eine Alternative zum Fertigprodukt dar. Meine Tomaten wurden mit Melasse gedüngt (30g Melasse/ 10 l Wasser).

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Principe Borghese 

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Cerise gelb

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Cocktailtomate

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Bonner Beste

Meine Tomaten bereiten mir sehr viel Freude, deshalb verlinke ich zum Freutag.

Tomatenzeit

Im Juni wird der Hobbygärtner entlohnt – es ist Erntezeit. Kohlrabi, Salat, Radieschen und Mairüben konnten bereits reichlich geerntet werden. Mit einer reichen Himbeerernte wurde ich dieses Jahr ebenfalls beschenkt – doch am allermeisten erfreut mich, jedes Jahr aufs Neue, die erste Tomate aus dem eigenen Garten.

Ich hatte erwartet, dass meine Tomatenpflanzen im Gewächshaus einen kleinen Vorsprung haben würden, dem war aber nicht so. Der Wettlauf zwischen Gewächshaus- und Freilandtomaten endete unentschieden.  Sowohl im Gewächshaus, als auch im Freien, gab es heute die ersten roten Tomaten.

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Tomaten im Gewächshaus

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Freilandtomaten